2. März 2017

Rathaussturm in Marl, Narren übernehmen die Macht

Die Tanzgarde der Sternburger in Marl

Nicole von den Sternburgern lieferte sich in diesem Jahr wieder ein humoristische Wortgefecht mit der Marler Stadtspitze. Danach gaben die Verteidiger des Rathauses auf auf und liessen den Schlüssel vom Balkon herunter. Dann stürmen die Narren das Rathaus. Die Marler Karnevalsvereine und Bürger hatten sich auch in diesem Jahr auf dem Creiler Platz zum Rathaussturm an Weiberfastnacht eingefunden. Die „Sternburger“, „Colonia e.V.“, „Länks de Biek“, und das Dreigestirn „St .Franziskus“ begannen um 11:11 Uhr mit den Sturm auf das Rathaus.

Die Narren übernehmen die Macht im Marler Rathaus?

Die Stadtspitze war als Bauleiter verkleidet und versuchte eine Gegenwehr. Es gab ein humorvolles Wortgefecht, die geplante Rathaussanierung war das Thema. Nicole von den Sternburgern siegte und hatte den Rathausschlüssel erobert.
Auf der nachfolgenden Feier im Rathaus ging es wieder hoch her. Die beliebten Karnevalslieder wurden gesungen und bis zum Schluss wurde getanzt. Der Höhepunkt war der Auftritt der Tanzgarde der Sternburger.
Sie haben mehrere Tänze (Garde- und Showtänze) und treten mit diesen zum einen in der fünften Jahreszeit auf karnevalistischen Auftritten auf und zum anderen kann man sie auch zu Geburtstagen, Sommerfesten o.ä. buchen.

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2. März 2017

Ruhrgebietsfotografien 1928-1933 von Erich Grisar in der Zeche Zollern

Vor der Westfalenhütte, Dortmund, 1928-1933
Siedlung Kaiserstuhl, Dortmund, 1928-1933

Schwarz-weiß-Fotografien von Erich Grisar aus dem Revier der späten 1920er und frühen 1930er Jahre zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vom 24. Februar bis zum 8. Oktober in seinem Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund. Ergänzt wird die Präsentation durch Bilder anderer zeitgenössischer Fotografen sowie Arbeiten von Schülern aus der Dortmunder Nordstadt, die sich mit Fotoapparat, Kamera und Mikrophon zu Orten und Menschen ihres Stadtbezirks begeben haben.

Die Aufnahmen des Dortmunder Schriftstellers und Fotografen Erich Grisar entstanden überwiegend in seiner Heimatstadt. Sie zeigen den städtischen Alltag, die harte körperliche Arbeit und die Siedlungen mit den mächtigen Industrieanlagen im Hintergrund. „Die Aufnahmen erlauben eine einmalige Innensicht des Reviers und dokumentieren ein wichtiges Stück Ruhrgebiets-Geschichte. Die Zeche Zollern befand sich zu jener Zeit in ihrer Hochphase. Insofern könnte dieser Ort für die Präsentation kaum passender sein“, erklärte Dirk Zache, Direktor des LWL-Industriemuseums am Donnerstag (23.2.) bei der Vorstellung der Ausstellung in Dortmund.

Die Schau ist Ergebnis eines Kooperationsprojektes von Ruhr Museum, LWL-Industriemuseum, LWL-Literaturkommission, Fritz-Hüser-Institut, Stiftung Geschichte des Ruhrgebietes und Stadtarchiv Dortmund. Dort lagert der umfangreiche fotografische Nachlass Grisars – insgesamt über 4200 Negative und Glasplatten, wovon 1500 im Ruhrgebiet entstanden sind. „Das ist ein wahrer fotografischer Schatz für unsere Stadt und die gesamte Region. Wir sind froh, dass wir einen Teil dieses Schatzes im Rahmen der Kooperation jetzt der Öffentlichkeit präsentieren können“, so der Dortmunder Kulturdezernent Jörg Stüdemann. Für das Gemeinschaftsprojekt wurde dieser Bestand erstmals ausgewertet. Die „größte Entdeckung“ waren für Dr. Stefan Mühlhofer die genau beobachteten Szenen auf der Straße: „Vor allem die Motive mit spielenden und arbeitenden Kindern nehmen den Betrachter gefangen“, sagte der Leiter des Stadtarchivs.
Für die Ausstellung wurde eine Auswahl von knapp 200 Fotos getroffen, die unter den Überschriften „Städtisches Leben“, „Kindheit“ sowie „Arbeit und Alltag im industriellen Ballungsraum“ präsentiert werden. Stefanie Grebe vom Ruhr Museum, wo die Schau 2016 zu sehen war, hebt die „enorme ästhetische Kraft und Qualität“ der Aufnahmen und die Nähe zwischen Fotograf und Motiven hervor. „Die Bilder sind geprägt von einem empathischen Blick für die Menschen und auch deshalb noch heute so faszinierend für uns“, betonte die Kuratorin.

