Posts tagged ‘Zeche Nachtigall’

29. Juli 2014

Grubenfahrt auf der Zeche Auguste Victoria in Marl zu gewinnen

Industrie (75)
1.000 Meter unter Tage
LWL-Industriemuseum verlost Grubenfahrt an Ausstellungsbesucher

Es ist eine einmalige Gelegenheit, die Welt unter Tage vor dem baldigen Ende des Steinkohlenbergbaus in Deutschland hautnah zu erleben: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gibt den Besuchern seines Industriemuseums im Rahmen eines Gewinnspiels die Chance, an einer Grubenfahrt in Marl teilzunehmen. In Marl geht es über 1.000 Meter in die Tiefe. Zu gewinnen ist außerdem die Teilnahme an einer „Hauerschicht“ im Besucherbergwerk des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall in Witten.
Das Gewinnspiel läuft ab sofort im Rahmen der Ausstellung „Über Unterwelten. Zeichen und Zauber des anderen Raums“, die der LWL aktuell in seinem Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund zeigt. Dort sowie auf der Zeche Nachtigall in Witten liegen bis zum 24. August die Teilnahmekärtchen aus. Neun Fragen rund um das Thema Bergbau und Unterwelt gilt es zu beantworten. Für die beiden Aktionen werden unter allen richtigen Lösungen sechs mal zwei Plätze verlost.

Die Gewinner der Grubenfahrt fahren am Mittwoch, 10. September, in Marl in eins der letzten aktiven Bergwerke ein. Bei entsprechender gesundheitlicher Eignung sind dafür Personen im Alter von 18 bis 60 Jahren zugelassen. Sechs Stunden Zeit müssen eingerechnet werden. Konkrete Hinweise zu Einschränkungen liegen in den beiden Museen aus. Die „Hauerschicht“ findet am 19. September in Witten statt. Das fünfstündige Programm rund um die Arbeitswelt der „Kumpel“ von einst mit Besichtigung des Besucherbergwerks Zeche Nachtigall und zünftigem Imbiss ist geeignet für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren.

20. Juli 2013

„Unter Dampf“ Vorführung der historischen Fördermaschine im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

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 Am nächsten Sonntag, 21. Juli, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) seine Besucher nach Witten ein. Hier können sie ein Schmuckstück der Technikgeschichte in Bewegung zu erleben. Um 14.30 Uhr wird die historische Fördermaschine im Maschinenhaus der Zeche Nachtigall vorgeführt. Einst transportierten solche Anlagen Menschen und Maschinen in die tiefen Schächte des Ruhrgebiets und brachten gleichzeitig viele Tonnen Kohle nach oben.

Die historische Dampffördermaschine auf Zeche Nachtigall kann auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken. Ursprünglich wurde die Dampfmaschine für eine Baumwollspinnerei in Gronau gebaut und ging dort 1887 in Betrieb. Nach mehr als 20 Jahren Arbeit in der Textilindustrie wurde sie 1911 umgebaut und ging 1911 als Abteuf-Fördermaschine auf Zeche Jacobi in Oberhausen in Betrieb. Von 1921 bis 1973 diente sie als Fördermaschine am Schacht I auf Zeche Franz-Haniel (später Prosper Haniel), bis 1987 der Einbau der Dampfmaschine ins Maschinenhaus der Zeche Nachtigall erfolgte.

Nach der Restaurierung durch das LWL-Industriemuseum, mit seinen Werkstätten, erstrahlt sie wieder in neuem Glanz. Heute wird die Fördermaschine allerdings nicht mehr mit Dampf, sondern elektrisch in Bewegung gesetzt.

Die Vorführung der historischen Dampffördermaschine ist im Museumseintritt enthalten.
Erwachsene: 3 Euro
Kinder: 1,50 Euro
Familienkarte: 7,50 Euro.

