Posts tagged ‘ZBH Marl’

2. März 2017

Umwelt LKW sammelt in Marl Schadstoffe ein

Schadstoffhaltige Abfälle dürfen auf keinen Fall in die Mülltonne!
Schadstoffhaltige Abfälle dürfen auf keinen Fall in die Mülltonne! (Foto: Marl)

Auch 2017 kommt die Schadstoffsammlung der AGR im Auftrag des Zentralen Betriebshofs (ZBH) nach Marl, allerdings mit einer wesentlichen Änderung: Bisher waren alle Umweltbrummis immer an einem Sammeltag in den verschiedenen Stadtteilen unterwegs und haben Schadstoffe aus privaten Haushalten eingesammelt. Seit Anfang 2017 fahren die Brummis das Stadtgebiet nunmehr in zwei Touren an zwei Samstagen an. An den Standzeiten der Feststation auf dem Wertstoffhof des ZBH und auf dem Marktplatz in Hüls hat sich nichts geändert.

Feststation und Umwelttouren

Die Feststation und die erste Brummitour im März sind am Samstag, 4. März in Marl. Die Feststation ist von 9 bis 11.30 Uhr auf dem Wertstoffhof des ZBH an der Zechenstraße 20 aufgebaut. Von 12.30 bis 15 Uhr steht die Station dann auf dem Marktplatz in Hüls.
Am gleichen Tag ist der Umweltbrummi nur in diesen Stadtteilen an den bekannten Standorten unterwegs: Sickingmühle, Hüls, Lenkerbeck und Sinsen. Die zweite Brummitour ist am Samstag, 25. März dann ausschließlich in den Stadtteilen Polsum, Alt-Marl, Hamm, Drewer und Brassert. An den Standzeiten und Standorten in den einzelnen Stadtteilen hat sich nichts geändert.

Die erste Tour der mobilen Umweltbrummis am Samstag, 4. März

Sickingmühle
Zur Freiheit/Hammer Straße: 9 – 9.30 Uhr
Hüls
Carl-Duisberg-Straße/Parkplatz vor Pestalozzi-Schule: 10 – 10.30 Uhr; Georg-Herwegh-Straße/Parkplatz vor Gesamtschule: 11 – 11.30 Uhr; Max-Reger-Straße/Einkaufszeile: 12 – 12.30 Uhr
Lenkerbeck
Bahnhofstraße/Zur Höhe: 13 – 13.30 Uhr
Sinsen
In de Flaslänne/Marktplatz: 14 – 14.30 Uhr

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2. März 2017

Die Erneuerung der Kanalisation auf dem Ovelheider Weg in Marl Hüls beginnt

Der ZBH beginnt in der kommenden Woche mit der Erneuerung der Kanalisation auf dem Ovelheider Weg. Die Arbeiten starten am Montag, 6. März.

Verlegung von fast 800 Meter Kanalrohren in einem Jahr

Zwischen der Georg-Herwegh- und Max-Reger-Straße erneuert der ZBH etwa 440 m Kanalrohre mit einem Durchmesser von 700 mm und rund 350 m Kanal mit Durchmessern von 300 und 400 mm. Im Anschluss an die Kanalbauarbeiten wird die Oberfläche wiederhergestellt.

Umleitungsstrecken sind ausgeschildert

Mit Beginn der Arbeiten am 6. März kann der Ovelheider Wegs nicht mehr durchfahren werden. Eine Umleitungsstrecke ist ausgeschildert und verläuft über die Georg-Herwegh-, die Dr.-Klausener- und die Otto-Hue-Straße. Der Buslinienverkehr ist für die Dauer der Maßnahme eingeschränkt und fährt ebenfalls über Ausweichstrecken.

Vier Bauabschnitte

Der ZBH hat für die Gesamtmaßnahme etwa zwölf Monate kalkuliert und in vier Bauabschnitte aufgeteilt. Der erste Abschnitt, der am 6. März beginnt, verläuft zwischen der Beethoven- und der Josefstraße und dauert rund vier Monate. Danach wird für zwei Monate zwischen der Josef- und der Max-Reger-Straße gebaut, bevor die Kanäle im Ovelheider Weg zwischen der Beethoven- und Georg-Herwegh-Straße in voraussichtlich drei Monaten verlegt werden. Am Ende der Baumaßnahme steht der Abschnitt in der Beethovenstraße zwischen Haus Nr. 19 bis zum Einmündungsbereich der Georg-Herwegh-Straße.

Der ZBH bittet die Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Unannehmlichkeiten, die mit den Bauarbeiten verbunden sind.

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2. März 2017

Sturmtief Thomas hat Spuren in Marl und Umgebung hinterlassen.

Die Straßenreinigung des städtischen Betriebshofes legt nach Sturmtief Thomas am Samstag eine Sonderschicht ein. Nach einer ersten Sichtung hat der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl keine gravierenden Schäden im Stadtgebiet festgestellt. Wie die Pressestelle der Stadt mitteilt, hat Sturmtief Thomas allerdings deutliche Spuren in Drewer hinterlassen.

