Posts tagged ‘ZBH’

19. Januar 2015

Kanalsanierung im Gerhard-Jüttner-Weg schränkt den Verkehr auf der Victoriastraße in Marl Hüls ein ­

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Für die Dauer der Kanalsanierungsmaßnahme wird eine Behelfsfahrbahn im Fußweg Gerhard-Jüttner Weg 33–35 mit Anschluss an die Victoriastraße – Höhe Hausnummern 149-151 – eingerichtet. Während der Bauarbeiten soll diese Fahrbahn genutzt werden, um vom Gerhard-Jüttner-Weg auf die Victoriastraße zu gelangen und umgekehrt.
Ende Januar beginnen dann die Arbeiten im Gerhard-Jüttner-Weg. Sobald die genauen Termine bekannt sind, folgt die Beschreibung für den Ablauf der Maßnahme.
Es ist dem ZBH bewusst, dass diese Maßnahme für die Nutzer der Victoriastraße mit Unannehmlichkeiten verbunden ist. Der ZBH wird jedoch bemüht sein, eventuell auftretende Probleme im Einvernehmen mit den Betroffenen zu lösen. Sollten daher im Verlauf der Bauarbeiten einmal Fragen, Anregungen oder Anlass zur Kritik auftreten, steht der zuständige Bauleiter, Ferdinand Stock vom ZBH, Telefon 99 66 29, gerne zur Verfügung. „Vor Ort“ lässt sich Vieles am besten und schnellsten beurteilen und regeln.

16. Juni 2014

Umweltdetektive machen sich beim ZBH Marl schlau

ZBH 018Wissbegierung und lerneifrig waren die Umweltdetektive, die sich im Rahmen von Ökoprofit beim Zentralen Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) rund um das Thema „Müll – Abfälle – Wertstoffe“ informiert haben.
Was passiert mit dem Altpapier?
Zehn Mädchen und Jungen der Overberg- und der August-Döhr-Schule haben sich bei der Offenen Ganztagsbetreuung mit allem beschäftigt, was in den vier Abfalltonnen landet. Dennoch blieben viele Fragen offen, zum Beispiel, was mit den Inhalten der Abfallgefäße passiert und wohin die Bioabfälle, das Altpapier, die Verpackungen und der Restmüll kommen.
Gemeinsam mit den Sozialarbeiterinnen Garnet Hoppe und Ulla Lambertz machten sich die jungen Forscherinnen und Forscher auf den Weg zum ZBH, wo sie vom Abfallberater Peter Hofmann den Betrieb gezeigt bekamen und erfuhren, was mit den verschiedenen Abfällen – in der Realität alles wertvolle Stoffe – nach dem Sortieren und Sammeln passiert. Die Umweltdetektive schauten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ZBH bei ihrer Arbeit zu, löcherten sie mit Fragen und konnten im Cockpit eines modernen Müllfahrzeugs fotografieren lassen.
Es gibt gar keinen Müll
Am Ende des erlebnisreichen Nachmittags stand die Erkenntnis: Müll und Abfälle gibt es gar nicht – alles, was weggeworfen wird, sind Wertstoffe. Nun planen die Kinder, ihr neues Wissen zu Hause und in der Schule einzusetzen und in Zukunft „Müll“ mit ganz anderen Augen zu sehen.
Besucher sind beim ZBH gern gesehen
Die Abfallberatung des ZBH zeigt und erläutert kleinen wie großen Besuchern gern den Betrieb oder kommt auf Einladung mit verschiedenen Fachvorträgen zu interessierten Gruppen.
Der Zentrale Betriebshof in Kürze

per Ratsbeschluss zum 1. Januar 1999 gegründet
die manuellen Bereiche des Grünflächenamtes, das Tiefbauamt und der Fuhrpark wurden zusammengeführt
dabei wurden die Betriebsstätten zunächst unverändert fortgeführt
Eröffnung des neuen Betriebsstandort an der Zechenstraße im Juni 2010
die Betriebsstätten Riegestraße (Verwaltung, Müllabfuhr, Straßenreinigung, Zentrale Dienste), Sickingmühler Straße (Bauhof), Brassertstraße (Grünflächenunterhaltung) wurden aufgegeben
am Standort Zechenstraße sind etwa 245 Mitarbeiter beschäftigt

