Posts tagged ‘Schule’

2. Oktober 2013

Stadt Marl begrüßt neue Schulrätin

(l.) und Beigeordnete Dr. Barbara Duka (r.) freute sich über den Besuch der neuen Schulrätin, Christine Wittgenstein, die am 15. September ihren Dienst beim Kreis Recklinghausen angetreten ist.

Die Stadt hat am (1.10.) die neue Schulamtsdirektorin des Kreises Recklinghausen, Christine Wittgenstein, im Rathaus empfangen.

Im Gespräch tauschten sie sich u.a. über die Entwicklung und Prognosen der Schülerzahlen in der Region sowie den Inklusionsprozess aus.

Zu den künftigen Aufgaben der 59-Jährigen gehören u.a. Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung, Schulgesund-heit samt Suchtprävention, der außerunterrichtliche Schulsport und die Sprachstandsfest-stellung „Delfin 4″. Darüber hinaus wird die Schulrätin in regionalen Bildungsnetzwerken mitwirken.
Zur Person

Zuletzt war Christine Wittgenstein als Schulamtsdirektorin in Bottrop und ergänzend im Kreis Coesfeld tätig.

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1. Oktober 2013

Polnische Austauschschüler besuchen Marl

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Lehrerin Cornelia Wollmer-Radix und Lehrer Rainer Maatz organisieren jedes Jahr den Austausch zwischen der polnischen Stadt Rybnik und dem Gymnasium im Loekamp in Marl. Die Marler Oberstufler waren bereits im April in Polen.

Hoch hinaus auf den Rathausturm ging es für eine Schülergruppe aus Rybnik in Polen, die Stadt Marl hat sie jetzt in der Ratsstube willkommen geheißen.

Seit mittlerweile 13 Jahren pflegt das Gymnasium im Loekamp (GiL) eine Schulpartnerschaft mit dem Gymnasium Andrzeja Frycza Modrzewskiego in der polnischen Stadt Rybnik. Im Rahmen dieser Partnerschaft besuchten 15 Schülerinnen und Schüler, begleitet von Geschichtslehrer Piotr Kuczera und Deutschlehrerin Dominika Mackiewicz-Talka, die Marler Schule und erkundeten das Ruhrgebiet. Ihre Gastgeber aus der elften Jahrgangsstufe des GiL durften bereits im April eine Woche lang die polnische Schule besuchen.
„Tour de Ruhr“, BVB-Stadion und der Kölner Dom

Der Tagesplan der Schülerinnen und Schüler aus Rybnik war seit ihrer Ankunft am vergangenen Dienstag (24.9.) prall gefüllt: neben Unterricht am GiL standen eine „Tour de Ruhr“, ein Besuch des BVB-Stadions in Dortmund und eine Politiksafari auf dem Programm. Weitere Highlights waren das Haus der Geschichte in Bonn, ein Besuch bei einem Radio- und Fernsehsender, eine Besichtigung des Kölner Doms und eine Stadtführung in Münster. Einen Unterschied hat die polnische Schülergruppe dabei sofort bemerkt: „Die Deutschen essen viel mehr Süßes als wir!“

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30. September 2013

Pestalozzi-Grundschule in Marl freut sich über neue Wetterstation

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Die Schüler der Pestalozzi-Grundschule freuen sich darauf, die Wetterstation im Unterricht zu nutzen.

Ob Norden, Süden, Osten oder Westen: Seit Freitag (27.9.) wissen die Schülerinnen und Schüler der Pestalozzi-Grundschule endlich wieder, woher der Wind weht.

Eine neue Wetterstation, die Auszubildende der Stadtwerke Haltern gebaut haben, wurde im Garten der Schule feierlich eingeweiht.
„Ersatz hätten wir uns nicht leisten können“

Schulleiterin Gabi Brune-Poniewas freute sich sehr über das Geschenk der Stadtwerke Haltern am See: „Nachdem die alte Station nach den Sommerferien im vergangenen Jahr von Jugendlichen zerstört worden war, hatten wir sie schon abgeschrieben. Aus unserem Schuletat hätten wir uns keinen Ersatz leisten können.“ Deshalb tüftelten seit dem Frühjahr sechs Auszubildende des Versorgungsunternehmens an einer Replik aus Metall – samt Thermometer, Barometer, Hygrometer, Regenmesser und einem kugelgelagerten Hahn, der die Windrichtung anzeigt. Jürgen Brüggemann, Geschäftsführer des Versorgungsunternehmens, nannte die Konstruktion „unkaputtbar“.
„Runde Ecken, damit sich keiner stößt“