Parallel zu den Ruhrgebietsfotografien Erich Grisars zeigt ein ergänzender Ausstellungsbereich, wie andere zeitgenössische Fotografen, darunter Heinrich Hauser, Heinrich Zille und August Sander, das Arbeitermilieu gesehen haben. „Die Beispiele zeigen deutlich, wie sich der Tiefenblick Grisars ins Milieu von dem der anderen Fotografen, die großenteils aus anderen Regionen Deutschlands stammten und einen bürgerlichen Hintergrund hatten, unterscheidet. Grisar kannte die Härten und Eigenheiten des Lebens im Ruhrgebiet aus erster Hand“, unterstrich Museumsleiterin Dr. Anne Kugler-Mühlhofer.

Zu sehen sind außerdem Arbeiten von 150 Kindern und Jugendlichen aus vier Schulen der Dortmunder Nordstadt (Kielhornschule, Gertrud-Bäumer-Realschule, Anne-Frank-Gesamtschule und Rheinisch-Westfälische Realschule). Sie haben sich gemeinsam mit Museumspädagogin Annette Kritzler über mehrere Wochen mit der Welt der 1920er Jahre auseinandergesetzt, um anschließend mit Fotoapparat, Kamera und Mikrophon Orte und Menschen ihres Stadtbezirks zu porträtieren. Mit ihren Bildern und Videointerviews zeigen sie ein persönliches Bild ihrer Lebenswelt.

2. März 2017

gate.ruhr, AV 3/7 in Marl Hamm wird in Zukunft zu einer grossen Verkehrsbelastung führen?

Die Logistiksflächen auf AV 3/7 werden zu einen grossen Zuwachs des Lkw Verkehr auf der Karl Duisbergstrasse und der A 52 führen. Aus AV 3/7 wird gate.ruhr: Der Strukturplan steht, ebenso ein Konzept zur Flächensanierung, mit dem der nördliche Teil des ehemaligen Zechengeländes zum Industrie- und Gewerbegebiet zu entwickelt werden soll.

Jetzt gibt Interessevon Investoren an dem Standort.
Unter dem Namen gate.ruhr will die Stadt gemeinsam mit der RAG Montan Immobilien GmbH, die als Flächenentwickler das ehemalige Gelände der Zeche Auguste Victoria zur Industrie- und Gewerbefläche entwickeln. Noch bis zum Herbst arbeiten mehr als ein Dutzend Gutachterbüros an dem zweiten Teil der Machbarkeitsstudie.

Der Norden macht den Anfang

Bereits abgeschlossen ist die Strukturplanung für das in vier Teilflächen gegliederte, 90 Hektar große Areal. Darin ist vorgesehen, im ersten Schritt die Entwicklung der nördlichen Hälfte von gate.ruhr voranzutreiben. Die Hafenfläche, die Teilfläche der Bergehalde sowie die Kraftwerksfläche sollen saniert werden und könnten ab 2020 als Industrie- und Gewerbegebiet zur Verfügung stehen.

„Umklappen“ der Halde ermöglicht schnelle Erschließung

Der Zeitplan erfordert innovative Ideen zur Flächensanierung. Hier haben die Flächenentwickler auf der Grundlage des bisherigen Gutachtens einen neuen Ansatz gewählt: Der Plan sieht vor, die Erdmassen von der Plateau-Halde am Hafenweg abzutragen und auf die ehemalige Kraftwerks­fläche umzuschichten, um so den Höhenunterschied vom mehreren Metern zwischen Bergehalde, Hafenfläche und Kraftwerksfläche auszugleichen. „Eine ungewöhnliche Methode, die zwei Probleme auf einmal löst und den Aufwand minimiert“, erklärt Volker Duddek, Projektleiter der RAG Montan Immobilien GmbH. „Mit dem Umklappen der Haldenfläche wird das Gelände nivelliert. Zugleich stellen wir durch das lageweise Überdecken der Beton­fundamente einen stabilen, gleichmäßig verdichteten Baugrund auf der Kraftwerksfläche her.“ Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wird zurzeit geprüft, ob und zu welchen Kosten das Umklappen der Halde umgesetzt werden kann.

Bergwerksfläche wird weiter von der RAG genutzt

Die Bergwerksfläche im Süden des Areals, wo Bestandsgebäude erhalten bleiben sollen, wird zurzeit weiterhin vom Bergbau genutzt, unter anderem als Lagerfläche für das aktive Bergwerk Prosper Haniel in Bottrop. Darüber hinaus steht eine Klärung der Grubenwasser-Thematik aus.

