Posts tagged ‘LWL-Römermuseum’

3. August 2014

Römische Legionäre zu Gast in der Mitmach-Ausstellung im LWL-Römermuseum in Haltern am See „Hier baut Rom!“

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Hoher Besuch im LWL-Römermuseum in Haltern am See: Römische Legionäre inspizieren die Baustellen der Mitmach-Ausstellung „Hier baut Rom!“. Am 30. Juli erreichte die Vorhut der Legion, die bei den Römertagen im September anrücken wird, das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Sie gingen den überraschten Besuchern mit römischer Genauigkeit an den zehn Experimentierstationen zur Hand und prüften, ob alles dort mit rechten Dingen zugeht.
In voller Ausrüstung marschierten die beiden Legionäre der Vexillatio Veteranorum Legionis XIX ins LWL-Museum ein und begutachteten die zehn Baustellen der Ferien-Ausstellung. Die Experten für antike Bautechnik stellten römisches Werkzeug vor und unterstützten die Nachwuchsrömer fachgerecht beim Brunnenverschalen, Wasserleitung Zusammensetzen und Dachdecken. Auch beim Aufbau eines Römerlager-Modells konnten die beiden weitgereisten Römer, die mit einigen Römerlagern an der Lippe gut vertraut sind, den einen oder anderen nützlichen Tipp geben.
Die Ausstellung
Die Mitmach-Ausstellung „Hier baut Rom!“ zeigt vom 8. Juli bis 24. August, wie die Römer bauten. Von Flaschenzügen und Wasserleitungen bis hin zu Fachwerkbau und Dacheindeckung – die Ausstellung gibt Einblicke in römische Bautechniken und lädt alle Altersgruppen dazu ein, die Ärmel aufzukrempeln und selbst aktiv zu werden. Dabei werkeln Besucherinnen wie einst die römischen Legionäre und orientieren sich dabei an Originalfunden aus den römischen Stützpunkten an der Lippe: römische Werkzeuge, Hölzer von Fachwerkbauten, Teile von Wasserleitungen und Brunnen sind in den Vitrinen die Vorbilder für das, was unter den eigenen Händen entsteht. Zu zahlen ist nur der Museumseintritt.
Die Baustellen-Inspektoren
Die beiden römischen Baustellen-Inspektoren, die eigentlich Martin Weber und Wolfgang Hoffmann heißen, gehören zur Truppeneinheit der Vexillatio Veteranorum Legionis XIX, die auch am 13. und 14. September zu den schon traditionellen Römertagen ihre Zelte auf dem Gelände des LWL-Römermuseums aufschlagen wird. Römische Legionäre und Handwerker übernehmen dann rund ums Museum das Kommando und stürzen sich in Arbeit, Kampf und Vergnügen.
Die alle zwei Jahre stattfindenden Römertage sind ein Fest für die ganze Familie, bei dem das Treiben der alten Römer hautnah erlebbar wird. Wie sah das damalige Lagerleben aus? Mit welchen Werkzeugen arbeiteten die Handwerker? Was für Spiele waren bei den Kindern beliebt? Und was aßen die römischen Soldaten? Hier sind die Antworten mit allen Sinnen erfahrbar: Beim Schmied fliegen die Funken, Wein und Oliven verwöhnen den Gaumen, die Nüsse rollen übers Spielfeld und mächtige Katapulte schleudern ihre Geschosse übers Feld.
Begleitprogramm zur Mitmach-Ausstellung:
• Am 3., 17. und 24. August jeweils um 14 Uhr: „Handwerker der Legion“ – öffentliche Führung für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren
• Am 10. August um 14 und 15 Uhr: Film „Cäsars Rheinbrücke“, 20 Min., freigegeben ohne Altersbeschränkung
• 5. bis 8. August: Sommerferienaktion „Mosaikwerkstatt“ für Kinder ab acht Jahren
am 5. und 7. August von 10 bis 12 Uhr, am 6. und 8. August von 14 bis 16 Uhr,
Kosten: 6 Euro inkl. Museumseintritt; Anmeldung unter Tel. 02364 9376-0
Informationen zur Mitmach-Ausstellung:
„Hier baut Rom!“ – Ferienprogramm im LWL-Römermuseum in Haltern am See
Vom 8. Juli bis 24. August 2014
Museumseintritt: 4 Euro für Erwachsene, 1,50 Euro für Kinder und Jugendliche von sechs bis 17 Jahren
Führungen: 30 Euro / Std.; Buchungen unter Tel. 02364 9376-0

