Posts tagged ‘SARIA’

11. Februar 2017

Info-Stammtisch der Anwohnerinitiative für Umweltschutz und Lebensqualität in Marl

Die Anwohnerinitiative MHNV lädt alle Interessierten für Dienstag, 7. Februar 2017 zum Offenen-Info-Stammtisch ein. Treffpunkt ist ab 19.30 Uhr die Gaststätte Mühlenbach, Breite Str. 26, 45768 Marl.

Themen sind das Streuobstwiesen-Projekt auf der Fläche der gescheiterten SARIA-Erweiterung, das Rennbachfest 2017, ein sicherer Zugang für Radfahrer und Fußgänger zum Landschaftsschutzgebiet Rennbach im Bereich der L601 unter dem Motto „Naherholung aber sicher!“ sowie die scheinbar bevorstehenden Genehmigung der großen Ferkelproduktionsanlage. Auch der bevorstehende Bau eines Silos auf dem Gelände der Firma SARIA-Refood und die Pläne einer großen Kläranlage durch die Firma SARIA-Sarval werden für Gesprächsstoff sorgen.

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13. Januar 2015

Zahl der Beschwerden über SARIA-Gestank in Marl deutlich gestiegen ­

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Der seit Wochen z.T. Stunden anhaltende SARIA-Gestank bringt immer mehr Menschen auf die Palme. Erst am 13.1.2015 um 6:45 erreichten der Anwohnerinitiative MHNV – MARLER HABEN NASE VOLL Beschwerden aus dem Riegefeld im Bereich Hans-Thoma-Straße / Schachtstr/ Balthasar-Neumann-Str.
Es ist wichtig, dass dieser Gestank aktenkundig wird, um das Unternehmen unter Zugzwang zu setzen, damit endlich etwas unternommen wird, z.B. die Anlage während der Suche nach dem Gestanksleck abzuschalten oder zu drosseln.

Da erfreulicherweise immer mehr Menschen jetzt nicht mehr nur über den Gestank schimpfen, sondern ihn jetzt auch melden, sind die Mitglieder der MHNV zuversichtlich, dass der Kreis Recklinghausen endlich Sanktionen gegen den Verursacher SARIA unternimmt.

Dazu ist es aber erforderlich, dass die Behörde nachvollziehen kann, welches Ausmass die Belästigung hat. Das geht nur durch Beschwerden per Mail unter vestisches-umweltamt@kreis-re.de (kopie an hilfe@mhnv.de) oder Telefon 02361-53 65 38.

Nach 17 Uhr, an Feiertagen oder Wochenenden wenden Sie sich an das Landesumweltamt oder das Grüne Telefon der Bezirksregierung Münster. Beide Nummern finden Sie oben auf Internet- bzw. Facebook-Seite der MHNV .
Informieren Sie auch Ihre Nachbarn über die Bedeutung der Beschwerdemöglichkeit, sofern diese im Falle einer Geruchsbelästigung betroffen sind.
Zur Information:
Die Firma SARIA und ihre Tochter SARVAL (vormals Knochen und Fettunion (KFU-Group) verarbeiten direkt vor Alt-Marl täglich bis zu 300 Tonnen Fett, Blut, Knochen, Korpel, Borsten, Schweineschnauzen, etc. Im Oktober hatte die Firma durch den Einsatz eines größeren Filters versprochen, dass sich die Geruchsproblematik verbessern wird.

10. Januar 2015

Kindergarten aus Alt-Marl schaltet nach SARIA-Gestank Kreis Recklinghausen ein ­

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Nach zahlreichen Beschwerden in den vergangenen Tagen hat am 7.1.2015 der St. Georg-Kindergarten an der Kaspar-Grove-Str. die Geruchsbelästigung durch SARIA beim Kreis angezeigt und um Hilfe gebeten, weil der SARIA-Gestank selbst in die Räume gedrungen war. Weil der Gestank so stark war, konnten die Erzieherinnen auch die Fenster nicht öffnen und mussten nach eigenen Angaben sogar Raumspray einsetzen.