Die Logistiksflächen werden zu einen grossen Zuwachs des Lkw Verkehr auf der Karl Duisbergstrasse und der A 52 führen.

Der Standort Marl macht es nötig, die Verkehrs­planung zu überarbeiten. Denn westlich des angrenzenden Chemieparks errichtet die Metro Group derzeit ein Logistikzentrallager, das noch in diesem Jahr in Betrieb genommen wird. Größenordnungen, die eine Alternative zur bisherigen Verkehrsplanung erforderlich machen: Bislang war geplant, gate.ruhr über die Nordstraße durch den Chemiepark zugänglich zu machen. Mit der Ansiedlung des Metro-Zentrallogistiklagers ist das keine Option mehr.

2. März 2017

Tagebruch in der Einkaufsstrasse in Marl Hüls

Eine Fachfirma wurde bereits beauftragt, den entstandenen Schaden zu beseitigen.
Eine Fachfirma wurde bereits beauftragt, den entstandenen Schaden zu beseitigen.

Auf der Hülsstraße vor dem Drogeriemarkt Rossmann gibt es einen Tagebruch. Dies teilte der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) mit. Grund ist eine Unterspülung, die durch einen abgerissenen Hausanschluss am Hauptkanal verursacht wurde.

Undichtigkeit wird beseitigt

Der Zentrale Betriebshof hat die abgesunkenen Pflastersteine in der Fußgängerzone abgesperrt, den Kanal mit einer Kamera durchsucht und eine Tiefbaufirma mit der Reparatur des Schadens beauftragt. Die Fachfirma wird die undichte Stelle freilegen und anschließend die Undichtigkeit beseitigen. Der ZBH bittet die Anwohner und Passanten um Verständnis für die mit der Reparatur verbundenen Unannehmlichkeiten.

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2. März 2017

Gelsenwasser erneuert Trinkwasserleitung in Marl Sinsen

Ab Mittwoch (22.02.) beginnt die Gelsenwasser AG mit der Erneuerung einer Trinkwasserleitung in Marl.

Gearbeitet wird auf dem Weißdornweg von der Einmündung Obersinsener Straße Hausnummer 100 bis zur Hausnummer 5 und dem Rotdornweg im Bereich der Hausnummer 14. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich sechs Wochen dauern. Für unvermeidbare Behinderungen im Zuge der Bauarbeiten bittet Gelsenwasser um Verständnis.

Trink- und Rohwasserüberwachung

Für Ihre Sicherheit überprüft Gelsenwasser das Trinkwasser mehrmals täglich. Pro Jahr werden so mehr als 100.000 Wasserproben zur Analyse ins Labor geschickt. Die Westfälische Wasser- und Umweltanalytik GmbH (WWU) ist als akkreditierte Untersuchungsstelle von der GELSENWASSER AG und den als Vorlieferanten tätigen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften mit der Trink- und Rohwasserüberwachung beauftragt. Einen geringen Teil der Analysen vergibt die WWU als Unterauftrag an renommierte Untersuchungsstellen wie z. B. das Hygiene-Institut des Ruhrgebiets in Gelsenkirchen.

Jahresanalyse für das gesamte Stadtgebiet Marl

Wasserwerk Haltern nach Trinkwasserverordnung (pdf, 65 KB)
https://www.gelsenwasser.de/fileadmin/gelsenwasser…

2. März 2017

Geänderte Verkehrslenkung auf der Brassertstraße in Marl

Auf der Brassertstraße nördlich der A 52 gilt ab Dienstag eine geänderte Verkehrsführung.
Auf der Brassertstraße nördlich der A 52 gilt ab Dienstag eine geänderte Verkehrsführung.

Für die Verbreiterung der Brassertstraße (K 6) nördlich der A 52 gilt ab Dienstag (21.02.2017) eine geänderte Verkehrsführung zwischen der Einmündung „Am Dümmerbach“ und der Kreuzung mit der Straße „Am Kanal“.

Im südlichen Bauabschnitt von der Straße „Am Dümmerbach“ bis zum Beginn eines neu angelegten Parkplatzes wird der Verkehr einspurig geführt und mit einer Baustellenampel geregelt. Anschließend wird der Verkehr im nördlichen Bauabschnitt auf einer provisorischen zweispurigen Fahrbahn über den neuen Parkplatz geführt.

