Archive for ‘Uncategorized’

3. Dezember 2017

Sollen im Stadtteil Marl-Hüls Grün- und Waldflächen für ein Luxus Wohnquartier vernichtet werden?

Jetzt ist das  ehemaliges Jahnstadion und die Waldschule ein beliebter Erholungsbereich für die Hülser Bürger. Für die Umsetzung der Planung eines Luxuswohngebietes ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich . Da die Fläche im derzeit gültigen Flächennutzungsplan noch nicht als Wohnbaufläche dargestellt ist, bildet die geplante Änderung der Darstellungen des Flächennutzungsplanes die Voraussetzung für die Entwicklung des  Bebauungsplans.

Die Fläche ist nicht   notwendig für den Wohnbaubedarf der Stadt Marl

Abstimmungen mit der Regionalplanungsbehörde (RVR) haben ergeben, dass für die überplanten Grünbereiche geeignete Tauschflächen im Verhältnis 1:1 woanders ausgewiesen werden müssen.  Dies ist erforderlich, weil der derzeit regionalplanerisch absehbare Wohnbauflächenbedarf der Stadt Marl nicht über die im wirksamen Flächennutzungsplan dargestellten Wohnbauflächen hinausgeht und es andernfalls zu Überkapazitäten führen würde. Die Bürger die immer gesagt haben das es für die Stadt Marl überhaupt keinen Bedarf gibt,  hatten recht, es muss erst ein anderes geplantes Baugebiet aufgehoben werden um den Bedarf zu begründen.
Der bisher als Wohnbaufläche ausgewiesener Bereich in Drewer-Nord soll deshalb in Grünfläche geändert werden. Davon haben die Hülser Bürger gar nichts. Ihre Grünfläche und Wald im Stadtteil  werden für einen Investor von den SPD und CDU geopfert?

Für den Bereich des Jahnstadions und der angrenzenden Waldflächen ist das
Entwicklungsziel  „Erhalt der Freiraumfunktion der städtischen Grünzüge“  bisher gültig.

Die Änderung des Flächennutzungsplanes  bedeuten

In der geplanten Änderung des Flächennutzungsplanes wird der Bereich ehemaliges Jahnstadion und Waldschuleals jetzt als  ”Wohnbaufläche ” dargestellt. Die Planung eines neuen Wohnquartiers ist aus diesen Darstellungen erst begründbar. Das Grundstück der Jugendwerkstatt wird in der geplanten Änderung  als Wohnbaufläche dargestellt. Die überlagernde Darstellung „Bauliche Anlagen und Einrichtungen für den Gemeinbedarf entfällt dadurch. Genauso  wie die Darstellung „Bauliche Anlagen und Einrichtungen für den Gemeinbedarf – Schule“ für den Bereich Waldschule.

Werden über 300 alte Bäume am Jahnstadion in Marl-Hüls gefällt?

Mitgliedern der Bürgerinitiative Marl Hüls haben nachgemessen. Mit Bandmass und Bauplan ausgerüstet haben sie eine Baumzählung durchgeführt, wobei nur Bäume mit einem Stammumfang von 80 cm gezählt wurden. Das Ergebnis ist erschreckend, über 300 alte Eichen und Buchen stehen auf der Abschussliste, hunderte nachwachsende Bäume in diesen Mischwald nicht mitgerechnet. “ Wir lassen uns nicht mehr an der Nase herumführen “ ,bemerkt Christian Thieme . „Für die Marler Ratsherren, bestimmt nur noch eine an den Interessen eines  Investors ausgerichtete Bauplanung die Marler Umweltpolitik“, so Thieme.

Änderung des Flächennutzungsplan ist Voraussetzung für die Bebauung

Für die geplante Bebauung soll jetzt auf der nächsten Sitzung des Stadtplanungsausschusses der Flächennutzungsplan geändert werden zu Lasten der Grünen Lunge in Marl Hüls. Die grosse Koalition im Rat der Stadt Marl plant im Stadtteil Marl-Hüls auf den Flächen des Jahnstadions und des Umfeld der Waldschule die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers für Besserverdienende. Es handelt sich um den Bereich des Jahnstadions an der Otto-Hue Straße.Der Bereich liegt südöstlich des Zentrums von Hüls, rund 250 m Luftlinie von der Fußgängerzone Hülsstraße entfernt. Es ist eine Fläche von ca. 3,3 ha, die bisher eine grüne Lunge für den Stadtteil Hüls ist.

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3. Dezember 2017

Ein Netzwerk Luftqualität ins Leben gerufen, ein Vorbild für die Stadt Marl !

Bausätze für die Messstationen (Foto: Stadt Duisburg)

Das wäre auch ein Vorbild für die Stadt Marl, meint Christian Thieme von der Bürgerinitiative Marl Hüls. Die Stadt Marl wird in Zukunft noch mehr durch die vielen Logistikunternehmen  die hier angesiedelt werden mit Feinstaub belastet. Das Logistikzentrum der METRO wird von 1000 LKW pro Tag angefahren. Es kommen noch  zahlreiche LKW durch Gate Ruhr in Marl Hamm dazu. Auch die zahlreichen LKW von Bertelsmann im Industrie Park Marl fahren auf der A 52 durch Marl. Diese Belastungen werden von  Politikern im Stadtrat klein geredet. Mehr Messanlagen der Bürger könnten die reale Belastung der Bürger beweisen, so Christian Thieme.