16. Februar 2014

Kleiner Platz in Marl Brassert bekommt ein neues Gesicht

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer kleine Platz am Ende des Querwegs in Brassert bekommt ein neues Gesicht. Für die Gestaltung des Platzes werden vier Platanen gefällt. Zwei der Bäume sind im Jahr 2012 gekappt worden, weil sie gravierende Sturmschäden aufwiesen. Die seitdem und in Zukunft anfallende Pflege durch regelmäßige Rückschnitte ist so intensiv, dass der Aufwand in einem Missverhältnis zum Erhalt steht.
Die beiden anderen Bäume stehen in einem geringen Abstand zu den Wohngebäuden. Sie haben bereits Wurzelschäden in der Kanalisation und dem Zufahrten der Anrainer verursacht. Aus diesen Gründen und wegen der bestehenden Verkehrsunsicherheit hat der ZBH entschieden, den Platz neu zu gestalten. Geplant ist, die vorhandenen Baumstandorte zu versiegeln und in der Mitte des Platzes ein Gehölz zu pflanzen. Die restlichen drei Ersatzbäume werden innerhalb des Stadtgebietes einen neuen, zukunftssicheren Platz finden.
WiR für Marl fragt warum die Ersatzbäume nicht in der Siedlung geplanzt werden?

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23. September 2013

Teile der Lessingstraße in Marl erhalten einen neuen Kanal

Auf der Lessingstraße haben die Arbeiten zur Erneuerung der Kanalisation begonnen. Dies teilt der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) mit. Wie die Abteilung Stadtentwässerung des ZBH ausführt, sind zwei Abschnitte der Lessingstraße zwischen den Hausnummern 9 und 13 sowie der Nebenfahrbahn zwischen den Hausnummern 8 bis 12 betroffen. Erneuert werden etwa 90 Meter Kanal in offener Bauweise. Die aufgenommene Oberfläche wird wieder hergestellt.
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Während der Bauphase gelten folgende allgemeine Verkehrsregelungen:
Da der auszutauschende Kanal in der Straßenmitte liegt, erfolgt eine Vollsperrung für den Durchgangsverkehr. Die Zufahrtsmöglichkeit zu den Grundstücken und Garagen kann nicht immer gewährleistet werden. Eine Sperrung bis zu vier Arbeitstagen ist möglich. Die betreffenden Anlieger werden darüber von der bauausführenden Firma rechtzeitig informiert.
Da eine Durchfahrt der Lessingstraße in den Bauabschnitten nicht immer möglich ist, wird die Straße im Abschnitt zwischen den Hausnummern 9 bis 13 komplett gesperrt und Sackgassen eingerichtet.
Die Bauleitung des ZBH weist darauf hin, dass die Durchfahrt zwischen den Häusern 8 und 10 nicht ständig möglich sein wird.
Die Arbeiten werden voraussichtlich im November 2013 abgeschlossen sein. Die Wiederherstellung der Straßenoberfläche erfolgt nach Fertigstellung des Kanals.

Der ZBH und die bauausführenden Firmen bitten die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die durch die Baumaßnahmen auftretenden Behinderungen und Belästigungen.

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28. August 2013

Neue Urnen-Wandkammern auf dem Hauptfriedhof an der Sickingmühler Straße in Marl

Die Nachfrage nach Bestattungen in Urnen-Wandkammern hält an. Aus diesem Grund ist auf dem Hauptfriedhof an der Sickingmühler Straße eine neue Anlage errichtet worden.

Familien- und Reihenwandkammern
Die Zahl der Feuerbestattungen nimmt zu. Damit einher geht der Wunsch der Verstorbenen und der Hinterbliebenen, die Urne in überirdischen Kammern beizusetzen. Auf den Friedhöfen der Stadt Marl ist bereits eine große Anzahl dieser Urnen-Wandkammern aufgestellt. Die gerade fertig gestellte Anlage auf dem Hauptfriedhof an der Sickingmühler Straße bietet Platz für 36 Familien-Wandkammern, die jeweils zwei Urnen aufnehmen können. Darüber hinaus können dort 108 einzelne Urnen beigesetzt werden. Die Nutzungszeit für die Familienwandkammer beträgt 20 Jahre, die für die Reihenwandkammer 15 Jahre.