Sperrung des Baustellenbereichs für Radfahrer und Fußgänger

Aufgrund des starken Schwerlastverkehrs auf der Fahrbahn sind die Platzverhältnisse so beengt, dass für Fußgänger und Radfahrer kein ausreichender Raum mehr zur Verfügung steht, um sicher durch die Baustelle zu kommen. Der gesamte Bereich der Brassertstraße zwischen den Straßen „Am Dümmerbach“ und „Am Kanal“ bleibt daher für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Die Firma Anger und die Haltestellen der Vestischen Straßenbahnen GmbH sind aber weiterhin zu erreichen. Für Radfahrer und Fußgänger in Richtung Wulfener Straße und „Am Kanal“ ist ab dem Kreisverkehr auf der Brassertstraße eine Umleitung über die Lippestraße ausgeschildert.

Erhöhte Aufmerksamkeit ist geboten

Die Verkehrsteilnehmer auf der Brassertstraße werden um erhöhte Aufmerksamkeit und besondere Rücksichtnahme gebeten.

26. Februar 2017

Verkehrsunfallbericht 2016 für Marl und Umgebung

Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen
Leiter der Direktion Verkehr, Karl-Heinz Henn

Am Montag (20.02.2017) präsentierte Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen den Verkehrsunfallbericht 2016 der Öffentlichkeit. „Die Straßen im Präsidialbereich Recklinghausen gehören auch weiterhin zu den sichersten im Land NRW. Das Risiko im Straßenverkehr zu verunglücken liegt 25% unter dem Landesschnitt. Neben dieser grundsätzlich positiven Aussage zeigt der detaillierte Blick in einzelne Bereiche aber auch sehr unterschiedliche Entwicklungen:

Erfreulich ist der Rückgang von verletzten Kindern, die auf ihrem Schulweg verunglücken. Positiv ist auch der Rückgang der verunglückten motorisierten Zweiradfahrer. Im letzten Jahr starb kein Motorradfahrer im Straßenverkehr, nachdem 2015 noch sechs „Biker“ ums Leben kamen.

Dem stehen negativ gegenüber die deutliche Zunahme der Verkehrsunfälle sowie die größere Zahl an Verunglückten.

Kinder gehören zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern. Deren sichere Verkehrsteilnahme gehört zu den primären Zielen unserer Verkehrssicherheitsarbeit. Die Zunahme der Zahl der in ihrer Freizeit verunglückten Kinder nehmen wir zum Anlass, unsere Präventionsarbeit weiter zu optimieren und an den aktuellen Erkenntnissen auszurichten.

Eine in vielen Bereichen der Gesellschaft festzustellende Respektlosigkeit spiegelt sich auch bei den Verkehrsunfallfluchten wider. So haben nicht nur die Unfallfluchten mit Sachschaden deutlich zugenommen; auch die Bereitschaft, verletzte Personen nach einem Unfall einfach zurück zu lassen, ist gestiegen. Diese Entwicklung finde ich erschreckend.“

So zusammengefasst brachte Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen die Jahresentwicklung auf den Punkt.

Die Entwicklung in Schlagzeilen:

Die Straßen im Präsidialbereich Recklinghausen gehören weiterhin mit zu den sichersten im Land NRW. Die Gefahr, im Straßenverkehr zu verunglücken, liegt 25% unter dem Landesschnitt

Unfallzahlen gestiegen Abbiegen und Wenden häufigste Hauptunfallursache Geschwindigkeit bestimmt maßgeblich die Schwere der Unfallfolgen

Zahl der Verkehrstoten auf Vorjahresniveau Unfallrisiko Dunkelheit Fast 5% mehr Verunglückte als 2015

Deutlich weniger verunglückte motorisierte Zweiradfahrer Polizei setzt erfolgreiche Biker-Kampagne „PoliTour“ fort Anstieg der verletzten Radfahrer Senioren als Radfahrer verunglücken seltener – Mehr Unfälle bei Pedelec-Nutzung

Zahl der verunglückten Kinder nimmt deutlich zu Schulwegunfälle gehen um fast 13% zurück Sicherheit von Kindern bleibt Schwerpunkt polizeilicher Präventionsarbeit

Unfallbeteiligte immer häufiger unter Einfluss von Alkohol / Drogen Verkehrsunfallfluchten nehmen deutlich zu Über 70% aller Unfallfluchten mit Verletzten werden aufgeklärt

Die Entwicklung in den einzelnen Bereichen

Im Rahmen der statistischen Auswertungen werden auch die Unfallhäufigkeitszahl (UHZ) und die Verunglücktenhäufigkeitszahl (VHZ) ermittelt. Sie geben das Risiko an, an einem Verkehrsunfall beteiligt zu sein bzw. bei einem Verkehrsunfall verletzt zu werden. Wie bereits im Jahr 2015 liegen die Risiken auch im letzten Jahr deutlich unter dem Schnitt aller Polizeibehörden in NRW. „Trotz des Anstiegs der Verkehrsunfälle und der Zunahme der Verletzten gehören die Straßen im Präsidialbereich zu den sichersten im Land“, betonte Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen.