Hinzu kamen weitere Beschwerden von Anwohnern der Schillerstrasse, aus dem Riegefeld sowie aus Frentrop. Mitarbeiter des Kreises Recklinghausen bestätigten erneut, dass SARIA (SARVAL, vormals Knochen- und Fettunion) noch keinen blassern Schimmer hat, wo auf dem Gelände der Gestank entweicht.
Die Firma SARIA belästigt jetzt seit rund drei Wochen täglich Anwohner in Alt-Marl und Frentrop. Je nach Windrichtung sind sogar Bereiche betroffen, die bislang vom Gestank verschont blieben. Viele Anwohner haben den Eindruck, dass der Gestank in den lezten Monaten deutlich zugenommen hat.
Wenn am (Mittwoch, 07.01.2015) neben Anwohnern in Teilen des Riegefelds, an der Schillerstraße und selbst ein Kindergarten an der Kaspar-Gove-Strasse betroffen ist und dort rund 100 Kinder und Erzieherinnen es in den Räumlichkeiten wegen des SARIA-Gestanks nicht mehr aushalten und den Kreis informieren, ist die Grenze des Erträglichen deutlich überschritten.
Zur Information
Die Rethmann-SARIA-Tochter verarbeitet TÄGLICH vor dem Riegefeld bis zu 300 Tonnen Fett, Knochen, Blut, Knorpel, etc.

Ein Geruchs-Gutachten (Raster-Begehung), das von SARIA bezahlt wird, soll bereits zum Jahresbeginn gestartet sein.
Obwohl der Kreis Recklinghausen und der Geruchsgutachter die Bitte um Teilhabe und transparente Weiterleitung der Unterlagen zum Gutachten an MHNV und die Anwohner befürworten, wurde das von SARIA schriftlich abgelehnt. Die Unterlagen seien “noch nicht final” und die Geruchsgutachter könnten sich “nicht konzentrieren”, wenn Anwohnervertreter sich ein Bild davon machen, wie Geruchsgutachter arbeiten.
Der Kreis Recklinghausen versprach der , dass der MHNV die Unterlagen erhalten und allen Interessierten zur Verfügung stellen können, sobald sie von SARIA fertiggestellt sind.

7. Januar 2015

Seit drei Wochen SARIA-Gestank in Alt-Marl und Frentrop

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Die Firma SARIA belästigt jetzt seit rund drei Wochen täglich Anwohner in Alt-Marl und Frentrop. Je nach Windrichtung sind sogar Bereiche betroffen, die bislang vom Gestank verschont blieben. Viele Anwohner haben den Eindruck, dass der Gestank in den lezten Monaten deutlich zugenommen hat.

Nach zahlreichen Beschwerden in den vergangenen Tagen hat am 7.1.2015 der St. Georg-Kindergarten an der Kaspar-Grove-Str. die Geruchsbelästigung durch SARIA beim Kreis angezeigt und um Hilfe gebeten, weil der SARIA-Gestank selbst in die Räume gedrungen war. Weil der Gestank so stark war, konnten die Erzieherinnen auch die Fenster nicht öffnen und mussten nach eigenen Angaben sogar Raumspray einsetzen.

Hinzu kamen weitere Beschwerden von Anwohnern der Schillerstrasse, aus dem Riegefeld sowie aus Frentrop. Mitarbeiter des Kreises Recklinghausen bestätigten heute erneut, dass SARIA (SARVAL, vormals Knochen- und Fettunion) noch keinen blassern Schimmer hat, wo auf dem Gelände der Gestank entweicht.

Zur Information: Die Rethmann-SARIA-Tochter verarbeitet TÄGLICH vor dem Riegefeld bis zu 300 Tonnen Fett, Knochen, Blut, Knorpel, etc.