Viele Gedanken und gute Ideen stecken in den zusammengeschweißten Metallteilen der Station. Ausbildungsleiter Frank Moseleit erklärt: „Wir haben die Ecken abgerundet, damit sich die Kinder nicht daran stoßen“. „Außerdem“, so Moseleit, „können alle Instrumente, die wir verbaut haben, leicht und kostengünstig ersetzt werden. Die meisten Teile gibt‘s im Baumarkt und kosten nicht viel.“
„Freies und kreatives Arbeiten“

Den Auszubildenden selbst hat das „freie und kreative Arbeiten“ am besten gefallen. „Diese Wetterstation ist ein Unikat. Wir mussten uns vieles erarbeiten, weil wir es noch nie gemacht hatten“, gibt Björn Kessel zu, der sich zum Metallbauer im Bereich Konstruktionstechnik ausbilden lässt. „Außerdem sollte es ja auch ein Glanzstück werden“, ergänzten seine Azubi-Kollegen Robin Scheiterbauer und Jörn Zobe, die den Wetterhahn mit ihren Initialen bemalt haben. „Wir durften uns einfach frei entfalten, das hat viel Spaß gemacht.“

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28. Juni 2013

Gegen Gewalt und Mobbing an Marler Schulen

Die Stadt Marl unterstützt in diesem Jahr Aktionen, um Mobbing und Gewalt an Schulen zu verhindern. Das Geld fließt zum Beispiel in Projekte an der Hauptschule Wiesenstraße und an der Martin-Luther-King-Gesamtschule. Die Bürgerliste WIR für Marl hält diese Verantstaltungen für sehr wichtig und gut angelegtes Geld.

Die Schulleitung der Katholischen Hauptschule an der Wiesenstrasse beabsichtigt zwei Coolnesstrainings durch ausgebildete Anti-Gewalttrainer durchzuführen. Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 und 7 im Schuljahr 2013/14.
Ziele des Projekts sind:
• Sensibilisierung für verschiedene Formen von Gewalt
• Förderung sozialer Kompetenzen, Stärkung von Selbstvertrauen und kommunikativer Kompetenz
• Aufzeigen von Handlungsalternativen und sozial kompetenten Verhaltensweisen
• Entwicklung angemessener Konfliktlösungsstrategien
• Stärkung einer positiven Gruppendynamik
„Für Aktionen und Maßnahmen gegen Gewalt an Schulen“ wird der Katholischen Hauptschule Wiesenstraße für die Durchführung zweier Coolnesstrainings ein Zuschuss in Höhe von 2.800 € gewährt.

Die Schulleitung der Martin-Luther-King-Gesamtschule möchte gerne einen Projekttag zum Thema „Mobbing“ mit vier Klassen durchführen. Hierzu wird der asb „arbeitskreis soziale bildung und beratung e.V.“ aus Münster mit acht Mitarbeitern in die Schule kommen.
„Für Aktionen du Maßnahmen gegen Gewalt an Schulen“ wird der Martin-Luther-King-Gesamtschule für die Durchführung des Projekttags „Spotlight- Theater gegen Mobbing“ ein Zuschuss in Höhe von 1.980 € gewährt.
„Für Aktionen und Maßnahmen gegen Gewalt an Schulen“ sind im Haushaltsjahr 2013 10.000 € veranschlagt; es stehen Mittel zur Verfügung, die noch von den Schulen abgerufen werden können.

