Posts tagged ‘Evonik’

2. März 2017

Dr. Klaus Engel, ehemalig CWH Chemische Werke Hüls und jetzt Vorsitzender des Vorstandes von evonik hört 2018 auf?

Dr. Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstandes der Evonik Industries AG
Dr. Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstandes der Evonik Industries AG
Christian Kullmann, jetzt stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Evonik Industries.AG  Am 14. März 1969 in Gelsenkirchen geboren
Christian Kullmann, jetzt stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Evonik Industries.AG Am 14. März 1969 in Gelsenkirchen geboren

Dr. Klaus Engel, ehemalig Hüls AG in Marl, seit 2009 Vorsitzender des Vorstandes von evonik hört auf. Sein Vertrag läuft 2018 aus. Er ist seit 2010 Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie. Evonik ist Betreiber des Chemieparks in Marl

Klaus Engel wurde am 21. April 1956 in Duisburg geboren. Engel studierte von 1974 bis 1980 Chemie an der Ruhr-Universität Bochum. Nach dem Diplom wurde er 1984 mit einer Arbeit aus dem Bereich der metallorganischen Chemie promoviert. Er trat dann in die Chemische Werke Hüls AG in Marl ein, wo er bis 1989 tätig war. Nach mehreren Stationen in anderen Tochterunternehmen der VEBA übernahm er von 2006 bis 2008 den Vorstandsvorsitz der Degussa, gleichzeitig war er im Rahmen der Fusion ab 2007 Vorstandsmitglied der Evonik Industries AG und ist seit 2009 als Nachfolger von Werner Müller deren Vorstandsvorsitzender.

Nachfolger Christian Kullmann?

Der Evonik-Aufsichtsrat berät am 1. März über seinen Nachfolger. Als Nachfolger im Gespräch ist Christian Kullmann, jetzt stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Evonik Industries.AG .

Dr. Klaus Engel

AUSBILDUNG
1974 -1980
Studium der Chemie an der Ruhr-Universität Bochum
Abschluss als Diplom-Chemiker
1984
Promotion zum Dr. rer. nat. an der Ruhr-Universität Bochum
BERUFLICHE STATIONEN
1984 -1989
Chemische Werke Hüls AG, Marl

1989-1994
VEBA AG, Düsseldorf
1994 -1998
Hüls AG, Marl
1998
Geschäftsführer der Creanova Spezialchemie GmbH, Marl

1998
Stinnes AG, Mülheim an der Ruhr
1999-2006
Mitglied des Vorstandes der Brenntag AG, Mülheim an der Ruhr (ab
2001 Vorsitzender des Vorstandes der Brenntag AG, ab März 2004
Vorsitzender der Geschäftsführung der Brenntag Management GmbH)
2006-2007
Mitglied des Vorstandes der RAG Aktiengesellschaft, Essen
2006-2008
Vorsitzender des Vorstandes der Degussa AG, Düsseldorf (seit Januar
2007 Vorsitzender der Geschäftsführung der Evonik Degussa GmbH,
Essen)
2007-2008
Mitglied des Vorstandes der Evonik Industries AG, Essen
Seit 1. Januar
2009
Vorsitzender des Vorstandes der Evonik Industries AG, Essen

Chemiepark Marl

Der Chemiepark Marl ist einer der größten Chemiestandorte in Deutschland. Das Gelände erstreckt sich über eine Fläche von 6,5 Quadratkilometern – eine chemietypische Infrastruktur.

Neben Evonik, ihren Tochtergesellschaften und Beteiligungen sind zwölf weitere Unternehmen im Chemiepark angesiedelt. Die rund 100 Produktionsanlagen stehen in einem engen stofflichen und energetischen Verbund und werden zum größten Teil rund um die Uhr betrieben.

Mehr als vier Millionen Tonnen Produkte jährlich starten von hier aus ihren Weg in die ganze Welt. Die Versorgung mit Rohstoffen erfolgt mittels Fernleitungen, Schiff, Bahn und Lkw. Ethen, Propen, C4-Kohlenwasserstoffe, Benzol, Methanol und Erdgas werden über Fernleitungen bezogen.