Geordnetes Erscheinungsbild
Um langfristig ein geordnetes Erscheinungsbild zu erhalten, hat sich die Friedhofsverwaltung dazu entschlossen, besondere Gestaltungsvorgaben zu machen. So dürfen nur die bereit gestellten Abdecktafeln aus Granit verwendet werden. Auch gibt es Vorgaben zur Beschriftung und zu Symbolen und Ornamenten. Darüber hinaus gehende Zusätze wie Vasen, Lichter und Halterungen für Kerzen oder Vasen sind nicht zugelassen.
Der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl ist dabei, eine Ablagestelle für Gestecke, Blumen oder auch temporäre Lichter an den Rändern der einzelnen Nischen einzurichten. Diese werden bei Bedarf von Mitarbeitern des ZBH aufgeräumt. Ab Anfang September können die ersten Urnen in der neuen Anlage bestattet werden. Mit der Herrichtung der Bepflanzung kann witterungsbedingt erst im Herbst begonnen werden.
Alle Marler Bestattungsunternehmen wurden über die neue Anlage informiert und können über die Gestaltungsvorgaben Auskunft geben. Nach wie vor stehen Urnenfamiliengrabkammern ohne besondere Gestaltungsvorgaben auf dem Feld 22 zur Verfügung.

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19. Juli 2013

Kompetenter Ansprechpartner für Umweltfragen in Marl

Porträtfoto Julian Wagner
Julian Wagner verstärkt als städtischer Umweltberater das Team des Zentralen Betriebshofs.

Julian Wagner (29) verstärkt als Umweltberater das Team des Zentralen Betriebshofs der Stadt Marl. Er berät die gewerblichen Kunden in allen Fragen des Abfallrechts im Hinblick auf eine gesetzeskonforme und optimale Abfall- und Wertstoffentsorgung und ist Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger in Umweltfragen – egal ob es um den Eichen-prozessionsspinner oder um illegale Müllablagerungen geht.

Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen kümmert sich Julian Wagner zusätzlich um die Nachsorge und Betreuung der beiden ehemaligen Hausmülldeponien in Sinsen und Sickingmühle sowie um das Altlastenkataster der Stadt Marl. Darüber nimmt er die Funktion des Betriebsbeauftragten für Abfall im ZBH wahr.

„Wir freuen uns, dass wir mit Julian Wagner einen ausgewiesen Fachmann gewinnen konnten, der unseren gewerblichen Kunden wie auch allen Bürgerinnen und Bürgern in Umweltfragen kompetent mit Rat und Tat zur Seite steht“, freut sich ZBH-Betriebsleiter Michael Lauche.

Julian Wagner hat nach seiner Ausbildung zur Fachkraft für Entsorgungstechnik bei der Abfallentsorgungsgesellschaft Ruhrgebiet (AGR) an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen den Studiengang Entsorgungssystemtechnik erfolgreich abgeschlossen und nach einem Intermezzo in der Privatwirtschaft den Weg zur Stadt Marl gefunden. Er lebt mit seiner Ehefrau in Herten und ist stolzer Vater eines elf Wochen alten Sohnes.

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24. Juni 2013

Sommertipps für die Abfallbehälter

Biotonnen müssen im Sommer nicht riechen

Endlich Sommer! Aber die hohen Temperaturen haben auch ihre Schattenseiten. Bei Hitze können sich unangenehme Gerüche in allen Abfalltonnen entwickeln und so manche Biotonne wird zum Paradies für ungebetene Gäste. Patentrezepte dagegen gibt es nicht, aber Peter Hofmann, Abfallberater des Zentralen Betriebshofs der Stadt Marl (ZBH), hat ein paar Tipps, die zumindest Linderung versprechen können.