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1. Juni 2013

Kohlenschiffe auf der Ruhr

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Sonntagsführung im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Vor 170 Jahren war viel los auf der Ruhr. Der Fluss war der wichtigste Weg, um Kohle aus den Zechen in die Welt zu transportieren. So wichtig, dass er kurz zum meistbefahren Wasserlauf in ganz Deutschland wurde. Am Sonntag, 2. Juni, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Besucher dazu ein, die Kohlenschiffe auf der Ruhr neu zu entdecken. Die Sonntagsführung im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall um 14.30 Uhr bringt die vergangene Welt der Kohlenkaufleute, Schiffer und Schleusenwärter des Ruhrtals näher.

Bereits 1890 wurde die Kohlenschifffahrt auf der Ruhr wieder eingestellt. Damit endete eine kurze Hochzeit, in der hunderte „Ruhraaken“ den Fluss befuhren, um die Kohle zu den Verladestellen nach Ruhrort zu bringen. Die hölzernen Segelboote wurden von Zimmermännern direkt an den Ufern des Flusses gebaut. Heute sind die meisten Spuren dieser Zeit verschwunden. Das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten lässt in seiner Dauerausstellung die Ruhrschifffahrt wieder auferstehen. Im Zentrum der Ausstellung steht der Ruhrnaachen „Ludwig Henz“ der 2002 nach originalen Beschreibungen rekonstruierte wurde.

Die offene Sonntagsführung ist im Museumseintritt enthalten:

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19. Januar 2013

Zechen-Safari startet ins neue Jahr, Natur entdecken im LWL-Industriemuseum

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Auch im neuen Jahr gehen junge Naturforscher im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall wieder auf Safari und entdecken die heimische Tier- und Pflanzenwelt im Wandel der Jahreszeiten. Jeweils am vierten Dienstag im Monat von 15 bis 17 Uhr bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unter Leitung von Geografin Birgit Ehses Reisen in die Natur an. Mit Becherlupen, Keschern, Bestimmungsbüchern und allen Sinnen entdecken und erforschen Kinder ab sechs Jahren und interessierte Erwachsene wildlebende Tiere und Pflanzen und erfahren Wissenswertes über die Zusammenhänge in der Natur. Dabei kommen natürlich auch Spiel, Spaß und Kreativität nicht zu kurz.

Los geht es am Dienstag, 22. Januar, mit dem Programm „Wer knackt die Nuss? Spiele und Rätsel rund um die Natur“. Auf dem alten Zechengelände und im Museum können die Teilnehmer Natur-Quizfragen lösen, spannende Suchaufträge erfüllen, Tiere und Pflanzen erraten oder ein Naturmemory basteln, das sie natürlich auch ausprobieren. Für die „Nussknacker“ gibt es zum Abschluss eine kleine Überraschung.

Die Zechen-Safari ist ein Angebot für kleine und große Entdecker mit Spaß und Interesse an der Natur. An jedem 4. Dienstag im Monat steht ein anderes Thema auf dem Programm. Im Februar gehen Naturdetektive auf die Suche nach Tierspuren (26.02.), im März (26.03.) dreht sich alles um Kröten und Co. und im April (23.04.) halten die Teilnehmer auf der Zeche Nachtigall nach Frühlingsboten Ausschau. Mehr Infos gibt es unter http://www.lwl-industriemuseum.de.

Zu den einzelnen Veranstaltungen können sich Interessierte ab sofort unter Tel. 02302 93664-0 anmelden. Die Kosten inkl. Museumseintritt betragen 5 Euro.

Gruppen können die Zechen-Safari als museumspädagogisches Programm auch zu anderen Terminen buchen. Geeignet sind die Touren für Schul- und Kindergartenausflüge genauso wie für Kindergeburtstage.

11. Januar 2013

„Alles aus einem Berg“ Geologie-Führung im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

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Wo heute die Ruhr fließt, befanden sich einmal ein Meer, ein ausgedehntes Flussdelta und sogar ein tropischer Urwald. Das alles ist Millionen Jahre her, doch die Spuren der verschwunden Landschaften zeigen uns Steine und Kohleflöze auch heute noch. Am Sonntag, 13. Januar, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Museumsbesucher in Witten ein, das Ruhrtal neu zu entdecken. Die interaktive Geologie-Führung „Alles aus einem Berg“ startet um 14.30 Uhr im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall.