Unfallzahlen gestiegen Abbiegen und Wenden häufigste Hauptunfallursache Geschwindigkeit bestimmt maßgeblich die Schwere der Unfallfolgen

Nachdem es mit 19.170 Verkehrsunfällen im Jahr 2015 den zweit-niedrigsten Stand seit 10 Jahren gegeben hatte, ist im Jahr 2016 ein Anstieg um 11,6% auf 21.396 Unfällen feststellbar (+ 2.226 Unfälle).

Fehler beim Abbiegen und Wenden sind mit einem Anteil von etwa 40% die häufigste Hauptunfallursache. Das Linksabbiegen stellt sich für viele Verkehrsteilnehmer als besonders problematisch dar. Mangelnde Aufmerksamkeit des Abbiegenden und überhöhte Geschwindigkeit beim entgegenkommenden Fahrzeug tragen häufig zur Unfallentstehung bei. Bei etwa jedem 7. Verkehrsunfall waren Vorfahrtsverstöße und die Missachtung des Vorranges ausschlaggebend. Die Geschwindigkeit spielte in 7% der erfassten Unfälle mit Hauptunfallursache eine herausragende Rolle.

Während 2015 noch 176 Verkehrsunfälle mit der vorrangigen Ursache „Geschwindigkeit“ registriert wurden, stiegen diese im letzten Jahr auf 198 VU an. Die meisten erfassten „reinen Geschwindigkeitsunfälle“ hat es mit 412 VU im Jahr 2006 gegeben. Geschwindigkeit ist regelmäßig mitursächlich für die Schwere der Unfallfolgen.

„Seit dem Jahr 2012 war überhöhte Geschwindigkeit bei etwa 20 Prozent der Verkehrsunfälle mit Unfalltoten ursächlich. Das zeigt deutlich auf, wie wichtig die Überwachung der Geschwindigkeit ist. Unser Ziel bleibt folglich die nachhaltige und flächendeckende Reduzierung des Geschwindigkeits-niveaus“, betonte der Leiter der Direktion Verkehr, Karl-Heinz Henn.

Zahl der Verkehrstoten auf Vorjahresniveau Unfallrisiko Dunkelheit Fast 5% mehr Verunglückte als 2015

Im letzten Jahr wurde die Polizei zu 1.975 Unfällen (+ 148) gerufen, bei denen Personen verletzt oder getötet wurden. Dieses bedeutet einen Anstieg von 8,1% gegenüber dem Jahr 2015. Die Zahl der Verunglückten stieg von 2.337 im Jahr 2015 auf 2.446 ebenfalls an (+ 4,7%).

Wie im Vorjahr starben auch 2016 -13- Verkehrsteilnehmer auf unseren Straßen. 507 Personen erlitten schwere Verletzungen (+ 7,6%) und 1.926 Verkehrsteilnehmer verletzten sich leicht (+ 8,3%).

Auffällig ist, dass es sich bei 11 Unfalltoten um Radfahrer bzw. Fußgänger handelte, also um so genannte „ungeschützte Verkehrsteilnehmer“. In fünf Fällen mit tödlichen Unfallfolgen ereigneten sich die Unfälle bei Dunkelheit.

Darüber hinaus spielten Dunkelheit bzw. Dämmerung bei etwa jedem 4. Unfall mit Verletzten eine Rolle. „Das zeigt, welche Bedeutung der Grundsatz „Sehen und gesehen werden“ für die Sicherheit im Straßenverkehr hat. Lichtreflektierende Kleidung und verkehrssichere Fahrräder mit einer funktionierenden Beleuchtung tragen maßgeblich zur guten Erkennbarkeit bei“, betonte Karl-Heinz Henn.

Deutlich weniger verunglückte motorisierte Zweiradfahrer Polizei setzt erfolgreiche Biker-Kampagne „PoliTour“ fort Anstieg der verletzten Radfahrer Senioren als Radfahrer verunglücken seltener – Mehr Unfälle bei Pedelec-Nutzung

Bei den motorisierten Zweiradfahrern ist im letzten Jahr eine sehr positive Entwicklung feststellbar. Die Zahl der Verunglückten ging von 321 im Jahr 2015 auf 296 zurück (-7,8%). Erfreulich ist zudem, dass 2016 kein „Biker“ tödlich verunglückte, während ein Jahr zuvor noch sechs Motorradfahrer ihr Leben verloren. „Zu dieser Entwicklung hat vielleicht auch schon unser im Jahr 2016 erstmals umgesetztes Präventionsprojekt „PoliTour“ beigetragen. Wir werden dieses Projekt ausweiten und in diesem Jahr in Kooperation mit den Landratsbehörden Borken und Coesfeld fortsetzen“, betonte der Direktionsleiter Verkehr, Karl-Heinz Henn.