Essig im Deckel vertreibt lästige Fliegen
„Wenn möglich“, so Peter Hofmann, „sollten Bioabfälle nicht offen herumliegen. Dann nämlich bieten sie Insekten ideale Eiablageplätze. Dies verhindert man, indem Bioabfälle in Zeitung eingepackt schnell in die Biotonne wandern.“ Diese Abfallbehälter sollten nach Möglichkeit im Schatten stehen, Deckel geschlossen. Dadurch heizen sich die Gefäße nicht zu sehr auf und es entstehen weniger Gerüche. Bewährt hat sich auch, den Boden der Biotonne nach der Leerung mit Papier oder Eierkartons auszulegen. Diese Schicht saugt Flüssigkeiten auf und verhindert das Anhaften der Abfälle. Der gleiche Effekt ergibt sich, wenn Küchenabfälle stets in Zeitungspapier eingewickelt werden. So wird die Faul- und Gährungsfeuchte weitgehend aufgefangen, üble Gerüche entstehen erst gar nicht. Auch bleiben die Abfälle dann nicht an den Wänden der Müllgefäße hängen. „Mit einem billigen Essig eingesprühte Deckel- und Behälterwände vertreiben die Fliegen, hemmen deren Eiablage und vertreiben schlechte Gerüche.“ Wer die Möglichkeit hat, die Müllgefäße mit Wasser auszuspritzen und mit einem Besen zu reinigen, erreicht ein Optimum an Tonnenhygiene. „Eine gute Sache für Biotonnen sind Papiersäcke, die in die Gefäße eingehängt werden. Die Säcke werden mit dem Tonneninhalt geleert und kompostiert. Säcke aus Maisstärke, die wie ‚Plastiksäcke’ aussehen, kann die Bioanlage in Herten nicht verarbeiten und sind daher nicht erlaubt.“

Umweltinfo gibt kostenlos guten Rat
Speziell zur Thematik „Umgang mit der Biotonne in den Sommermonaten“, hält der ZBH ein Infoblatt mit Tipps und praktische Verhaltensmaßnahmen bereit. Das Umweltinfo 3 „Sommertipps zur Biotonne“ liegt an vielen Stellen im Stadtgebiet aus und kann im Internet herunter geladen werden: http://www.marl.de/zbh

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5. Juni 2013

Marl bekommt bald auch eine Müllkalender-App

Nach Recklinghausen und Dorsten sollen bald auch die Marler auf ihrem Smartphone nachgucken können, wann die Müllabfuhr kommt. Schon bald soll es dazu eine spezielle App geben. Sie zeigt für jede Straße die Abholtermine an. Die Kosten für die App liegen laut Stadt bei 500 Euro pro Jahr – plus einmalig 2.000 Euro. Für den Nutzer soll die App genau wie in Recklinghausen und Dorsten kostenlos sein. Dort hat man bisher gute Erfahrungen damit gemacht. Mehrere tausend Bewohner haben sich das Programm schon heruntergeladen.

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5. Juni 2013

Loemühlenbrücken in Marl : Betreten erwünscht!

Schmuck sehen sie aus – die beiden Brücken über den Loemühlenteich. Ab sofort sind sie für die Spaziergänger wieder frei gegeben. Der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) hat auf der Insel gründlich aufgeräumt und mit der Neuanlage der Grünanlage begonnen.

Zuerst die Brücken, dann die Insel
Als die Brücken über den Loemühlenteich von einer Sponsorengemeinschaft fertig gestellt waren, konnte mit der Sanierung der Grünanlage auf der Insel begonnen werden. „Zuerst galt es für den ZBH, die Insel in einen verkehrssicheren Zustand zu versetzen“, erläutert Bürgermeister Werner Arndt. Zwei nicht mehr standfeste Bäume mussten der Säge weichen, marode Bänke sind beseitigt worden und eine Reihe von ins Kraut geschossenen Sträuchern wurde gestutzt. Auch hatten sich in den Jahren, als die Insel von der Außenwelt abgeschnitten war, Wegeplatten gehoben und verschoben. So kam es, dass zwar die Brücken intakt waren, aber das „Betreten verboten“-Schild für die Inseln noch galt.