Rund um den Hettberg erfahren die Besucher wie Kohleflöze und Sandsteinbänke entstanden sind, was eine Rostfahne ist oder was sich alles unter der Zeche Nachtigall verbirgt. Mit kleinen Experimenten geht die Themenführung den echten und unechten „Steinen“ im Berg auf die Spur. Die Teilnehmer dürfen sich auch selbst als Geologen ausprobieren und mit Hammer und Lupe ihre Fundstücke untersuchen.

Die Themenführung am Sonntag ist im Museumseintritt enthalten (Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, Kinder 1,50 Euro, Familienkarte 7,50 Euro). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

Alles aus einem Berg. Geologie entdecken an der Zeche Nachtigall.
Foto: LWL/Linke

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9. Januar 2013

„Bester Freund des Bergmanns“ LWL-Industriemuseum lädt zur Lampenschicht ein

 

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Bergbau intensiv erleben können Besucher bei der neuen Lampenschicht im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall. Das interaktive Programm zur Geschichte der Grubenlampe bietet spannende Einblicke in die technische Entwicklung und Funktion des vielbesungenen „Lichts in der Nacht“, das auch „bester Freund des Bergmanns“ genannt wird. Der Landschaftverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Samstag, 19. Januar, ab 15 Uhr zu der dreistündigen Tour inklusive „Grubenfahrt“ und bergmännischem Imbiss ein. Anmeldungen nimmt das Museum bis Montag (14.1.) unter Tel. 02302-936640 entgegen. Interessierte können sich auch bereits für den nächsten Termin am 16. Februar vormerken lassen.

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des bergmännischen Geleuchts lernen die Teilnehmer unterschiedliche Lampentypen kennen und erfahren, wie sich die Technik im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Danach heißt es selbst „Hand anlegen“: Besucher dürfen eine Lampe entzünden. Auch eine Inspektion steht auf dem Programm. Nach einer Führung durch das Besucherbergwerk Nachtigallstollen stärken sich die Teilnehmer bei einem Imbiss in den Räumen des Museums.

Die Lampenschicht kostet inklusive Essen, Führung und Eintritt 15 Euro pro Person. Mitmachen können Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren.

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4. Januar 2013

„Der Weg in die Tiefe“ im Industriemuseum Zeche Nachtigall

Wiege des Ruhrbergbaus

Am kommenden Sonntag, 6. Januar, können sich Besucher des Industriemuseums Zeche Nachtigall wieder auf den spannenden „Weg in die Tiefe“ begeben. Die Sonntagsführung führt sie auf die Spuren der frühen Bergleute und ihren Kampf gegen die Gefahren bei der Suche nach dem schwarzen Gold. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt um 14.30 Uhr zu einer Führung durch die Dauerausstellung in sein Wittener Industriemuseum ein.

Bei dem Rundgang erfahren die Besucher von den Problemen und Fortschritten des Bergbaus an der Ruhr im 19. Jahrhundert. Anhand besonderer Exponate werden Themen wie Bewetterung, Abbau und Transport vorgestellt. Und wer noch mehr über den Bergbau erfahren möchte, hat im Anschluss die Möglichkeit bei einer Führung durch das Besucherbergwerk ein echtes Kohlenflöz zu sehen.

Das Ruhrgebiet ist auf Kohle gewachsen. Schon vor Jahrhunderten förderte man an den Hängen des Flusses, der dem gesamten Revier seinen Namen gab, die ersten Brocken des schwarzen Goldes zu Tage. Auf der Zeche Nachtigall im Wittener Ruhrtal geht’s zurück in die Zeit, als man zum Kohleabbau noch waagerechte Stollen in die Hänge trieb und später die ersten Schächte in die Tiefe grub.

In Marl läuft der Bergbau am 31.12.2015 aus, die Anfänge des Bergbaus kann man nur noch im Museum nach erleben. Für Menschen die an Geschichte der Steinkohleindustrie Interesse haben, ist das Museum Zeche Nachtigall ein lohnendes Ausflugsziel.