Sonderschicht der Straßenreinigung am Samstag

„Wir haben einige wenige umgestürzte Bäume in Drewer“, berichtet Michael Lauche, Allgemeiner Betriebsleiter des Zentralen Betriebshofes. „Zum Glück fiel eine Erle neben und nicht in ein Wohnhaus.“ Sturmtief Thomas fegte einige mobile Straßenschilder um und riss vor allem Zweige und Äste von den noch unbelaubten Bäumen herunter. Michael Lauche: „Daher sind die Marler Straßen auch von Altholz übersät. Wir werden bei der Straßenreinigung am Samstag eine Sonderschicht einlegen und zumindest die Hauptstraßen durchfegen“.

Keine Abfälle in die Rinnen fegen!

Keine Hilfe für die Kehrmaschinenfahrer ist, wenn Anwohner die Zweige und Äste vom Gehweg in die Straßenrinne fegen. Diese großen Mengen können die Maschinen nicht bewältigen. Die Kehrmaschinenfahrer sind angehalten, in diesen Fällen den Straßenabschnitt nicht zu kehren. Darüber hinaus stellt das Fegen von Laub, Unrat und Kehricht in die Straßenrinnen eine Ordnungswidrigkeit dar.

Sturmtief Thomas hat auch in der Nachbarschaft von Marl zu Einsätze der Feuerwehr geführt

Insgesamt arbeitete die Feuerwehr Dorsten 14 sturmbedingte Einsätze im Stadtgebiet ab. In den meisten Fällen versperrten herabgestürzte Bäume oder Äste Verkehrsflächen bzw. drohten Dachziegel hinabzustürzen. Personenschäden gab es glückerlicherweise nicht. Um 22:24 Uhr löste zusätzlich noch ein automatischer Brandmelder in einem Bewohnerzimmer eines Altenheims aus. Jedoch konnte hier kein Schadenfeuer festgestellt und die Einsatzstelle an einen Verantwortlichen übergeben werden. Neben den Kräften der hauptamtlichen Wache waren bei den verschiedenen Einsätzen die Löschzüge Hervest I, Wulfen und Lembeck tätig.

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16. Juni 2014

Umweltdetektive machen sich beim ZBH Marl schlau

ZBH 018Wissbegierung und lerneifrig waren die Umweltdetektive, die sich im Rahmen von Ökoprofit beim Zentralen Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) rund um das Thema „Müll – Abfälle – Wertstoffe“ informiert haben.
Was passiert mit dem Altpapier?
Zehn Mädchen und Jungen der Overberg- und der August-Döhr-Schule haben sich bei der Offenen Ganztagsbetreuung mit allem beschäftigt, was in den vier Abfalltonnen landet. Dennoch blieben viele Fragen offen, zum Beispiel, was mit den Inhalten der Abfallgefäße passiert und wohin die Bioabfälle, das Altpapier, die Verpackungen und der Restmüll kommen.
Gemeinsam mit den Sozialarbeiterinnen Garnet Hoppe und Ulla Lambertz machten sich die jungen Forscherinnen und Forscher auf den Weg zum ZBH, wo sie vom Abfallberater Peter Hofmann den Betrieb gezeigt bekamen und erfuhren, was mit den verschiedenen Abfällen – in der Realität alles wertvolle Stoffe – nach dem Sortieren und Sammeln passiert. Die Umweltdetektive schauten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ZBH bei ihrer Arbeit zu, löcherten sie mit Fragen und konnten im Cockpit eines modernen Müllfahrzeugs fotografieren lassen.
Es gibt gar keinen Müll
Am Ende des erlebnisreichen Nachmittags stand die Erkenntnis: Müll und Abfälle gibt es gar nicht – alles, was weggeworfen wird, sind Wertstoffe. Nun planen die Kinder, ihr neues Wissen zu Hause und in der Schule einzusetzen und in Zukunft „Müll“ mit ganz anderen Augen zu sehen.
Besucher sind beim ZBH gern gesehen
Die Abfallberatung des ZBH zeigt und erläutert kleinen wie großen Besuchern gern den Betrieb oder kommt auf Einladung mit verschiedenen Fachvorträgen zu interessierten Gruppen.
Der Zentrale Betriebshof in Kürze

per Ratsbeschluss zum 1. Januar 1999 gegründet
die manuellen Bereiche des Grünflächenamtes, das Tiefbauamt und der Fuhrpark wurden zusammengeführt
dabei wurden die Betriebsstätten zunächst unverändert fortgeführt
Eröffnung des neuen Betriebsstandort an der Zechenstraße im Juni 2010
die Betriebsstätten Riegestraße (Verwaltung, Müllabfuhr, Straßenreinigung, Zentrale Dienste), Sickingmühler Straße (Bauhof), Brassertstraße (Grünflächenunterhaltung) wurden aufgegeben
am Standort Zechenstraße sind etwa 245 Mitarbeiter beschäftigt