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17. April 2012

Zehn Gewinnerschulen kämpfen um den Titel „Energiesparmeister Gold“

 Klimaschutzkampagne zeichnet die zehn besten Klimaschutzprojekte an Schulen aus / 15.000 Schüler sind für den Klimaschutz aktiv / Ab sofort Online-Abstimmung für „Energiesparmeister Gold“

Bundesweit kämpfen Schüler für gutes Klima: Sie sind als Klima-Detektive Energiefressern auf der Spur, gründen Fahrgemeinschaften, starten Informationskampagnen in ihrer Region oder setzen auf Solarstrom – ob groß oder klein, Deutschlands Schüler nehmen ihre Zukunft selbst in die Hand. Die zehn besten Energiesparprojekte hat die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Klima sucht Schutz“ ausgewählt und ihnen den Titel „Energiesparmeister 2012“ verliehen. Neben einem Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro winkt ihnen eine Videokamera inklusive Schnittprogramm sowie eine Projektpatenschaft mit einem Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft. Doch damit nicht genug: Die Energiesparmeister-Schulen haben zudem noch die Chance, „Energiesparmeister Gold“ zu werden und die Preisverleihung zu sich an die Schule zu holen. Vom 16. bis 29. April findet auf www.energiesparmeister.de die Online-Abstimmung statt. Wer für seinen Favoriten votiert, hat die Möglichkeit, viele Energiesparpreise zu gewinnen. Die Hauptpreise: Ein Giant-HybridFahrrad und zehn Vaude-Rucksäcke.

Klimaschutz in Schulen: Über 15.000 Schüler sind aktiv

Auch in diesem Jahr begeisterten die Schüler die Experten-Jury mit ihrer Kreativität und ihrem Engagement. Mehr als 150 Schulen und 15.000 Schüler aus ganz Deutschland haben sich beworben. „Die Energiesparmeister 2012 zeigen, wie aktiver Klimaschutz aussieht und gehen als Vorbild voran. Mit tollen Aktionen machen sie auf das Thema Energiesparen aufmerksam und stellen gemeinsam mit ihren Lehrern großartige Projekte auf die Beine“, sagt Jurymitglied Johnny Strange von Culcha Candela. Vor allem die Vielfältigkeit der Projekte begeisterte die Jury. Während die Schüler in den vergangenen Jahren vor allem Strom und Heizenergie eingespart haben, nehmen sie nun immer öfter auch Themen wie Konsum, Ernährung oder Mobilität in ihren Fokus. So gründeten Schüler eine Mitfahrzentrale, um ihr Verkehrsaufkommen zu reduzieren, organisierten Althandy-Sammelaktionen oder stellten das Angebot ihrer Schüler-Cateringfirma auf regionale und saisonale Produkte um. Andere Schüler halten ihre selbst erprobten Energiespar-Tipps in einem Buch fest oder verfassten einen Ratgeber zu Energiesparlampen, den sie für Verbraucher in Baumärkten auslegen. „Die Ideen der Schüler, wie man dem
Klimawandel begegnen kann, kennen keine Grenzen. Davon können wir Erwachsene uns ruhig eine Scheibe abschneiden“, so Johnny Strange weiter.

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10. Februar 2012

Günther-Eckerland-Realschule zieht ins Zentrum

Rathaus Stadt Marl
Der Rat der Stadt Marl hat jetzt beschlossen: Die Günther-Eckerland-Realschule zieht ins Zentrum.

Die Günther-Eckerland-Realschule in Marl-Hamm soll zum Schuljahr 2013/2014 in die ehemaligen Räume des Hans-Böckler-Berufskollegs an der Kampstraße umziehen.

Das hat der Rat der Stadt gestern (09.02.12) auf Antrag der SPD mehrheitlich beschlossen und die Verwaltung beauftragt, umgehend alle erforderlichen Schritte einzuleiten.

Mit der Entscheidung trägt der Rat der Stadt Marl der Tatsache Rechnung, dass die Günther-Eckerland-Realschule am Standort Hamm Schwierigkeiten hat, die erforderliche Schülerzahl zu erreichen, und infolge dessen „akut gefährdet“ ist. Für einen Umzug in die leerstehenden Schulräume an der Kampstraße hatte sich, wie in der Sitzung zu erfahren war, auch die Schulkonferenz ausgesprochen.

Umzug zur Kampstraße

Der Umzug zur Kampstraße soll der Günther-Eckerland-Realschule ermöglichen, ihre erfolgreiche pädagogische Arbeit an einem zentralen Standort fortzuführen, und der Realschule neue Perspektiven eröffnen. Mit dem Ortswechsel geht eine deutliche Verringerung der Schulflächen einher. Die Verringerung der Flächen war auch eine Empfehlung, die die Gemeindeprüfungsanstalt der Stadt Marl mit auf den Weg zur Haushaltskonsolidierung gegeben hatte.