Schon einmal vormerken:
Römertage 2014: am 13 und 14. September im LWL-Römermuseum

Mehr Infos unter: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de
LWL-Römermuseum, Weseler Str. 100, 45721 Haltern am See,

4. Juni 2014

Bauen wie die Römer: Mitmach-Ausstellung im LWL-Römermuseum Haltern

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Die Ferienausstellung „Hier baut Rom!“ vom 8. Juli bis 24. August im LWL-Römermuseum in Haltern am See will vermitteln, wie die Römer bauten. Von der Dachbedeckung über die Brunnenverschalung bis zur römischen Wasserleitung zeigt die ungewöhnliche Ausstellung römische Bautechniken und lädt alle Altersgruppen dazu ein, die Ärmel aufzukrempeln, die Werkzeuge zur Hand zu nehmen und selbst auf den „Baustellen“ im LWL-Römermuseum Hand anzulegen. „Antike Bauchtechnik verstehen durch Ausprobieren“ lautet dann an den zehn verschiedenen Experimentierstationen das Motto.
Die Mitmach-Ausstellung orientiert sich an Originalfunden aus den römischen Stützpunkten an der Lippe, wenn neben römischen Werkzeugen Hölzer von Fachwerkbauten, Teile von Wasserleitungen und Brunnen oder eben das frisch restaurierte Stück Wand in den Vitrinen die Vorbilder für das sind, was unter den eigenen Händen entsteht. Die Ausstellung wird gerade vorbereitet und die Vitrinen werden mit besonderen Fundstücken wie dem Wandstück gefüllt.

Ein Stück Wand
Es ist das größte zusammenhängende Stück römischer Wand einschließlich Verputz, das je im römischen Hauptlager in Haltern ans Tageslicht kam. Ein Stück Wand, das die Handwerker der römischen Legion zur Zeit von Kaiser Augustus mit eigenen Händen und mithilfe von Flechtwerk errichtet haben. Es kommt unmittelbar aus der Restaurierungswerkstatt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster. In der Mitmachausstellung „Hier baut Rom wird es einer der Funde während der Sommerferien sein.

Restaurator Eugen Müsch ist mit Skalpell, Spachtel, Schaber, Kratzer und Pinsel ganz vorsichtig bis zum Kern des gut zehn Zentimeter großen Lehmblocks vorgedrungen, der von den LWL-Archäologen während der Ausgrabungen an der Arminiusstraße in Haltern in Gips eingepackt und in die Restaurierungswerkstatt transportiert wurde. „Das eigentliche Stück Wand musste auf diese Weise freipräpariert werden“, erläutert er. Denn es gab einen Brand im Hauptlager der Römer in Haltern. Das Gebäude stürzte ein, die Wand brach ebenfalls zusammen und fiel in eine drei Meter tiefe Grube innerhalb des Hauses.
Das Stück Wand ist für Haltern einzigartig und zeigt mit verbrannten Holzkohlestücken, Brandspuren und eisernen Nägeln, wie die Römer damals die Gebäude in ihrem Lager errichtet haben. Weidenruten wurden für das Flechtwerk benutzt, auf dem der häufig mit Stroh vermengte Lehm aufgetragen wurde. Die Römer haben außerdem Wände gern verputzt und oft sogar bemalt. „Der Putz dieses Halterner Fragments lässt sich optisch noch erkennen“, sagt Eugen Müsch und zeigt auf eine dünne hellere Schicht. „An manchen kleineren Wandstücken kann man sogar sehen, dass die Wände mehrfach verputzt wurden.“
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Hintergrund für die Ferienausstellung ist der Römerpark Aliso, der hinter dem LWL-Römermuseum geplant ist. Hier werden orginalgetreue Nachbauten des Halterner Hauptlagers entstehen. Die Teilnehmer dieser ganz besonderen Ausstellung können selbst aus eigener Anschauung erleben, was es bedeutete, vor mehr als 2.000 Jahren ein Lager für die Legionäre zu erriechten.