Ein Geruchs-Gutachten (Raster-Begehung), das von SARIA bezahlt wird, soll bereits zum Jahresbeginn gestartet sein.
Obwohl der Kreis Recklinghausen und der Geruchsgutachter die Bitte um Teilhabe und transparente Weiterleitung der Unterlagen zum Gutachten an die MHNV und die Anwohner befürworten, wurde das von SARIA schriftlich abgelehnt. Die Unterlagen seien “noch nicht final” und die Geruchsgutachter könnten sich “nicht konzentrieren”, wenn Anwohnervertreter sich ein Bild davon machen, wie Geruchsgutachter arbeiten.
Der Kreis Recklinghausen versprach der , dass die MHNV die Unterlagen erhalten und allen Interessierten zur Verfügung stellen könne, sobald sie von SARIA fertiggestellt sind.

4. Januar 2015

SARIA-Gestank in Marl auch zum Jahresanfang 2015 ­

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Die Firma SARIA, SARVAL (ehemalige Knochen- und Fettunion KFU-Group) hat in den vegangenen Tagen wieder Teile Marls durch Gestank belästigt. So wurde der MHNV (Marler haben Nase voll), aus dem Riegefeld und Alt Marl Breite Straße erneut der widerliche SARIA-Gestank gemeldet, der von Zeugen direkt bis zum Werk an der Rennbachstraße zurück verfolgt werden konnte.
Anfang der Woche war der Gestank sogar in Drewer wahrzunehmen. Dort meldeten sich Anwohner im Bereich Kreuzstraße / Freerbruchstraße / Herzlia-Allee.
Die MHNV meint: Der Gestank ist je nach Windrichtung an anderen Orten wahrnehmbar. Daher sind jetzt auch Bürger betroffen, die sonst begünstigt durch den Wind den Gestank nicht wahrnehmen müssen. Es ist daher wichtig, dass der Druck auf den Rethmann-SARIA-Konzern erhöht wird, damit sich endlich etwas ändert.
SARIA-GESTANK MUSS DRINGEND GEMELDET WERDEN, damit das Unternehmen endlich reagiert und den vermeidbaren Gestank abstellt.
Bitte senden Sie eine Mail an den Kreis Recklinghausen unter umweltzentrum@kreis-re.de und nehmen Sie uns in die Kopie unter hilfe@mhnv.de
KREIS Recklinghausen HAT LECK NOCH NICHT GEFUNDEN

Der Kreis Recklinghausen hatte der MHNV vor den Weihnachtsfeiertagen geschrieben, dass er zurzeit zusammen mit einem Gutachter nach der Ursache für den Gestank auf dem SARIA-Gelände forscht. Er wollte der MHNV über den Fortgang der Untersuchungen informieren. Da der Gestank weiter anhält, ist davon auszugehen, dass das Gestanks-Leck bei SARIA weiterhin offen ist.

Die MHNV bedauert weiterhin, dass SARIA alle Anwohner und MHNV als Bürgerinitaitve weiterhin bei der Suche nach der Ursache ausschließt und die MHNV Bitte um Teilhabe schriftlich abgelehnt hat, obwohl der Kreis RE und der Gutachter das bei einem Gespräch im Kreishaus am 8. Dezember ausdrücklich begrüßt hatten und keine Einwände hatten.

Der MHNV ist schleierhaft, warum ein Unternehmen täglich 300 Tonnen Fett, Blut, Knorpel, Knochen, Schweinerüssel, Dorsten, etc. vor der Haustür von Tausenden Menschen in Alt-Marl verarbeiten darf, so lange die Ursache für den Geruchsaustritt noch nicht gefunden ist.
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6. Juli 2014

Marl muss flächensparende Kommune werden, SARIA darf sich nicht im Landschaftsschutzgebiet vergrössern