Über das interne Leitungsnetz werden die Betriebe mit Sauerstoff und Luft sowie Stickstoff aus einem Luftzerleger in Marl versorgt. Der Energiebedarf des Chemieparks Marl wird durch Erzeugung von Strom und Dampf (Kraft-Wärme-Kopplung) in zwei eigenen Kohle- und einem Gaskraftwerk gedeckt.

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14. Februar 2017

Abstandsgutachten zu EU-Richtlinie Seveso III des Chemiepark Marl abgeschlossen

Gutachtenergebnis: Der angemessene Abstand um den Chemiepark.
Gutachtenergebnis: Der angemessene Abstand um den Chemiepark.

Der TÜV NORD hat im Auftrag der Evonik Industries AG ein „Gutachten zur Verträglichkeit von Betriebsbereichen im Chemiepark Marl unter dem Gesichtspunkt des § 50 BImSchG bzw. des Art. 13 Seveso-III-Richtlinie“ erstellt. Ziel der Untersuchung war, die nachbarschaftliche Situation zu bewerten und zum Europarecht konforme Hinweise für eine zukünftige Entwicklung im Umfeld des Chemieparks zu geben.

Der TÜV NORD ermittelte hierzu den sogenannten angemessenen Abstand zwischen den Produktionsanlagen und neu hinzukommender schutzbedürftiger Nachbarschaft. Dieser beträgt im Süden (zur A 52) 100 bis 300 Meter und liegt damit weitestgehend nördlich der A 52; in anderen Richtungen beträgt der Abstand bis zu 600 Meter ab Werkszaun. Durch die Untersuchung des TÜV NORD konnte somit der ursprünglich angesetzte Wert von 1.500 Metern deutlich reduziert werden. Aufgrund der Ergebnisse des Gutachtens ist bei Bebauungsplänen um den Chemiepark nur mit vergleichsweise wenig Einschränkungen zu rechnen. Für bestehende Bebauung innerhalb des angemessenen Abstands gilt ohnehin Bestandschutz.

Die Seveso-Richtlinie fordert einen angemessenen Sicherheitsabstand zwischen industriellen Betrieben und öffentlich genutzten Gebäuden, Erholungs- und Wohngebieten. Selbst im Falle eines größeren Ereignisses, zum Beispiel bei Produktaustritt aus einer Produktionsanlage im Chemiepark, sollen so akute Gefährdungen für anliegende Bereiche möglichst gering gehalten werden.

Für Evonik und die im Chemiepark ansässigen Partnerfirmen bedeuten die neuen Abstandsregelungen keine Veränderung der bestehenden Situation: Der Chemiepark grenzt im Westen und Osten an Gewerbeflächen, im Norden an ein Naturschutzgebiet und im Süden an zum Chemiepark gehörende Gebäude. Somit existieren in unmittelbarer Nachbarschaft zum Chemiepark derzeit ohnehin kaum nach EU-Recht schutzbedürftige Bebauungen.

Der Auftraggeber des Gutachten ist zufrieden

Dr. Jörg Harren, Standortleiter des Chemieparks Marl, erklärt: „Das Gutachten bestätigt unsere bisherige Arbeit und liefert für Chemiepark und Stadt Marl sinnvolle planerische Rahmenbedingungen für künftige Erweiterungen und Bauvorhaben.

Kritik am Chemiepark hat Folgen

Bei der Diskussion im Stadtplanungsausschuss sagte der Bürgermeister “ Wir wissen alle das der Chemiepark keine Schokoladenfabrik ist“
Dann gab es von der Grossen Koalition wieder viel Lob für Evonik. Kritik wurde mit beleidigen Unterstellungen zurückgewiesen. Wer Kritik am Chemiepark äussert wird von den etablierten Parteien sofort angegangen.