5. Juli 2013

Drusus, Tiberius oder Varus

Ist es Varus, dem die Kinder am Sonntag im LWL-Römermuseum auf der Spur sind? Es gilt, spannende Indizien zu sammeln.
Foto: LWL

„Erfolgreicher Feldherr gesucht!“ im LWL-Römermuseum Haltern

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hilft jungen Geschichtsforschern, ihre Talente zu entdecken. Im LWL-Römermuseum in Haltern am See steht die Führung für Kinder ab zehn Jahren am kommenden Sonntag, 7. Juli, unter dem Motto „Erfolgreicher Feldherr gesucht!“

Ab 14 Uhr gehen Römerfans im Museum auf die Suche und finden garantiert Indizien für das, was einen erfolgreichen Feldherrn ausmacht. Allerdings: Um welchen handelt es sich genau? War es Drusus, Tiberius oder Varus, der hier im Mittelpunkt steht und vor über 2000 Jahren eine wichtige Rolle dabei spielte, als die Legionen unter Augustus tief ins Innere Germaniens vordrangen. War derjenige wirklich so erfolgreich?
Die Ausstellungsobjekte helfen bei der Suche nach Antworten und Hinweisen. Zur Belohnung prägen alle Teilnehmenden eine „römische Münze“. Anmeldungen sind unter Tel. 02364 93760 zu empfehlen.

Termin: Sonntag, 7. Juli, 14 Uhr
Führung für Kinder ab zehn Jahren
Kosten: Museumseintritt

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10. April 2013

Römisches Kunsthandwerk in Haltern erleben

 

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Am 20.4. dreht sich im LWL-Römermuseum alles um römisches Kunsthandwerk. In zwei Veranstaltungen greifen Interessierte zum Werkzeug, um ihren eigenen Schmuck zu kreieren.

Um 10 Uhr fertigen Familien mit Kindern ab 10 Jahren im Workshop „Fibeln schmieden“ eine silberne Ringfibel, eine Art Sicherheitsnadel der Antike. Bei den Römern waren solche Schmuckstücke aus Bronze, Silber und Gold sehr beliebt. Fibeln waren unverzichtbarer Bestandteil der Kleidung, daher gab es sie in den verschiedensten Formen und Materialien. Der Workshop dauert drei Stunden.

Um 14 Uhr wird das Metall gegen Glas getauscht: Im Workshop „Glasperlen schmelzen“ geht es um die grundlegenden Techniken der Glasperlenherstellung. Bei der Arbeit am Kartuschen-Brenner machen die Teilnehmer ab 16 Jahren Erfahrungen mit dem Erhitzen und Abkühlen des Materials. Sie lernen Glasperlen unterschiedlich zu formen und zu gestalten. Der Workshop dauert drei Stunden.

Beide Workshops kosten jeweils 30 Euro pro Person inklusive Eintritt und Material. Eine Anmeldung ist bis 17.4. erforderlich.

Termin & Kosten:
• 20.4.2013, 10 bis 13 Uhr, „Fibeln schmieden“, Workshop für Familien mit Kindern ab 10 Jahren, 30 Euro pro Person inklusive Eintritt und Material, Anmeldung bis 17.4. erforderlich.
• 20.4.2013, 14 bis 17 Uhr, „Glasperlen schmelzen“, Workshop für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene, 30 Euro pro Person inklusive Eintritt und Material, Anmeldung bis 17.4. erforderlich.

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1. März 2013

Bagger ebnet den Weg für weitere archäologische Forschung an der Umwehrung des Halterner Hauptlagers

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Der Bagger ist bereits angerollt und hat den letzten Schneefällen des Winters getrotzt. Die Grabungsmannschaft ebnet jetzt mit Schaufeln zusätzlich den Weg, um der Umwehrung des einstigen Römerlagers in Haltern archäologische Geheimnisse zu entlocken. Bis in den Mai hinein nehmen die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Einblick in die Beschaffenheit der Holz-Erde-Mauer des Lagers, um die wissenschaftliche Basis für die geplanten Rekonstruktionen im „Römerpark Aliso – archäologische Baustelle“ zu fundamentieren.