Radfahrunfälle gestiegen

Eine ganz andere Entwicklung ist dagegen bei den Radfahrern festzustellen. Hier stieg die Zahl der Verletzten von 520 im Jahr 2015 auf 543 im letzten Jahr (+ 4,4%) an, während es von 2014 auf 2015 noch rückläufige Fallzahlen gegeben hatte.

Entgegen diesem negativen Trend bei den verunglückten Radfahrern, verletzten sich über 24% weniger Rad fahrende Senioren (2015: 120 – 2016: 91). Die verstärkte Nutzung von Pedelacs macht sich allerdings auch in der aktuellen Verkehrsunfallstatistik bemerkbar. Waren im Jahr 2015 noch 17 VU zu beklagen, so erhöhte sich die Zahl nunmehr auf 33 VU.

Verunglückte Kinder

Zahl der verunglückten Kinder nimmt deutlich zu Schulwegunfälle gehen um fast 13% zurück Sicherheit von Kindern bleibt Schwerpunkt polizeilicher Präventions-arbeit

Im Jahr 2016 verunglückten auf unseren Straßen 256 Kinder, ein Anstieg um 12,8% gegenüber dem Vorjahr. Bereits von 2014 auf 2015 war ein Anstieg zu beklagen (+ 5,2%).

Erfreulich ist dagegen der Rückgang der Schulwegunfälle. Hier sank die Zahl der Verkehrsunfälle um fast 13% auf nunmehr 47 VU. „Auffällig ist, dass im Jahr 2016 viele Kinder in der Freizeit als Fußgänger verunglückt sind“, betonte der Direktionsleiter Karl-Heinz Henn.

Die Verkehrsteilnehmergruppe der Kinder steht seit jeher im Fokus der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit. Sie beginnt bereits im Kindergarten und erstreckt sich über die Grundschule bis hin zu den weiterführenden Schulen.

Alkohol / Drogen Unfälle nehmen zu

Unfallbeteiligte immer häufiger unter Einfluss von Alkohol / Drogen Verkehrsunfallfluchten nehmen deutlich zu Über 70% aller Unfallfluchten mit Verletzten werden aufgeklärt

Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen zumindest ein Beteiligter unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder anderer berauschender Mittel stand, nahm im letzten Jahr deutlich zu. 308 VU im Jahr 2016 bedeuten einen Anstieg von über 20% (2015: 254 VU).

Fahrerflucht nimmt zu

Bedeutsam stieg die Zahl der angezeigten Verkehrsunfallfluchten im Jahr 2016 an, von 3.586 auf nunmehr 4.520 (+26,05%). Besorgniserregend ist gleichermaßen der Anstieg bei Verkehrsunfallfluchten mit Verletzten; 171 Unfälle machen gegenüber 2015 (153) einen Anstieg von fast 12% aus. Immerhin konnten 72,2% dieser Unfallflüchtigen durch die Angehörigen der beiden Verkehrskommissariate beweissicher ermittelt werden.

Ausblick für 2017:

„Die sichere Teilnahme am Straßenverkehr wird auch 2017 polizeiliche Kernaufgabe und somit ein zentrales Thema für die Polizei sein. Die Sicherheit von Kindern im öffentlichen Straßenverkehr sowie das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen dabei besonders im Fokus“, so die Polizeipräsidentin.

„Wir werden unsere vielfältigen Maßnahmen zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen auch in diesem Jahr konsequent fortsetzen. Die Reduzierung des Geschwindigkeitsniveaus bleibt dabei ein wesentlicher Baustein. Aber auch in anderen Bereichen werden wir Schwerpunkte setzten, z.B. bei der verbotswidrigen Nutzung von Mobiltelefonen in Kraftfahrzeugen und bei allen Verkehrsverstößen, die die Sicherheit der Radfahrer unmittelbar beeinträchtigen“, ergänzte Karl-Heinz Henn.

15. Februar 2017

Die Marler Frauenkulturtage 2017 vom 4. bis zum 21. März

Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Marl zu den Frauenkulturtagen 2017 ein.
Das Programm der diesjährigen Marler Frauenkulturtage steht. Vom 4. bis zum 21. März 2017 lockt die bunte Veranstaltungsreihe rund um den internationalen Frauentag wieder mit Weiterbildung, Comedy, Kunst und Kultur.

„Wie kommen starke Frauen in starke Berufe?“

Den Startschuss ist am Samstag, 4. März, um 9.30 Uhr mit einer geschlossenen Gesprächsrunde zum Thema „Wie kommen starke Frauen in starke Berufe?“, zu der er sachkundige Bürgerinnen und Frauen des Stadtrates eingeladen sind. Die Verbraucherzentrale verschenkt am Montag, 6. März, von 10 bis 12 Uhr Rosen an einem Infostand im Marler Stern. Sie möchte über Strukturen und Ziele des fairen Handels aufklären.