 

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30. November 2012

„Unter Dampf“ Vorführung der historischen Fördermaschine

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Industriemuseum Zeche Nachtigall

Draußen ist es stürmisch und kalt, da lockt das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall ins Maschinenhaus zur Vorführung seiner historischen Dampffördermaschine.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Sonntag, 2. Dezember, seine Besucher ein, die über 120 Jahre alte Maschine in Bewegung zu sehen. Um 14.30 Uhr drehen sich die gewaltigen Räder. Dabei gibt es viel Wissenswertes über Seilfahrten und Kohleförderung auf der ehemaligen Zeche Nachtigall zu erfahren.

Der Tiefbau im 19. Jahrhundert brauchte neue und leistungsstarke Maschinen, um weit unter die Erdoberfläche vorzudringen. Um die Kohle aus dem über 400 Meter tiefen Schacht „Hercules“ nach oben zu befördern, wurde 1869 an der Zeche Nachtigall eine neue dampfbetriebene Fördermaschine in Betrieb genommen. Das heutige Maschinenhaus musste extra dafür gebaut werden. Noch heute ist hier eine Fördermaschine zu finden. Diese kam 1987 vom Bergwerk-Prosper Haniel in das Wittener Industriemuseum. In ihrer Leistung und Größe entspricht die heutige Maschine der Ersten aus dem 19. Jahrhundert. Für die Schauvorführung setzt das Museum die Maschine heute nicht mehr mit Dampf, sondern mittels eines Elektromotors in Bewegung.

Die Vorführung der historischen Dampffördermaschine ist im Museumseintritt enthalten. (Erwachsene: 3 Euro, Kinder: 1,50 Euro Familienkarte: 7,50 Euro).

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3. November 2012

„Alles aus einem Berg“

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Geologie-Führung im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Wo heute die Ruhr fließt, befanden sich einmal ein Meer, ein ausgedehntes Flussdelta und sogar ein tropischer Urwald. Das alles ist Millionen Jahre her; doch heute zeigen Steine und Kohleflöze die Spuren der verschwunden Landschaften. Am Sonntag, 4. November, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Museumsbesucher in Witten ein, das Ruhrtal neu zu entdecken. Die interaktive Geologie-Führung „Alles aus einem Berg“ startet um 14.30 Uhr im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall.

Rund um den Hettberg erfahren die Besucher wie Kohleflöze und Sandsteinbänke entstanden sind, was eine Rostfahne ist oder was sich alles unter der Zeche Nachtigall verbirgt. Mit kleinen Experimenten geht die Themenführung den echten und unechten „Steinen“ im Berg auf die Spur. Die Teilnehmer dürfen sich auch selbst als Geologen ausprobieren und mit Hammer und Lupe ihre Fundstücke untersuchen.

Die Themenführung am Sonntag ist im Museumseintritt enthalten (Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, Kinder 1,50 Euro, Familienkarte 7,50 Euro). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

13. Oktober 2012

Zeche Nachtigall : Der Weg in die Tiefe

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Themenführung im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Wie weit führte der Schacht mit dem heroische Namen „Hercules“ einst in die Tiefe? Welche Mühen mussten die Bergleute der Zeche Nachtigall auf sich nehmen, um an die reichen Kohleschichten im Untergrund zu gelangen? Im 19. Jahrhundert waren sie die Pioniere des Tiefbergbaus an der Ruhr. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am kommenden Sonntag, 14. Oktober, zu einer Tour durch die Geschichte des frühen Bergbaus ein. Um 14.30 Uhr startet die kostenlose Themenführung „Der Weg in die Tiefe“ im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall.

Besucher, die sich selbst unter Tage begeben wollen, können von 11 bis 17 Uhr stündlich an einer Führung in das Besucherbergwerk Nachtigallstollen teilnehmen (begrenzte Teilnehmerzahl, Kosten: 2 Euro, ermäßigt 1 Euro).

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