Mit rotbraunen Pfosten ist das Westtor markiert. Es war einer von vier Zugängen zum Hauptlager, das bis zu 5000 Legionären Schutz bot – auf rund 18 Hektar Fläche. Bis es im Gefolge des Varus in der berühmten Schlacht im Teutoburger Wald untergehen sollte. Wie die zwei Lagergräben und die rund drei Meter breite Holz-Erde-Mauer genau aussahen, aus welchem Material sie aufgebaut waren und wie sie in ihrer Gesamtkonstruktion ausgesehen haben könnten: Darüber soll die aktuelle Grabung, die südlich des Westtores beginnt, weitere Erkenntnisse beitragen.

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„Auf der Lagerinnenseite werden wir sicherlich wieder Abfallgruben, Latrinen und Zisternen finden, in denen die römischen Soldaten zerbrochene Gegenstände und sonstigen Abfall entsorgt haben“, schildert Grabungsleiterin Bettina Tremmel. Ehrenamtliche Helfer, Asylbewerber, Praktikanten und Fachstudenten aus verschiedenen Bundesländern von den verschiedensten Universitäten unterstützen das LWL-Grabungsteam im Laufe der mehr als zwei Monate dauernden Untersuchungen.

Auf die Grabungsarbeit können übrigens auch an der Archäologie interessierte Passanten und Besucher des Museums einen Blick werfen. Nach Abschluss der Baggerarbeiten wird der Grabungszaun so umgestellt, dass ihnen aus sicherer Entfernung ein Einblick in das Geschehen möglich wird. Darüber hinaus bietet das LWL-Römermuseum Führungen an, die Schulklassen wie Erwachsenengruppen Einblicke in archäologische Arbeitsweisen vermitteln. In einem eigens eingerichteten denkmalpädagogischen Bereich werden die Ausgrabungen auch für Laien nachvollziehbar.

Bereits im vergangenen Herbst haben die LWL-Archäologen die Umwehrung des Halterner Hauptlagers untersucht. Damals forschten die Fachleute nördlich des Westtores. Nach einer Grabungspause im Juni ist eine weitere Ausgrabungskampagne im Sommer vorgesehen. Bei den Ausgrabungen handelt es sich um wichtige und aufwändige Vorarbeiten für den geplanten „Römerpark Aliso – archäologische Baustelle“. Der soll nicht nur das Westtor mit angrenzender Umwehrung als wissenschaftlich fundierte Rekonstruktion wieder auferstehen lassen. Auch andere Lagerbauten werden nachgebaut, so dass die Besucher mit eigenen Augen sehen und erfahren können, wie die Soldaten vor mehr als 2000 Jahren im Lager lebten.

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6. September 2012

Römertage locken mit Legionärsleben und römischen Kriegsschiffen

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LWL-Römermuseum bietet Mitrudern an

Am 8. und 9. September finden im und am LWL-Römermuseum in Haltern am See (Kreis Recklinghausen) die mittlerweile traditionsreichen Römertage statt. Zahlreiche „Reenactment“-Gruppen aus ganz Deutschland lassen den römischen Alltag wieder auferstehen – so wie er sich vor 2000 Jahren im Römerlager Aliso abgespielt haben könnte. Neben germanischen und römischen Handwerkern liefern vor allem die Legionäre mit Lagerleben, Truppenparaden, Geschützdemonstrationen und weiteren Vorführungen ein Bild der damaligen Zeit. Infostände, Mitmach-Aktionen, ein Magierbüro und römische Spiele sowie römische Speisen und Getränke nach Originalrezepten runden das Angebot ab.
Fest und Vergnügen laufen am Samstag von 10 bis 19 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr.
Eintritt für Erwachsene 4 Euro, für Familien 9 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

Kampfschiffe zum Mitrudern
Die besondere Attraktion sind in diesem Jahr die beiden römischen Flusskampfschiffe „Victoria“ und „Lusoria Rhenana“, die vorübergehend auf dem Halterner Stausee (am ehemaligen Hotel Seestern, Hullernerstraße 40) stationiert sind. Samstag und Sonntag von jeweils 11 bis 18 Uhr ist auf beiden Schiffen kostenloses Mitrudern möglich – wenn man kräftig genug ist, um die Ruder zu schwingen.