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Schlüsselrolle für flächensparenden Umgang mit Grund und Boden haben die Kommunen, dort muss das Bewusstsein und die Kompetenz für den sparsamen und schonenden Umgang mit der Fläche wachsen und verankert werden. Das Ziel muss sein , den Flächenverbrauch zu senken und langfristig auf Null zu setzen. Einen weiteren Verlust an Flächen können wir uns angesichts der wachsenden Nutzungskonkurrenz nicht mehr leisten: die Artenvielfalt ist bedroht, Lebensräume werden zerstört und sind nicht wieder herzustellen. Wir brauchen ein neues Bewusstsein für den Wert der Natur in unserer Umgebung.
Böden sind ein nicht vermehrbares Gut
Der schonende Umgang ist eine Verpflichtung gegenüber den nachkommenden Generationen. Wir müssen das Potential in den Städten nutzen, indem wir brachliegende Gewerbeflächen sanieren und uns am Bedarf des demografischen Wandels orientieren.
In Marl hat die GroKo andere Pläne, sie wollen den Flächenverbrauch noch steigern. Statt sich auf alte Industriefächen zu beschränken, will die GroKo aus SPD, CDU, fdp/bum noch im Landschaftsschutzgebiet Rennbach Flächen zum Industriegebiet ausweisen. Es geht hier um die Erweiterung von SARIA. Während andere Kommunen ausgezeichnet werden ist das Bewusstsein in Marl bei der Politikmehrheit im Stadtrat im vergangenen Jahrhundert stehen geblieben.
Sechs Staädte aus Nordrhein-Westfalen haben ein Zertifikat fürs Flächen sparen erhalten. Damit gehören ab sofort die Städte Dormagen, Emsdetten, Porta Westfalica, Münster und Recklinghausen sowie die Gemeinde Hellenthal zu den zertifizierten Kommunen, die sich erfolgreich mit ihrer kommunalen „Flächensituation“ auseinander gesetzt haben.
Im Zeitraum von September 2013 bis Juni 2014 haben die Kommunen an dem Zertifizierungsverfahren teilgenommen. Sie mussten darlegen wie sich ihre Flächensituation darstellt, wie sie ein Flächenmanagementsystem aufbauen und ihre Kommunikation gestalten sowie offen legen, welche planerischen Steuerungselemente sie zur Flächeneinsparung nutzen.
In Recklinghausen wurde ein neuer Flächennutzungsplan aufgestellt, in dem unter anderem die Entwicklung von Gewerbeflächen im Innenbereich neu ausgerichtet wurde.
So hat die Gemeinde Hellenthal ein Anreizprogramm „Junge Menschen in alten Häusern“ eingeführt, mit dem Ziel, die Anzahl von Neubauten zu verringern und ältere Häuser für junge Familien wieder attraktiv werden zu lassen. Die Stadt Dormagen hat in einem Pilotprojekt ein verwaltungsinternes Informationssystem aufgebaut. Mit diesem System haben alle Planer der Stadt die Möglichkeit zu schauen, wo Flächen frei sind und zu welchen Zwecken sie genutzt werden könnten. In der Stadt Münster gilt das Gebot Innen- vor Außenentwicklung. Mit Hilfe eines Anreizprogramm werden hier die Sanierungen von Altbauten gefördert, um der Flucht in Neubausiedlungen entgegen zu wirken. Die Stadt Porta-Westfalica hat bereits ausgewiesene Bauflächen im Außenbereich aus dem Flächennutzungsplan herausgenommen, da diese auf Grund des demografischen Wandels nicht mehr benötigt werden. Die Stadt Emsdetten hat sich dem Grundsatz einer nachhaltigen Flächenentwicklung unterworfen, nach dem Flächen im Innenbereich mit erster Priorität entwickelt werden sollen.

Schlagwörter:
10. Juni 2014

Wieder Zwischenfall bei der Firma SARIA in Marl-Frentrop?