Zeitreise durch die letzten 100 Jahre Gleichstellungsgeschichte

Frauenwahlrecht, Trümmerfrauen, Emanzipation: Veranstaltung Mittwoch, 8. März, von 15 bis 18 Uhr im Marler Stern mit auf eine Zeitreise durch die letzten 100 Jahre der Gleichstellungsgeschichte. Am Abend findet von 18.30 bis 20 Uhr ein Vortrag von Dr. Gaby Lepper-Mainzer in der insel-VHS statt. Sie spricht über Paula Modersohn-Becker und die Entwicklung ihrer expressionistischen Werke. Zu einer gemütlichen Lesung von Frauenliteratur wird am Donnerstag, 9. März, um 19.30 Uhr in die Buchhandlung Wystrup (Brassertstraße 1) eingeladen.

Kostenlose Inventurberatung für bestehende Verträge

Die Verbraucherzentrale bietet allen Frauen am Freitag, 10. März, von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 15.30 Uhr eine kostenlose Inventurberatung für bestehende Verträge an. Am Nachmittag von 17.30 bis 20 Uhr zeigt die Frauenberatungsstelle ein leidenschaftliches Drama zum Frauenwahlrecht. Und abends gibt es Stand-Up-Comedy mit Kabarettistin Anka Zink. Ihr Programm „Zink extrem positiv!“ ist um 20 Uhr im Theater zu sehen. Karten sind im i-Punkt erhältlich (Tel. 994310).

Lebenwelt von Frauen in Syrien, Jordanien und der Türkei

„Die Frau in der arabischen Welt“: Unter diesem Titel referiert Ann-Kathrin Bludau am Dienstag, 14. März, über die Lebenswelt von Frauen in Syrien, Jordanien und der Türkei. Der Vortragsabend des Vereins „Frauen helfen Frauen“ mit orientalischem Imbiss findet von 18 bis 20 Uhr in der Frauenberatungsstelle statt. Zum Abschluss liest Katarina Schickling am Dienstag, 21. März von 18 bis 19.30 Uhr in der insel-VHS aus ihrer Reportage „Aber bitte mit Butter“ über Ernährungsprofile und –mythen.

15. Februar 2017

Stadt Marl startet eigene Altkleidersammlung

Der ZBH organisiert die Altkleidersammlung in Zukunft in Eigenregie. Bis zu 70 Container sollen im gesamten Stadtgebiet aufgestellt werden.
Der ZBH organisiert die Altkleidersammlung in Zukunft in Eigenregie. Bis zu 70 Container sollen im gesamten Stadtgebiet aufgestellt werden. (Foto: zbh)

Der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) startet in diesem Jahr mit der eigenen Altkleidersammlung. Bis zu 70 Container sollen im gesamten Stadtgebiet aufgestellt werden. Der Betriebshof organisiert die Sammlung künftig in Eigenregie, um das Aufstellen von illegalen Altkleidercontainern in Marl einzudämmen.

Container werden jetzt aufgestellt

„Wir haben bereits begonnen und werden in den nächsten Tagen und Wochen die Aufstellung unserer Altkleidercontainer fortführen“, sagt ZBH-Leiter Michael Lauche an. Der Betriebshof wird die Container genau dort aufzustellen, wo bereits Altglasbehälter zu finden sind. Oberstes Ziel: Marl soll für die Organisatoren nicht genehmigter Sammlungen unattraktiv werden. Lauche: „Die stadteigenen Behälter werden die Container privater Anbieter ersetzen, die auf den öffentlichen Standflächen nun nicht mehr sammeln dürfen“. Derzeit würden die privaten Behälter sukzessive abgebaut.

Wohnortnahe Verteilung

Nach Auskunft des Betriebshofes können Bürgerinnen und Bürger ihre ausgediente Kleidung demnächst entweder auf dem Wertstoffhof des ZBH abgeben, oder die neu aufgestellten Container in allen Stadtteilen nutzen. „Wir haben uns ganz bewusst für eine dezentrale Sammlung entschieden und wollen die Verteilung wohnortnah über das gesamte Stadtgebiet unterhalten“, erklärt Udo Vadder, Leiter der Abfallwirtschaft beim ZBH. Für ZBH-Chef Michael Lauche ist klar: „Das garantiert ein Höchstmaß an Sicherheit bei der kommunalen Verwertung von Altkleidern und hat in der Politik eine breite Mehrheit gefunden“.