Im Herbst geht es weiter
Mitarbeiter der Abteilung Grünflächenunterhaltung des ZBH haben in den vergangenen Wochen in die Hände gespuckt und kräftig zugelangt. Die Unebenheiten und gefährlichen Stellen auf den Wegen sind beseitigt, Fundamente für die Ruhebänke gelegt. Drei Ruhebänke und Papierkörbe werden in Kürze aufgestellt. Die neuen Beete und die Einsaaten lassen ahnen, wie sich die Vegetation auf dem Eiland in den nächsten Jahren entwickelt. Noch ist die Rasensaat nicht aufgegangen, doch schon haben Gänse und ihr Nachwuchs von den Flächen Besitz ergriffen. Zu Beginn der Pflanzzeit im Herbst werden die Arbeiten an den Grünflächen fortgesetzt.
Um die dafür erforderlichen Anschaffungen erledigen zu können, hat sich die Volksbank Marl-Recklinghausen in die Gruppe der Unterstützer eingereiht.

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4. Juni 2013

Verjüngungskur im Fuhrpark des Zentralen Betriebshofs Marl

Vier neue Fahrzeuge sorgen für mehr Sicherheit und erleichtern die Arbeit

Mit vier neuen Fahrzeugen verjüngt der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) jetzt seinen Fuhrpark. In diesen Tagen wurden zwei Müllfahrzeuge und zwei „Multicars“ in Dienst gestellt. Die neuen Autos ersetzen ein altes Möhrchen, verbessern den Abfuhrservice und erleichtern die Arbeit in der Grünpflege.

Mehr Sicherheit am und hinter dem Müllfahrzeug
Ein gut 15 Jahre altes Müllfahrzeug wird aus dem aktiven Dienst genommen und als Reservefahrzeug bereit stehen. Ersetzt wird der Wagen durch ein Drehtrommelfahrzeug, bei dem das Schüttgut – ähnlich wie in einem Fleischwolf – durch Drehungen des Müllbehälters zusammen gepresst wird. Das Fahrzeug der Firma Mercedes mit einem Aufbau von Faun und einer Schüttung von Zoeller ist ein sogenanntes „Niederflurfahrzeug“. Damit ähnelt es den Bussen, bei deren Betreten keine Stufen zu überwinden sind. Die Fahrerkabine ähnelt einem Cockpit im Flugzeug, denn der Fahrer versorgt sich über viel Technik mit allen Informationen rund um das Fahrzeug. Eine Kamera fängt die Situation hinter dem Müllfahrzeug ein. Das erleichtert das Rangieren. Außerdem hat der Fahrer seine Kollegen stets im Blick, die die Müllgefäße laden. Auch kann der Fahrer per Notknopf die Schüttung von der Kabine aus sofort anhalten, wenn es dort Probleme gibt.

Reichlich über 1 000 Behälter in den verschiedensten Größen werden pro Tag von den Mannschaften geleert und hin- und herbewegt. Für eine gute Atmosphäre in der Kabine sorgt serienmäßig eine Klimaanlage, die bei hohen Temperaturen ein wenig Erfrischung verschafft und bei feuchter Witterung für gute Rundumsicht sorgt. Ein Automatikgetriebe entlastet die Knie der Fahrer, denn schließlich besteht deren Arbeitstag vor allem aus dem Anfahren und Abbremsen.
Auch das zweite Müllfahrzeug ist mit der gleichen Ausstattung versehen. Es wird die seit langem gewünschte zweite Biotour übernehmen und damit die „Biomannschaft“ entlasten können, die vor allem im Sommer mehr als genug zu tun hat.

Multicars sind Alleskönner
Bei der Grünflächenunterhaltung kommen zwei Alleskönner zum Einsatz. Sie entstammen der Serie Multicar und sind als sogenannte Fumos mit einer Doppelkabine ausgestattet. Damit können vier Mitarbeiter zu ihren Arbeitseinsätzen transportiert werden. Die Geräte für die Tagesarbeit wie Rasenmäher, Laubgebläse, Besen, Rechen und vieles mehr, lassen sich auf der Ladefläche festzurren. Die Ladefläche selber kann an drei Seiten gekippt werden und eignet sich daher auch für den Transport von Abfällen und Gütern. Auch im Winter machen die Fumos eine gute Figur: sie lassen sich mit Salzstreuern und Schilden ausstatten.

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