Parteispenden von Evonik von insgesamt 220.000 Euro an SPD, CDU, die Grünen und die FDP 2016

Evonik, Betreiber des Chemieparks in Marl spendete wieder erhebliche Summen an Parteien. Evonik ist einer der Großspender in Deutschland. Dr. Klaus Engel Vorsitzender des Vorstandes von Evonik erklärte in einem Interview : Wir spenden insgesamt rund 220.000 Euro an SPD, CDU, die Grünen und die FDP. Im Jahre 2015 am 6. Oktober hatte Evonik 90.000 Euro an die CDU und 60.000 Euro an die SPD gespendet.
Parteispenden und Parteisponsoring sind beliebte Mittel der politischen Landschaftspflege und wirkt bis in die Provinz.

28. Juli 2014

Tag der offenen Tür am 20.09.2014 bei Evonik Marl

Raffinerie1Auf eine Entdeckungstour durch eine Welt voller Möglichkeiten können sich am 20. September 2014 Anwohner und Mitarbeiter vieler deutscher Standorte von Evonik begeben. Pünktlich zum Ende der Sommerferien öffnen Lülsdorf, Hanau, Marl, Krefeld, Essen-Goldschmidt, Wesseling, Worms, Rheinfelden, Geesthacht und Steinau im Rahmen des bundesweiten Tags der offenen Tür der chemischen Industrie ihre Tore für Besucher.
Über das genaue Programm wird im September ausführlich informiert.
Tag der offenen Tür der Chemie 2014
Der bundesweite Tag der offenen Tür der chemischen Industrie trifft seit seiner Premiere im Jahr 1990 auf große Resonanz. Er findet 2014 zum achten Mal statt.
Seit 20 Jahren lädt die Chemie in Deutschland regelmäßig die Nachbarn, aber auch die Familien und Freunde ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger regelmäßig zu dem groß angelegten Aktionstag ein.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten freuen sich auf den Dialog mit ihren Gästen. Sie zeigen auch, welche Ausbildungsmöglichkeiten Deutschlands viertgrößter Industriezweig bietet und was in Hinsicht auf Sicherheit und Umweltschutz getan wird.

6. Juli 2014

Evonik Industries hat die Kapazität seiner Polyamid-12-Produktion im Chemiepark Marl um 5.000 Tonnen ausgebaut

Raffinerie4Evonik Industries hat die Kapazität seiner Polyamid-12-Produktion im Chemiepark Marl um 5.000 Tonnen ausgebaut und damit die Liefersicherheit des Konstruktionswerkstoffs VESTAMID® erhöht. Daneben haben Vorbereitungen zur Steigerung der Produktion von VESTOSINT® Polyamid-Pulver begonnen. Für den weiteren Ausbau der Produktion hat Evonik ein verbessertes konventionelles Verfahren zur Herstellung von Polyamid 12 fertig ausgearbeitet. Zusätzlich wurden wesentliche Fortschritte in der Entwicklung einer Butadien- und CDT unabhängigen Route erzielt.
Evonik betreibt seit nahezu 50 Jahren eine voll rückintegrierte Produktion von Polyamid 12 im Chemiepark Marl, ausgehend vom Butadien über alle Vorstufen bis zum Polymer. Ursprünglich als Batch-Betrieb begonnen, wurde die Produktionsanlage ab dem Jahr 2000 um kontinuierliche Anlagen ergänzt. Die Kapazitäten wurden im Laufe der Jahre stetig an die Marktbedürfnisse angepasst, was mit der neuen Erweiterung fortgeführt wurde. Auch die Pulverkapazitäten wurden stetig erhöht.

„VESTAMID® ist ein gefragter Werkstoff im Markt: Durch den temporären Ausfall der CDT-Anlage bedingte Ersatzprodukte haben sich nur in Nischen halten können. Evonik Industries sehen es als Verpflichtung an, den Kernmärkten, und hier vor allem der Automobilindustrie, höchstmögliche Liefersicherheit zu bieten“, sagt Dr. Michael Pack, seit 1. Juni neuer Leiter von Performance Polymers bei Evonik, zur Wachstumsstrategie für Polyamid 12 und dem Ausbau der Marktführerschaft.

Unterstrichen wird die Wachstumsstrategie auch durch die Entwicklung unterschiedlicher Technologien für die Vorprodukte von Polyamid 12: So verfügt Evonik einerseits über eine produktionsreif ausgearbeitete, konventionelle Route basierend auf verbesserten Verfahren für einen unabhängigen C12-Strang bis zum Polymer.