Karitative Einrichtungen sammeln weiter

Darüber hinaus halten in Marl weiterhin die karitativen Einrichtungen ihre Container und Annahmestellen zur Altkleidersammlung vor. „Jeder Spender sollte daher prüfen, ob er seine Kleider in die Behälter des ZBH wirft oder nicht vielleicht doch bei einer sozialen Einrichtung abgibt“, empfiehlt Udo Vadder. „Bürger, die entweder unsere oder die Behälter der karitativen Einrichtungen nutzen, können sicher sein, dass ihre Kleidung auch Menschen zugute kommt, die sie dringend benötigen“.

14. Februar 2017

Abstandsgutachten zu EU-Richtlinie Seveso III des Chemiepark Marl abgeschlossen

Gutachtenergebnis: Der angemessene Abstand um den Chemiepark.
Gutachtenergebnis: Der angemessene Abstand um den Chemiepark.

Der TÜV NORD hat im Auftrag der Evonik Industries AG ein „Gutachten zur Verträglichkeit von Betriebsbereichen im Chemiepark Marl unter dem Gesichtspunkt des § 50 BImSchG bzw. des Art. 13 Seveso-III-Richtlinie“ erstellt. Ziel der Untersuchung war, die nachbarschaftliche Situation zu bewerten und zum Europarecht konforme Hinweise für eine zukünftige Entwicklung im Umfeld des Chemieparks zu geben.

Der TÜV NORD ermittelte hierzu den sogenannten angemessenen Abstand zwischen den Produktionsanlagen und neu hinzukommender schutzbedürftiger Nachbarschaft. Dieser beträgt im Süden (zur A 52) 100 bis 300 Meter und liegt damit weitestgehend nördlich der A 52; in anderen Richtungen beträgt der Abstand bis zu 600 Meter ab Werkszaun. Durch die Untersuchung des TÜV NORD konnte somit der ursprünglich angesetzte Wert von 1.500 Metern deutlich reduziert werden. Aufgrund der Ergebnisse des Gutachtens ist bei Bebauungsplänen um den Chemiepark nur mit vergleichsweise wenig Einschränkungen zu rechnen. Für bestehende Bebauung innerhalb des angemessenen Abstands gilt ohnehin Bestandschutz.

Die Seveso-Richtlinie fordert einen angemessenen Sicherheitsabstand zwischen industriellen Betrieben und öffentlich genutzten Gebäuden, Erholungs- und Wohngebieten. Selbst im Falle eines größeren Ereignisses, zum Beispiel bei Produktaustritt aus einer Produktionsanlage im Chemiepark, sollen so akute Gefährdungen für anliegende Bereiche möglichst gering gehalten werden.

Für Evonik und die im Chemiepark ansässigen Partnerfirmen bedeuten die neuen Abstandsregelungen keine Veränderung der bestehenden Situation: Der Chemiepark grenzt im Westen und Osten an Gewerbeflächen, im Norden an ein Naturschutzgebiet und im Süden an zum Chemiepark gehörende Gebäude. Somit existieren in unmittelbarer Nachbarschaft zum Chemiepark derzeit ohnehin kaum nach EU-Recht schutzbedürftige Bebauungen.

Der Auftraggeber des Gutachten ist zufrieden

Dr. Jörg Harren, Standortleiter des Chemieparks Marl, erklärt: „Das Gutachten bestätigt unsere bisherige Arbeit und liefert für Chemiepark und Stadt Marl sinnvolle planerische Rahmenbedingungen für künftige Erweiterungen und Bauvorhaben.

Kritik am Chemiepark hat Folgen

Bei der Diskussion im Stadtplanungsausschuss sagte der Bürgermeister “ Wir wissen alle das der Chemiepark keine Schokoladenfabrik ist“
Dann gab es von der Grossen Koalition wieder viel Lob für Evonik. Kritik wurde mit beleidigen Unterstellungen zurückgewiesen. Wer Kritik am Chemiepark äussert wird von den etablierten Parteien sofort angegangen.

Parteispenden von Evonik von insgesamt 220.000 Euro an SPD, CDU, die Grünen und die FDP 2016

Evonik, Betreiber des Chemieparks in Marl spendete wieder erhebliche Summen an Parteien. Evonik ist einer der Großspender in Deutschland. Dr. Klaus Engel Vorsitzender des Vorstandes von Evonik erklärte in einem Interview : Wir spenden insgesamt rund 220.000 Euro an SPD, CDU, die Grünen und die FDP. Im Jahre 2015 am 6. Oktober hatte Evonik 90.000 Euro an die CDU und 60.000 Euro an die SPD gespendet.
Parteispenden und Parteisponsoring sind beliebte Mittel der politischen Landschaftspflege und wirkt bis in die Provinz.