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22. August 2012

Die Maus wird nicht müde

Sommerferien-Aktion im LWL-Römermuseum wird verlängert

Die Sommerferien-Aktion „So sieht’s die Maus: Olympia und das alte Rom“ kommt gut an. Seit dem 10. Juli lassen sich große und kleine Besucher vom Wissensdrang der beliebten Fernseh-Maus mitreißen, der Andrang ist nach wie vor groß. Wer es in den Ferien jedoch nicht ins LWL-Römermuseum in Haltern am See (Kreis Recklinghausen) geschafft hat, bekommt nun noch eine Chance: die Aktion wird bis zum 9. September verlängert.

So bleiben 14 Tage mehr, um einen Blick auf originale Requisiten aus 17 verschiedenen „Sendungen mit der Maus“ zu werfen. Wie ist die Maus entstanden, wie hat sie sich im Laufe der Zeit entwickelt? Wie funktioniert das mit den Beiträgen über Kochtöpfe und Hämmer, Arzneimittel und Zahlungsmittel, Politik und Kettenreaktionen? Filme, Mitmach-Stationen, große und kleine Modelle geben Antworten – und nehmen die Besucher zudem mit auf eine Reise in das alte Rom und hinein in die Erlebniswelt der Römer in Germanien vor 2000 Jahren.

Noch vor wenigen Tagen haben die Zuschauer beim Kampf um die Medaillen in London mitgefiebert, im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) erfahren die Besucher, wie die olympischen Spiele eigentlich entstanden sind. Welche Disziplinen es gab und wie die Wettkampfstätten aussahen, zeigt das 20 Quadratmeter große Modell aus einem Mäuse-Special des WDR im Film und in natura im eigens geschaffenen Olympia-Raum des Museums.

Foto zur Mitteilung

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8. August 2012

Die Maus im Olympia-Fieber


Sportliche Workshops im LWL-Römermuseum

Schon seit einigen Wochen mischen die Maus und ihre Freunde das LWL-Römermuseum in Haltern am See (Kreis Recklinghausen) ordentlich auf. Die Sommerferien-Aktion „So sieht’s die Maus: Olympia und das Alte Rom“ lockt große und kleine Besucher mit viel Wissen in verständlicher und amüsanter Form. Bei den kommenden beiden Workshops wird’s richtig sportlich:

Am 12. August basteln Kinder und Erwachsene pünktlich zum Ende der Olympischen Spiele in London ihre eigene „Vase für den Sieger“. Als Vorbilder dienen antike Preisamphoren, die ursprünglich statt der heute üblichen Medaillen als Siegerpreise bei den traditionsreichern Wettkämpfen vergeben wurden.
Mithilfe eines Pappbechers und einer Schablone aus farbigem Tonpapier entsteht die Vase, die mit verschiedenen „olympischen“ Motiven dekoriert werden. Ob Weitspringer, Waffenläufer oder Faustkämpfer den antiken Pokal zieren sollen, entscheidet jeder Teilnehmer für sich. Wer den Bogen raus hat, kann natürlich kann auch frei Hand einen Sportler zeichnen. Der zweistündige Workshop beginnt um 15.30 Uhr, zuzüglich zum Museumseintritt fallen Materialkosten(2 Euro) an.

Vom 14. bis 17. August heißt es dann „Dabei sein ist alles“. Im viertägigen Olympia-Ferienworkshop lernen 8- bis 12-Jährige jeweils von 10 bis 12.30 Uhr oder 14 bis 16.30 Uhr spielerisch die Geschichte der olympischen Wettkämpfe statt. Natürlich messen sie sich auch selber in verschiedenen Disziplinen.

Wie war das früher? In welchen Disziplinen traten die Wettkämpfer vor mehr als 2000 Jahren gegeneinander an? Wann nahm der erste Römer an den Spielen teil? Und was hat Kaiser Nero mit Olympia zu tun? Antworten gibt der Olympia-Workshop, der nicht nur den Kopf auf Trab hält, sondern die Nachwuchs-Olympioniken auch sportlich herausfordert.
Kosten inklusive Eintritt 40 Euro.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist für beide Veranstaltungen eine telefonische Anmeldung unter 02364 9376-0 während der Öffnungszeiten des LWL-Museums erforderlich.