Andererseits ist der Biosyntheseweg aufbauend auf Palmkernöl – ohne Butadien und Cyclododecatrien (CDT) – weit fortgeschritten. Der Prozess führt zu ω-Amino-Laurinsäure, einer Alternative zum erdöl-basierten Laurinlactam, und ergibt ein identisches Polyamid 12. Erste Chargen von Polyamid aus diesem Vorprodukt wurden bereits erfolgreich zu Rohren verarbeitet und getestet, Proben für Kundentests werden in Kürze zur Verfügung stehen. Das Verfahren bietet mehrere Vorteile: 100 % erneuerbare Rohstoffe als Basis für Polyamid 12, identische Produkteigenschaften, einfacherer Produktionsprozess.

Weitere Ergebnisse aus der seit über einem Jahr laufenden Pilotanlage werden Grundlage für die Auswahl des Verfahrens der nächsten Kapazitätserweiterung von Polyamid 12 sein.

Ob im Auto, im Sport, der Erdölförderung oder Photovoltaik: Evonik produziert eine Palette von Polyamid-12-Produkten mit maßgeschneiderten Eigenschaften, die nun seit 50 Jahren in enger Zusammenarbeit mit den Kunden beständig an die Bedürfnisse innovativer, hochwertiger Anwendungen angepasst werden. Der Name VESTAMID® steht im Markt für den Konstruktionswerkstoff Polyamid 12, VESTOSINT® für das Beschichtungspulver von Evonik.

1. Oktober 2012

Marl : Evonik plant Ausbau der Produktionskapazität

Blick in den Chemiepark Marl
Evonik will zum weltweit größtenProduzenten von 1-Buten werden und plant im Chemiepark Marl (Foto) den Ausbau der Produktionskapazitäten.

Evonik Industries plant, die Produktionskapazität für 1-Buten im Chemiepark Marl um 75.000 Tonnen pro Jahr zu erweitern. Damit würde Evonik mit einer Gesamtkapazität von 310.000 Tonnen zum weltweit größten 1-Buten-Produzenten aufsteigen.

Die Inbetriebnahme sei für 2015 vorgesehen, teilt das Unternehmen weiter mit. Die Basisplanung für die Erweiterung sei „bereits nahezu abgeschlossen“, bedürfe aber noch der Zustimmung der Gremien.

„Der weltweite Bedarf an 1-Buten steigt jährlich um circa fünf Prozent“, sagt Dr. Rainer Fretzen, Geschäftsgebietsleiter Performance Intermediates bei Evonik. „Mit der geplanten Kapazitätserweiterung in Marl wollen wir die Wachstumspläne unserer Kunden in Europa und Übersee unterstützen.“

1-Buten wird überwiegend in der Produktion von hochwertigen Kunststoffen wie Polyethylen eingesetzt. Es verleiht dem Polyethylen viele bevorzugte Eigenschaften, wie zum Beispiel Verpackungsfolien eine größere Reißfestigkeit.

Evonik verfügt nach eigener Aussage über langjährige Logistikkompetenz und ein dichtes Servicenetzwerk für den Versand von Flüssiggasen wie 1-Buten. Damit ist die sichere und reibungslose Versorgung der Kunden in Europa und Übersee gewährleistet.

 

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24. Mai 2012

Evonik plant offenbar Börsengang für 25. Juni:

Der Essener Chemiekonzern Evonik strebt Presseberichten zufolge einen Börsengang für den 25. Juni an. Wie die Süddeutsche Zeitung am Donnerstag (24.05.2012) berichtet, will die RAG-Stiftung im Juni weniger als das bisher geplante Drittel der Aktien an die Börse bringen. Grund sei die Unsicherheit an den Börsen.

Das Kuratorium der RAG-Stiftung, die knapp 75 Prozent des Evonik-Kapitals hält, hatte am Montag die Genehmigung erteilt, die Börsenpläne voranzutreiben. Ein konkreter Zeitplan wurde dabei nicht genannt.

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