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Bei der Firma SARIA scheint es am 6. Juni eine technische Betriebsstörung gegeben zu haben. Anwohner nahmen stundenlang starken Gestank und lautes Zischen aus dem Kesselgebäude wahr, der sich mit dem Wind etwa Richtung Dorsten verbreitete. Der Lärm war selbst um 22.30 nach über einen Kilometer weit laut und störend wahrnehmbar. Was genau los war und warum selbst Feuerwehrlöschzüge zum Unternehmen ausrücken mussten, ist bisher nicht bekannt.
Die Hotline der Firma SARIA war trotz mehrfacher Anrufe nicht zu erreichen. Als MHNV-Vertreter endlich eine Mitarbeiterin am Telefon hatten, behauptete sie, sie würde in der Unternehmenszentrale der Knochen- und Fett-Union in Marl sitzen und hätte nichts vom Lärm und vom Feuerwehreinsatz mitbekommen. Als sie gefragt wurde, ob sie vielleicht doch nicht in Marl, sondern wie von SARIA bereits bestätigt in Düsseldorf in einem Callcenter sitzen würde, legte sie einfach auf.
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Als sich MHNV-Vertreter (Marler haben Nase voll – Keine Erweiterung von SARIA in Marl Frentrop) am Abend vor Ort am Werksgelände über den Grund für den Lärm nach 22.30 Uhr informieren wollten, da ja die SARIA-Hotline scheinbar nicht mit jedem spricht, erfuhren wir, dass die laute Druckabsenkung über ein Notventil selbst noch in den späten Abendstunden vorgenommen werden musste, weil in Marl-Frentrop bei SARIA eine nicht vorhersehbare Betriebsstörung eingetreten war. Was genau das bedeutet, ist leider nicht klärbar, weil es keine Informationen für Anwohner gibt.

Selbst ein Anruf um (23 Uhr) beim Niederlassungsleiter der Knochen- und Fettunion brachte kein Ergebnis: Herr Deitert wusste gar nicht, dass die Feuerwehr zu seinem Betrieb ausgerückt war und dass starker Gestank und Lärm infolge einer Betriebsstörung die Nachbarn so starkt belästigt hatte, dass es mehrere Beschwerden beim Immissionsschutz des Kreises Recklinghausen gab.
Der Niederlassungsleiter sagte zu, dass er den Grund für die Störung ermitteln werde, jedoch werde die Antwort wegen der Feiertage nicht vor Dienstag erfolgen können.
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Den erneuten Hinweis auf das „Optimierungspotential“ beim Umgang mit Anregungen und Beschwerden von Bürgern über die „SARIA-Hotline“ will er prüfen.
Anwohner meinten:

„Auch heute wieder massive Lärmbelästigung und Gestank. Immer mal wieder gerne zum Wochenende.“

„Oder einfach den Kopf in den Sand stecken und das Problem einfach aussitzen.
Denn irgendwann werden die Bürger müde werden. Und was sagt die Führungsriege der Stadt Marl , alles o k ! Wir als Bürger ( Anwohner ) werden einfach nicht für voll genommen.“

„Irgendwann fliegt der Laden in die Luft und die leitenden Personen bekommen das erst nach dem Wochenende mit! „

29. Mai 2014

Eklat bei der Bürgerfragestunde im Marler Stadtrat zum Thema SARIA

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Wieder gab es im Rat der Stadt bei der Fragestunde für Einwohner Ärger. Ein Vertreter der Intiative Marler haben Nase voll – Keine Erweiterung von SARIA in Marl Frentrop stellte das Verhalten des Ausschussvorsitzenden des Stadtplanungsausschuss in Frage.
Der hatte auf die facebook Seite eines Mitglieds der Initative gepostet:
Guten Abend Herr,
Heute stand als TOP 1 das Thema SARIA auf der Tagesordnung des Stadtplanungsausschusses. Es waren weder Bürger noch Bürgerinnen dazu mit Fragen da.
Viele Grüße
Jens Vogel
Eine glatte Unwahrheit.
Das Mitglied von WIR für Marl im Stadtplanungsausschusses stellte diesen Sachverhalt in der Ratssitzung richtig. Die Wahrheit ist: Es waren noch zwei Anwohner und MHNV-Vertreter im Im Ausschuss anwesend, die auch in der vergangene Woche im Stadtplanungsausschuss eine Frage gestellt hatten. Doch statt zum Thema Stellung zu nehmen und sich für die öffentliche Verbreitung seiner falschen Behauptung zu entschuldigen, nahm Herr Vogel gar keine Stellung: Er saß mit verschränkten Armen im Ratssaal und lächelte die MHNV-Vertreter wortlos an. Auch auf die zweite Nachfrage, ob er glaube, dass man so mit Bürgern umgehen kann, schwieg er weiter. Sein Fraktionschef Peter Wenzel nahm ihn aber in Schutz: Er behauptete, der Vertreter der Intiative Marler haben Nase voll – Keine Erweiterung von SARIA in Marl Frentrop würde mit dem Thema die Bürgerfragestunde missbrauchen. Scheinbar finden große Teile der SPD-Fraktion das Verhalten ihres Fraktionskollegen gegenüber Bürgern in Ordnung, denn sie applaudierten. Auch die Aufforderung von Fritz Dechert, Vogel solle sich bei den Bürger enschuldigen kam Vogel nicht nach.
Ein fragwürdiges demokratisches Verhalten.
Einwohner die kritische Fragen stellen werden in unzumutbarer Weise angegangen. Das ist nicht das erste Mal das kritische Bürger, weil sie ihr Recht als Einwohner wahrnehmen so schlecht im Rat behandelt wurden.