Hintergrund:
Vom 10. Juli bis 26. August läuft im Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Sommerferien-Aktion „So sieht’s die Maus: Olympia und das Alte Rom“. Für die Dauerausstellung stellten die Macher der Maus und weitere Leihgeber originale Requisiten aus 17 verschiedenen „Sendungen mit der Maus“ zur Verfügung. Filme, Mitmach-Stationen, große und kleine Modelle lassen das alte Rom und die Erlebnisse der Römer in Germanien wieder lebendig werden. Dabei dürfen natürlich auch die 15.000 Mini-Römer aus dem Beitrag über die Varusschlacht nicht fehlen.

Auch über die Entstehungsgeschichte der „Sendung mit der Maus“ erfahren Besucher einiges: der arg abgenutzte Druckbleistift vom Maus-Zeichner Friedrich Streich zeigt die Spuren von 20 Jahren harter Arbeit, ein Filmbeitrag zeigt, wie der Zeichenkünstler die Maus und ihre Freunde aufs Papier bringt.

Plakate aus verschiedenen Jahren zeigt den Wandel, den die Maus und ihre typischen Posen und Utensilien durchlaufen haben. Was braucht es eigentlich, um die bekannten Filmbeiträge über die Entstehung von Kochtöpfen, Hämmern, Cremes und anderen Dingen des Alltags zu drehen? Und wie sahen all diese Dinge bei den Römern aus? Dies und mehr verrät der Rundgang im LWL-RÖMERMUSEUM in diesem Sommer.

Der eigens geschaffene Olympia-Raum mit 2000 Jahre alten griechischen Funden und einem rund 20 qm großen Modell der antiken Wettkampfstätten ist sicherlich ein Highlight der Aktion. Armin Maiwald ließ es speziell für das Olympia-Special des WDR anfertigen, in dem er die antiken Spiele erklärt und das nun auch im Römermuseum auf Großleinwand direkt neben dem Modell zu sehen ist.

Das ausführliche Programm gibt es im Internet unter
http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de .

Sommerferien-Aktion „So sieht’s die Maus: Olympia und das alte Rom“
10. Juli bis 26. August im LWL- Römermuseum Haltern

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27. Juli 2012

So sieht’s die Maus: Olympia und das alte Rom

LWL-Römermuseum in Haltern am See (Kreis Recklinghausen)

Orange ist die Farbe des Sommers im LWL-Römermuseum, denn bis zum 26. August macht die beliebte Fernseh-Maus mit ihren Freunden dort Ferien. Berühmt durch ihr unverwechselbares Augenklappern, kennt sie fast jedes Kind. Mit Witz, Geduld und in verständlicher Sprache erklärt sie, was es mit den antiken Olympischen Spielen auf sich hatte, wie es im alten Rom zuging und was die Römer in Germanien erlebten.
Originale Filmrequisiten aus 17 verschiedenen „Sendungen mit der Maus“ warten darauf, entdeckt zu werden.
Alle haben auf die eine oder andere Weise mit der Antike zu tun oder befassen sich mit Dingen, die es auch schon bei den Römern gab. Mit Kochtöpfen, Modellen und anderen Requisiten geht die Maus Phänomenen des Alltags auf den Grund. Wie wird aus einem Metallstück ein Hammer oder ein Löffel? Wer war Kaiser Augustus? Was zog man an im alten Rom und wie wohnte man dort? Aber es gibt nicht nur Requisiten zu sehen: Film- und Mitmach-Stationen sowie Führungen und Ferien-Workshops begleiten die Sommerferien-Aktion. Das ausführliche Programm gibt es im Internet unter:
http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de

Maus-Workshop: Dabei sein ist alles
„Dabei sein ist alles“, heißt es beim viertägigen Olympia-Ferienworkshop für Acht- bis Zwölfjährige im LWL-Römermuseum. Von Dienstag bis Freitag (14. bis 17. August) von jeweils 10 bis 12.30 Uhr oder wahlweise 14 bis 16.30 Uhr geht es mit der Maus und Freunden zu den Olympischen Spielen ins antike Griechenland. Ausgetragen werden Wettkampfdisziplinen wie Waffenlauf und Weitsprung mit Gewichten. Dabei darf das obligatorische Opfer natürlich ebenso wenig fehlen wie die selbst gefertigte Ausrüstung, der Olympische Eid und die Siegerehrung. Und die antiken Wettkampfanlagen? Die erklärt Armin Maiwald anhand des eigens für die Sendung mit der Maus gebauten riesigen Modells. Kosten inklusive Eintritt 40 Euro. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine telefonische Anmeldung unter 02364 9376-0 erforderlich.

