Posts tagged ‘Alt-Marl’

2. März 2017

Kreis genehmigt große Ferkelproduktions-Anlage in Alt-Marl

Achtung: Foto dient der Orientierung. Grafik ist nicht maßstabsgetreu!

Vor dem Riegefeld in Alt-Marl kann die Ferkelproduktionsanlage für 3940 Ferkel gebaut werden. Die Kreis RE hat heute die Genehmigung veröffentlicht. Auch mit der beantragten Lagerung von 7722 Kubikmeter Gülle hat der Kreis Recklinghausen keine Probleme.

Rund 40 Anwohner und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hatten Einwände gegen das Vorhaben eingelegt. Sie sehen unter anderem die „industrielle Produktion von Ferkeln“ in so einer solchen Anlage als nicht mehr zeitgemäß. Auch wenn nach Einschätzung des Kreises Recklinghasuen die rechtlichen Vorgaben für Tierschutz und alle anderen schützenswerten Güter eingehalten werden.

Die Unterlagen liegen ab Montag, 6.3 – 20.3 zwei Wochen beim Kreis Recklinghausen im Kreishaus und im Bauamt der Stadt Marl aus.

Die Bekanntmachung ist hier zu finden:

Öffentliche Bekanntmachung Ferkelproduktion

Kreis RE

Die gesundheitlichen Gefahren der Massentierhaltung

Aus Studien der tierärztlichen Hochschule Hannover und dem Robert-Koch-Institut geht hervor, dass antibiotikaresistente Krankheitserreger aus dieser Intensivmast für Menschen gefährlich sind. Erstmals berichtete das Wissenschaftsmagazin „Science“ über die Ausbreitung eines neuen antiobiotikaresistenten Bakterienstammes der aus der Intensivtierhaltung entspringt. Diese Keime, die über den Feinstaub, der ungefiltert aus den Tiermastanlagen in die Umwelt gelangt, können schwere Entzündungen verursachen. Noch einen Kilometer im Umkreis der Anlagen ist die Belastung mit den Keimen noch nachweisbar. Auch der Transport des Viehs führt zur weiteren Verbreitung des Keims. Solche Keime sind bisher noch nicht in den Bio– und Neulandbetrieben festgestellt worden.

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5. Januar 2015

Offenen Info-Stammtisch der Anwohnerinitiative für bleibende Lebensqualität in Marl „MHNV“

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Die Bürgerinitiative „MHNV“ lädt wie für jeden Dienstag am (06. Januar 2015) zu ihrem Offenen-Info-Stammtisch ein. Treffpunkt ist ab 19.30 Uhr die Gaststätte Mühlenbach, Breite Str. 26 in Alt-Marl. Eines der Themen des Abends ist sind die verstärkten Geruchsbelästigungen, die vom SARIA-Gelände ausgehen, deren Quelle auf dem Betriebsgelände aber laut Kreis Recklinghausen bis jetzt noch nicht gefunden wurde. Auch zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel haben sich mehrfach Bürger aus Alt-Marl, Riegefeld und Frentrop über Geruchsbelästigungen beschwert.
Die Bürgerinitaitve setzt sich daher dafür ein, dass:
– das Unternehmen SARIA sich sich nicht in dem Landschaftsschutzgebiet in Frentrop erweitern darf (So haben es die Marler Ratspolitiker beschlossen, viele von ihnen sind aber umgefallen und stehen nicht mehr zu ihren eigenen politischen Aussagen.)
– die Ansiedlung des Unternehmens in einem Industriepark geprüft wird. WIR SIND FÜR DEN ERHALT/ ANSIEDLUNG VON ARBEITSPLÄTZEN! das Genehmigungsverfahren für die erste Erweiterung überprüft wird.

Sie haben Angst vor:
weiterer Lärmbelästigung
Luftverschmutzung (schon jetzt mehr als 300 LKW-Fahrten/Tag)
Vernichtung des Naherholungsgebiets
Großbränden bei der Rethmann-Gruppe 1989 (Marl), 2008, 2010, 2011, 2012
Verschmutzung von Grund- / Trinkwasser
den 36 Tonnen Kresbserrengender Stoffe im Boden (Sanierung noch mind. 20 Jahre)
Flächenfraß (Versiegelung von Naturflächen)
Wildwuchs von Industriegebieten
Fakten, die OHNE BÜRGERBETEILIGUNG geschaffen werden
Politikern, die nicht an Morgen denken
Gibt es denn alternative Standorte?
Ja! In den Industriegebieten und dem Chemiepark Marl gibt es passende, freie und bereits erschlossene Flächen. Diese Industrieflächen wurden speziell für die Ansiedlung von Unternehmen geschaffen. Um dort Arbeitsplätze anzusiedeln, haben die Stadt Marl und das Land NRW mit den Steuergeldern von uns Bürgern die nötigen Voraussetzungen geschaffen. Vor allem im Chemiepark könnte SARIA auf die dortige Infrastruktur mit Kläranlage und Werksfeuerwehr zurückgreifen, was nach den technischen Zwischenfällen und Betriebsstörungen der vergangenen Jahre für viele Anwohner wünschenswert ist.
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11. Mai 2014