Die selben Leute die Bürger für kritische Fragen runter machen, reden jetzt im Wahlkampf von Bürgerinformation, Bürgerbeteiligung und begrüssen das Mitmachen von Bürgern in der Politik.
WIR für Marl hält das für scheinheilig. An den Taten soll man sie messen.

11. Mai 2014

Baut Rethmann seine Position bei SARIA aus?

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Rethmann verstärkt offensichtlich den direkten Einfluss auf SARIA. Im Bundesanzeiger müssen darüber Bekanntmachungen veröffentlicht werden.
Hier Auszüge:
SARIA Bio Industries Beteiligungs SE
Osnabrück
Bekanntmachung gemäß § 20 Absätze 1, 3 bis 6 i.V.m. § 16 Absatz 1 AktG

Herr Georg Rethmann, 59348 Lüdinghausen, hat uns gemäß § 20 Absätze 1, 3 und 4 in Verbindung mit § 16 Absatz 1 AktG mitgeteilt, dass ihm mehr als der vierte Teil der Aktien an unserem Unternehmen und eine Mehrheitsbeteiligung an unserem Unternehmen gehört.

Zugleich hat uns die STG Zweihundertdreiunddreißigste Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH mit dem Sitz in Osnabrück gemäß § 20 Absätze 1, 3 bis 5 in Verbindung mit § 16 Absatz 1 AktG mitgeteilt, dass ihr nicht länger mehr als der vierte Teil der Aktien an unserem Unternehmen und eine Mehrheitsbeteiligung an unserem Unternehmen gehört.

Weiter hat uns die Schindhelm Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit dem Sitz in Osnabrück gemäß § 20 Absätze 1, 3 bis 4 in Verbindung mit § 16 Absätze 1 und 4 AktG mitgeteilt, dass ihr nicht länger mehr als der vierte Teil der Aktien an unserem Unternehmen und eine Mehrheitsbeteiligung an unserem Unternehmen gehört. Die Mehrheitsbeteiligung und die Aktien wurden unmittelbar gehalten von der STG Zweihundertdreiunddreißigste Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH mit dem Sitz in Osnabrück. Deren Mehrheitsbeteiligung und die von ihr gehaltenen Aktien waren der Schindhelm Rechtsanwaltsgesellschaft mbH nach § 16 Absätze 1 S. 2 und 4 AktG zuzurechnen.

Im Bundesanzeiger http://www.bundesanzeiger.de/ des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, steht weiter, SARIA wird von der Offenlegung des Jahresabschlusses 31.12.2012 abzusehen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Rethmann AG & Co. KG zum 31.12.2012 mit einbezogen.