Legionäre aus der Sendung mit der Maus verschwunden!
In langen Reihen marschieren sie durchs LWL-Römermuseum: 15.000 Mini-Römer aus der „Sendung mit der Maus“. Doch einige der Legionäre scheinen verschwunden. Um die Marschordnung des Heeres wiederherzustellen, machen sich Erwachsene und Kinder ab acht Jahren in dieser Führung auf die Suche nach den Vermissten. Auf der Suche lernen sie den Alltag im Legionslager kennen und erfahren, wie die Soldaten versorgt wurden oder wie sie innerhalb des großen Heeres mit Signalen kommuniziert haben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: Zu zahlen ist lediglich der Museumseintritt.
Termine: Immer sonntags 29.7., 5.8., 12.8. und 19.8., jeweils um 14 Uhr

Möge der Bessere gewinnen…
In London zeigen die neuzeitlichen Sportler bereits, welche Höchstleistungen in ihnen stecken. Im LWL-Römermuseum in Haltern gehen die Besucher-Athleten an den Start – allerdings in antiken Disziplinen: Am Sonntag, 29. Juli, von 15.30 bis 17.30 Uhr beginnen die Spiele im LWL-Museum. Die Teilnehmer probieren sich im antiken Weitsprung und erleben einen historischen Streitwagen bei einer Probefahrt. Für den Antrieb sorgen die Eltern, die ihre Kinder ziehen. Das Angebot ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet.
Am Sonntag, 5. August, dreht sich von 15.30 bis 17.30 Uhr alles um das Motto: „Schneller, höher, weiter“. An diesem Tag steht Speerwurf auf dem Olympiaprogramm sowie eine Probefahrt im antiken Streiwagen mit den Eltern als „Zugpferden“. Das Angebot ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet.
Außerdem können die Besucher eine eigene antike Siegervase bemalen. Materialkosten pro Vase. 2 Euro. Eine Anmeldung für diese sonntäglichen Angebote ist nicht erforderlich. Kosten: Zu zahlen ist lediglich der Museumseintritt.

Mehr Informationen unter:
http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de

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20. Juli 2012

Haltern : Mit der Maus auf Zeitreise

Freier Eintritt im LWL-Römermuseum

Wie beliebt die Maus und ihre Freunde sind, hat der Besucherandrang während der ersten Tage der Sommerferien-Aktion im LWL-Römermuseum in Haltern gezeigt. Nachzügler haben am kommenden Sonntag (22.7.) die Chance auf einen Gratisbesuch: Der Eintritt in Dauerausstellung und die Welt der Maus ist zwischen 10 und 18 Uhr frei. Original-Requisiten aus 17 „Sendungen mit der Maus“ nehmen die Besucher mit in eine faszinierende Wissenswelt und hinter die TV-Kulissen. Filme, Mitmach-Stationen und Modelle lassen in Kombination mit den Originalfunden des LWL-Museums das alte Rom wieder lebendig werden.

Kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in London nimmt die Maus große und kleine Besucher im LWL-Römermuseum mit auf eine spannende Zeitreise in die Antike, als die Athleten in Olympia ihre Spiele austrugen, um die Wette liefen und mit eigentümlichen Geräten in den Händen weit sprangen. Erstmals gezeigt wird das 20 Quadratmeter große Spezial-Modell, mit dessen Hilfe Armin Maiwald und die Maus die frühe olympische Welt erklären. 2000 Jahre alte Funde vermitteln ein Bild der langen Sport-Tradition.

Wer die Ausstellung nicht allein erkunden und noch mehr über die Römerzeit wissen will, kann um 14 Uhr an der öffentlichen Führung „Legionäre aus der Sendung mit der Maus verschwunden!“ für Erwachsene und Kinder ab acht Jahren teilnehmen. Die Teilnahme ist ebenfalls kostenlos.

Das ausführliche Programm gibt es im Internet unterhttp://www.lwl-roemermuseum-haltern.de

Sommerferien-Aktion „So sieht’s die Maus: Olympia und das alte Rom“ vom 10. Juli bis 26. August im LWL-Römermuseum Haltern.

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