6. März 2014

Die Hülsbergstraße in Marl-Lenkerbeck ist nach kurzer Bauzeit saniert

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Die Hülsbergstraße ist ab sofort wieder für den fließenden Verkehr freigegeben. Die Bauzeit von zwei Wochen konnte unterschritten werden.
Es fehlen noch die Markierungen
Bis auf die Markierungen sind die Arbeiten auf der Hülsbergstraße abgeschlossen. Die Fahrbahnmarkierungen werden aus Gewährleistungsgründen zu einem späteren Zeitpunkt hergestellt. Nachdem die Kehrmaschine am Donnerstagvormittag die Fahrbahn gereinigt hatte, konnten die Verkehrsteilnehmer die Straße wieder befahren. Die Buslinie 223 der Vestischen hat die planmäßige Route über die Hülsbergstraße wieder aufgenommen.
Fahrbahn und Gräben saniert
Auf einer Länge von etwa 200 m, von der Einmündung der Hülsstraße aus gerechnet, wurde der vorhandene Fahrbahnbelag aufgenommen und der vorhandene Unterbau verstärkt. Anschließend ist neuer Asphalt eingebaut worden. Neben der Fahrbahnerneuerung wurden auch die vorhandenen Straßengräben profiliert, so dass die Straßenentwässerung sichergestellt ist.

Der ZBH bedankt sich bei den Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für deren Verständnis für die durch die Bauarbeiten entstandenen Behinderungen und Belästigungen

14. Februar 2014

Umweltstraftaten im Landschaftsschutzgebiet Rennbach in Marl Frentrop werden nicht geduldet

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Rat der Stadt Marl hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, dass der Kreis Recklinghausen aufgefordert wird, zwischen Riegefeld, Frentrop und Polsum Landschaftsschutzschilder aufzustellen. Der Marler Rat wünscht sich mehr Schutz für das Landschaftsschutzgebiet Rennbach.
Diese behördlichen Schilder waren in den vergangenen Jahren laut Kreis RE „verschwunden“ oder gar nicht erst aufgestellt worden.
Hintergrund für den Antrag , dem alle Fraktionen und natürlich auch die Bürgerliste WIR für Marl im Stadtrat zustimmten, waren Hinweise der Bürgerinitiative MHNV über mehrere Umweltstraftaten. Mehrere wilde Müllhalden wurden allein in diesem Landschaftsschutzgebiet in den vergangenen Wochen gefunden. Zum Teil wurden ganze LKW-Ladungen mit Müll und Unrat in das geschützte Gebiet gekippt. Der ZBH Marl hatte bereits klar Stellung gegen Umweltvergehen bezogen.
Die Anruferin beim Zentralen Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) war empört: „Auf der Straße Im Dörnen liegen so viele Autoreifen, dass ich mit meinem Hund nicht durchkomme“, meldete die Tierfreundin eine Freveltat, die sich wohl in der Nacht von Sonntag, 12. auf Montag, 13. Januar ereignet haben musste. Aufgrund der Beschreibung der Örtlichkeit fand ein Mitarbeiter des ZBH gut 80 Altreifen vor, die mitten auf die Straße gekippt worden waren. Vermerke auf den Reifen lassen darauf schließen, dass die Pneus offensichtlich aus einem mit Reifen handelnden Betrieb stammen. Wegen der akuten Verkehrsgefährdung wurden die Reifen vom ZBH zwischenzeitlich abtransportiert. „Ein Verursacher konnte leider noch nicht festgestellt werden“, sagt Udo Vadder, Leiter der Abteilung Abfallwirtschaft beim ZBH, „die ordnungsgemäße Beseitigung der Reifen kostet die Gebührenzahler insgesamt mehr als 500 €.“ – Kein Einzelfall, wohl aber der erste Fall im gerade angebrochenen Jahr. Die Kosten für das Einsammeln und die Entsorgung von sogenanntem „wilden Müll“ im Stadtgebiet gehen in die Zigtausende– Kosten, die von allen Gebührenzahlern getragen werden müssen und die nicht nötig sind. Daher bittet der ZBH darum, Umweltverschmutzer dem ZBH zu melden. „Wir verfolgen alle Hinweise und erstatten in jedem Fall Anzeige, das sind wir der Umwelt und den Gebührenzahlern schuldig“, sagt Udo Vadder.
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WIR für Marl meint, die grosse Gefahr für das Landschaftsschutzgebiet Rennbach in Marl Frentrop geht von den unverantwortlichen Erweiterungsplänen von SARIA aus.
WIR für Marl stellt klar, ein Industriebetrieb hat im Landschaftsschutzgebiet nichts zu suchen. Der Zustandsstörer in Marl Frentrop sind nicht die Bürger die ihre Heimat schützen wollen, sondern die Rethmann Saria Gruppe die nicht in schon vorhandene oder frei werdene Industriegebiete eine Erweiterung ihres Betriebes durchführen will, sondern im Landschaftsschutzgebiet Rennbach.
http://www.wir-fuer-marl.de/html/ueber-uns.html