Lärmbelastungen durch die B 225 im Bereich Alt Marl und Steinernkreuz

es brautIm Stadtplanungsausschuss wurde am 26.09.2013 für den Bereich Alt-Marl beschlossen Lärmfeststellung durchzuführen. Jetzt liegt ein Antrag vor, auch auf den Bereich der B 225 in Höhe der Ortschaft Steinernkreuz zu erweitern, damit auch dort für die Nachtstunden lärmreduzierende Maßnahmen ergriffen werden können .
Der Antrag wird wie folgt begründet:
Ausschlaggebend für die bereits beschlossenen Lärmmessungen in Alt-Marl ist der LKW-Verkehr, der insbesondere in den letzten Jahren in den Nachtstunden deutlich zugenommen hat. Da bekanntermaßen die B 225 zwischen den Anschlussstellen zur A 52 und zur A 43 in Recklinghausen als Abkürzung benutzt wird, ist es nur folgerichtig, wenn zusätzlich Lärmmessungen bzw. Verkehrszählungen im Bereich der Ortschaft Steinerkreuz durchgeführt werden.
Nach den gesetzlichen Bestimmungen haben Anwohner von stark befahrenen Straßen einen Schutzanspruch vor nicht mehr zumutbaren Lärmbelästigungen und Abgasen. Nach dem BVerwG wird die Grenze der Zumutbarkeit nicht durch einen bestimmten Schallpegel bestimmt. Letztlich sind die Umstände des Einzelfalles ausschlaggebend. Als Orientierungspunkte können aber die
Grenzwerte der Bundesimmissionsschutz-verordnung herangezogen werden. Eine reine mathematische Berechnung der durchschnittlichen Lärmbelastung durch Verkehrszählung birgt aber die Gefahr in sich, dass Spitzen der Lärmbelastungen nicht berücksichtigt werden.
Die vg Ausführungen gelten auch für Anwohner von Bundesstraßen, die eine Hauptverkehrsader darstellen und eine erhebliche wirtschaftliche und verkehrliche Bedeutung haben.
In einer jahrelangen Auseinandersetzung hat die „Lärm-u. Abgas-Schutzgemein. B 1“ gerichtlich gegenüber der Stadt Dortmund die Sperrung der B 1 in den Nachtstunden für LKWs ab 7,5 t durchgesetzt.
In 2014 hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof ebenfalls Verkehrs-beschränkungen für Ortsdurchfahrten auf der B 252 wegen unzumutbarer Belästigungen bestätigt.
Bezogen auf die B 225 wären Verkehrsbeschränkungen zu Nachtzeiten nur effektiv und würden zu keinen Verdrängungseffekten auf andere innerstädtische Straßen führen, wenn der Streckenabschnitt vom Ortseingang Alt-Marl bis zur Einmündung der Langehegge in den Nachtstunden für den LKW – Durchgangsverkehr ab 7,5 t gesperrt wird.
Die Bürgerliste WIR für Marl hat mehre Ortstermine durchgeführt und mit Bürgern gesprochen die sich besonders durch den Mautumgehungsverkehr der DHL belästigt fühlen. Bei der Ansiedlung der DHL im Industriepark Dorsten Marl wurde in Aussicht gestellt das die schweren LKW mit Anhänger die Autobahn nehmen und nicht durch Alt Marl fahren. Jetzt muss endlich von der Stadt gehandelt werden. Das gilt für das ganze Gebiet der B225 die Marler Wohngebiete belasten

24. Februar 2014

Warum macht SARIA den Lärmschutzwall in Marl Frentrop niedriger?