Folgenutzung

Für den aktuellen Standort der Günther-Eckerland-Realschule am Merkelheider Weg strebt der Rat eine Folgenutzung an, die zur Bereicherung und Aufwertung des Stadtteils Hamm beiträgt. Mit der Vermarktung des jetzigen Schulgebäudes solle die Verwaltung umgehend beginnen, so der Rat.

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2. Dezember 2011

Hat die Sonderschule ausgedient?

Montag, 12.12.2011, 15:00 Uhr
WDR 5 Stadtgespräch

Hat die Sonderschule ausgedient?

Das Ziel der nordrheinwestfälischen Landesregierung ist klar: Alle behinderten Kinder sollen künftig in die Regelschule. So fordert es die UN-Behindertenrechtskonvention. Hat ein geistig behindertes Kind auf dem Gymnasium mehr Chancen als auf der Sonderschule? Bei dieser Frage geraten sich Behindertenvertreter, Pädagogen und Eltern in die Haare. Endlich erzwingt die UN-Konvention die Gleichbehandlung von Behinderten und Nichtbehinderten, sagen die einen. Welch ein Wahnsinn, sagen die anderen und verweisen auf die besonderen Fördermöglichkeiten für Behinderte in Sonderschulen.

Vor allem für geistig Behinderte und Lernbehinderte ist das UN-Recht auf gemeinsames Lernen umstritten: Lehrer in Regelschulen fühlen sich überfordert, nichtbehinderte Schüler und deren Eltern wehren sich gegen die sogenannte Inklusion. Sie fürchten, dass sie durch die Behinderten im Lernstoff zurückbleiben und Nachteile haben. Und auch viele Sonderpädagogen schlagen Alarm: Soll die bewährte Intensivförderung behinderter Kinder geopfert werden, nur damit alle gemeinsam zur Schule gehen? Das Phoenix-Gymnasium in Dortmund hat seit einem Jahr Erfahrungen gesammelt. Hier gehen fünf lernbehinderte Schüler in die sechste Klasse.

Als Gäste dabei:

Sylvia Löhrmann
Schulministerin NRW

Jochen-Peter Wirths
Kritiker aus dem Landeselternverband Sprachbehinderter

Wilfried Steinert
Schulleiter und Verfechter „Schule für alle“

Moderator Matthias Bongard
Infos

Ort
Phoenix-Gymnasium
Seekante 12
44263 Dortmund-Hörde

Zeit
12.12.2011
15:00 Uhr

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23. November 2011

Trend der fehlenden Nachfrage nach der Schulform Hauptschule lässt sich nicht aufhalten

 

 

Zur Sicherung der Qualität und Aufrechterhaltung des eigentlichen Bildungsauftrages der

Marler Gesamtschulen hat der Rat der Stadt Marl in 2008 beschlossen, die Zügigkeit der beiden örtlichen Gesamtschulen für die

Schuljahre 2009/2010 bis einschließlich 2011/2012 auf insgesamt 8 Züge zu beschränken.

In Ausführung dieses Ratsbeschlusses haben beide Gesamtschulen in diesem Zeitraum

nur vierzügige Eingangsklassen gebildet. Die Zügigkeitsbeschränkung läuft nunmehr mit

Ablauf des aktuellen Schuljahres aus, so dass für das kommende Schuljahr 2012/2013

wieder die ursprüngliche Zügigkeit (6 Züge an der Willy-Brandt-Gesamtschule und 5 Züge

an der Martin-Luther-King-Schule) gilt.

Mit der damaligen Entscheidung war das Ziel verbunden, neben der Sicherung der Bildungsqualität

an den Gesamtschulen den örtlichen Hauptschulen die Chance einzuräumen,

auf der Grundlage gesicherter Schülerzahlen einen ordnungsgemäßen Schulbetrieb aufrecht

halten zu können. Resümierend bleibt festzuhalten, dass durch die Zügigkeitsbeschränkungen

an den Gesamtschulen zwar das Ziel erreicht werden konnte, die dortige

Repräsentanz unterschiedlicher Leistungsgruppen zu sichern, dagegen hat sich der landesweite

Trend der fehlenden Nachfrage nach der Schulform Hauptschule durch die örtliche

schulorganisatorische Maßnahme auch hier nicht aufhalten lassen.

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