SARIA Bio-Industries International GmbH
Selm
Bekanntmachung nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB
zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012
GESELLSCHAFTERBESCHLUSS
der
SARIA Bio-Industries International GmbH
mit dem Sitz in Selm

Wir, die Unterzeichnenden, sind die vertretungsberechtigten Organe der alleinigen Gesellschafterin der SARIA Bio-Industries International GmbH mit Sitz in Selm und halten hiermit unter Verzicht auf jegliche gesetzliche und gesellschaftsvertragliche Form- und Fristvorschriften eine Gesellschafterversammlung ab und beschließen:

Hiermit stimmen wir der Inanspruchnahme der Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 HGB von der Offenlegung des Jahresabschlusses abzusehen, für den Jahresabschluss zum 31.12.2012 zu, soweit die Voraussetzungen vorliegen.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Rethmann AG & Co. KG zum 31.12.2012 mit einbezogen.

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24. Februar 2014

Warum macht SARIA den Lärmschutzwall in Marl Frentrop niedriger?

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Die Bürgerinitiative “Marler haben Nase voll” hatte für Sonntag, (23.Febr.) zu ihrem Offenen-Info-Spaziergang eingeladen. Treffpunkt war wie immer um 14 Uhr das Wäldchen Rennbachstraße/Ecke Markenweg in Marl-Frentrop.
Dabei beschäftigt die Protestmaschierer vor allem die Frage, warum die Firma SARIA den Lärmschutzwall im Januar niedriger gemacht hat und die Anwohner jetzt noch mehr durch Lärm und Licht belästigt werden.
Die Protest Spaziergänger äusserten ihre Unzufriedenheit mit der Informationspolitik der Stadt. besonders des Bürgermeisters. Es gibt es trotz wiederholter Nachfragen immer noch keine konkreten Antworten zur Errichtung und Abtragung des Walls neben der Saria-Anlage. Er sollte den Schutz vor Lärm der gegenüberliegenden Wohnbebauung reduzieren. Der Wall war im Zuge der Erweiterung der Knochen Linie der KFU errichtet wurden. Ist durch die Veränderung nicht zumindest ein neues Lärmgutachten erforderlich?
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“Am Einfachsten wäre es gewesen, wenn SARIA uns von Anfang an in die Planungen einbezogen hätte”, sagte ein Sprecher der Anwohnerinitiative. “Erst recht jetzt, wo der Wall deutlich weniger wirksam ist, wäre es sinnvoll, wenn SARIA mit uns Bürgern in einem persönlichen Gespräch direkt vor Ort erklären würde was gemacht wurde und warum. Doch unserer zweifachen Bitte nach einem Orts-Termin wurde noch nicht zugestimmt.”

In der Anwohnerinitiative engagieren sich Bürger aus den Stadtteilen Riegefeld, Alt-Marl, Frentrop und Polsum. Sie wehren sich gegen das geplante Industriegebiet vor dem Riegefeld, das durch die umstrittene Erweiterung von SARIA im Landschaftsschutzgebiet geplant ist. Die BI kritisiert die beabsichtige Zerstörung des Naherholungsgebiets.

Bereits jetzt hat die Firma SARIA eine unter besonderem Schutz stehende Wiese und einen Wald von einem Landwirt aus Dorsten Altendorf Ulfkotte gekauft um direkt neben dem bestehenden Standort im Landschaftsschutzgebiet zu bauen, wurde von Spaziergängern vermutet. Die CDU nominierte ihn, Andreas Vortmann zum CDU-Ratskandidaten für den Wahlkreis Altendorf-Ulfkotte/Feldmark. Ausführlich wird über Ausgleichmassnahmen am Standort SARIA unter folgender Adresse im Web berichtet.
http://www.stiftung-westfaelische-kulturlandschaft.de/fileadmin/user_upload/Presse/LWBlatt26-2010.pdf
WIR für Marl hält die Erweiterung von SARIA im Landschaftsschutzgebiet Rennbach für unverantwortlich und fordert die Marler Ratspolitiker auf, die Lebensqualität der Menschen in den vier betroffenen Stadtteilen zu sichern, so wie sie es den Bürgern vor Jahren durch einen Ratsbeschluss versprochen haben.