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Die Bürgerinitiative “Marler haben Nase voll” hatte für Sonntag, (23.Febr.) zu ihrem Offenen-Info-Spaziergang eingeladen. Treffpunkt war wie immer um 14 Uhr das Wäldchen Rennbachstraße/Ecke Markenweg in Marl-Frentrop.
Dabei beschäftigt die Protestmaschierer vor allem die Frage, warum die Firma SARIA den Lärmschutzwall im Januar niedriger gemacht hat und die Anwohner jetzt noch mehr durch Lärm und Licht belästigt werden.
Die Protest Spaziergänger äusserten ihre Unzufriedenheit mit der Informationspolitik der Stadt. besonders des Bürgermeisters. Es gibt es trotz wiederholter Nachfragen immer noch keine konkreten Antworten zur Errichtung und Abtragung des Walls neben der Saria-Anlage. Er sollte den Schutz vor Lärm der gegenüberliegenden Wohnbebauung reduzieren. Der Wall war im Zuge der Erweiterung der Knochen Linie der KFU errichtet wurden. Ist durch die Veränderung nicht zumindest ein neues Lärmgutachten erforderlich?
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“Am Einfachsten wäre es gewesen, wenn SARIA uns von Anfang an in die Planungen einbezogen hätte”, sagte ein Sprecher der Anwohnerinitiative. “Erst recht jetzt, wo der Wall deutlich weniger wirksam ist, wäre es sinnvoll, wenn SARIA mit uns Bürgern in einem persönlichen Gespräch direkt vor Ort erklären würde was gemacht wurde und warum. Doch unserer zweifachen Bitte nach einem Orts-Termin wurde noch nicht zugestimmt.”

In der Anwohnerinitiative engagieren sich Bürger aus den Stadtteilen Riegefeld, Alt-Marl, Frentrop und Polsum. Sie wehren sich gegen das geplante Industriegebiet vor dem Riegefeld, das durch die umstrittene Erweiterung von SARIA im Landschaftsschutzgebiet geplant ist. Die BI kritisiert die beabsichtige Zerstörung des Naherholungsgebiets.

Bereits jetzt hat die Firma SARIA eine unter besonderem Schutz stehende Wiese und einen Wald von einem Landwirt aus Dorsten Altendorf Ulfkotte gekauft um direkt neben dem bestehenden Standort im Landschaftsschutzgebiet zu bauen, wurde von Spaziergängern vermutet. Die CDU nominierte ihn, Andreas Vortmann zum CDU-Ratskandidaten für den Wahlkreis Altendorf-Ulfkotte/Feldmark. Ausführlich wird über Ausgleichmassnahmen am Standort SARIA unter folgender Adresse im Web berichtet.
http://www.stiftung-westfaelische-kulturlandschaft.de/fileadmin/user_upload/Presse/LWBlatt26-2010.pdf
WIR für Marl hält die Erweiterung von SARIA im Landschaftsschutzgebiet Rennbach für unverantwortlich und fordert die Marler Ratspolitiker auf, die Lebensqualität der Menschen in den vier betroffenen Stadtteilen zu sichern, so wie sie es den Bürgern vor Jahren durch einen Ratsbeschluss versprochen haben.

30. April 2013

Marl zu Fuß erkunden

Der i-Punkt lädt jetzt wieder zu einer spannenden Entdeckungstour ein.
Der i-Punkt lädt jetzt wieder zu einer spannenden Entdeckungstour ein.

Gäste, Besucher und Bürger Marls können demnächst wieder eine ungewöhnliche Stadt zu Fuß erkunden: Das Stadtinformationsbüro i-Punkt lädt am Samstag (4.5.) zur Erkundungstour „Theater und Alt-Marl“ mit den städtischen Regioguides ein.

 

Die Tour startet um 14 Uhr auf dem Theatervorplatz. Fragen wie „Wieso liegt eine umgestürzte Dampflok vor dem Theater?“ oder „Was hat eine preußische Königin mit der Kirche St. Georg zu tun?“ werden bei dem Ausflug vom Theater in Richtung Alt-Marl von den Regioguides Sylvia und Reiner Eggers beantwortet. Die Entdeckungstour dauert circa eineinhalb Stunden.

Anmeldung

Für die Veranstaltung sind noch Anmeldungen im i-Punkt Marl im Marler Stern oder unter der Telefonnummer (02365) 99-4310 möglich. Für die Teilnahme am Rundgang „Theater und Alt-Marl“ wird ein geringes Entgelt von 1,50 Euro pro Person erhoben. Kinder bis sieben Jahren nehmen kostenlos teil. Weitere Termine, insbesondere für Gruppen, sind nach vorheriger Absprache möglich.

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