Die Stadt Duisburg will ihre Bürger in die Überwachung der Luftqualität in ihrer Stadt einbinden. Mit einfachen, selbst zu installierenden Messtationen sollen Duisburger Daten liefern, die online gesammelt werden. Moderne, WLAN-fähige Feinstaubmessanlagen könne man schon für ca. 40 Euro kaufen, so die Stadt. Sie ruft die Bürger auf, sich so eine Messstation zu besorgen, zu Hause aufzustellen und so für ein dichteres Netz an Messstationen in der Stadt zu sorgen. Über das Netzwerk Luftqualität sollen die Bürger auch für das Thema Feinstaub sensibilisiert werden.

Das Landesumweltamt betreibt im 233 Quadratkilometer großen Duisburger Stadtgebiet bisher sieben unterschiedlich aufwändige Messstationen, die nur zum Teil ihre Daten direkt ins Netz stellen. Durch die neu erfassten Daten soll es einen besseren Überblick über die Belastung geben. Zudem stehen die Daten Interessierten im Internet zur Verfügung, u.a. über eine Kartendarstellung. In Marl gibt es viel zu wenig Messstationen

Über die Volkshochschule bietet die Stadt interessierten Bürgern Hilfe bei der Einrichtung und Nutzung der Messstationen an. Außerdem verschenkt das Umweltamt die ersten zehn Anlagen.

Luftreinhaltung ist der Schutz der Bevölkerung

Ziel der Luftreinhaltung ist der Schutz der Bevölkerung vor zu hohen Luftschadstoffbelastungen. Zum Erreichen dieses Ziels hat die Europäische Union die EU-Luftqualitätsrahmenrichtlinie 1999/30 EG verabschiedet und der Bundesgesetzgeber Grenzwerte für die Luftschadstoffe Stickstoffdioxid, Benzol und Feinstäube (PM10) in der 39. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung festgelegt.

Feinstaub kann tiefer in die  Lunge vordringen

Als Staub werden sämtliche in der Luft verteilten Feststoffe bezeichnet. Diejenigen Staubteilchen, die einen aerodynamischen Durchmesser großer als 10 µm aufweisen, verbleiben in den oberen Atemwegen des Nasen-Rachen-Raumes und der Luftröhre. Sie entfalten ihre Wirkung dort und werden durch Selbstreinigungsmechanismus des oberen Atemtraktes ensorgt. Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser kleiner als 10 µm (PM10) können tiefer in die Verzweigungen der Lunge vordringen. Sie werden als Feinstaub bezeichnet.

3. Dezember 2017

18. Schülerfilmfestival NRW in der Marler Scharounschule

In diesem Jahr wird das Schülerfilmfestival NRW endlich Volljährig.  Das wollen sie zusammen beim Festival, mit spannenden Filmen, collen Leuten und bereicherenden Workshops feiern! Das wollen sie am 2.12  von 11:00 – 18:00 in der Scharouschule in Marl Drewer tun.

Ausgerichtet wird das Schülerfilmfestival NRW vom Veranstalter des Internationalen Kinder- und Jugendfilmfestes Marl und dem Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasium in Marl. Im Vordergrund steht dabei, dass die ausgewählten Produktionen gezeigt und diskutiert werden. Zwei prominente Profis aus der Medienbranche übernehmen die Fachmoderation. Die Filme werden in der Programmzeitung und auf der Webseite des Festivals vorgestellt.

Angemeldet werden konnten Beiträge, die von Schülerinnen und Schülern selbst hergestellt worden sind, wobei Unterstützung durch LehrerInnen zulässig war.

Die Jury besteht aus Prominenten, SchülerInnen, Medienprofis und Pädagogen. Die Jury war  unabhängig, sie sichtete die Filme, bewertete sie und wählte die Preisträger aus.

Das Schülerfilmfestival NRW dient der Förderung von Medienkompetenz und Weiterverbreitung der in der Schule erarbeiteten Filme, der Begegnung und dem Austausch unter Schülern, Lehrern und Filmprofis.

Die Preise

Erster Preis: Marl goes Babelsberg eine Einladung zum Besuch des Studiogeländes und der Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg, gestiftet von der Sparkasse Vest Recklinghausen, organisiert und durchgeführt vom Internationalen Kinder- und Jugendfilmfest Marl
Preis der GEW Landesverband NRW
Preis der GEW Ortsverband Dorsten-Haltern-Marl
Sonderpreis des Bischofs von Münster
Lobende Erwähnung der Jury des Schülerfilmfestival NRW

30. November 2017

Marler Chemieparkbetreiber EVONIK gibt Großspenden an SPD und CDU  

Rechzeitig zur kalten Jahreszeit gibt es wieder einen warmen Geldregen für SPD und CDU.  Evonik, Betreiber des Chemieparks in Marl spendete wieder erhebliche Summen an Parteien.   SPD und CDU erhielten je 80.000 Euro im November von der Evonik Industries AG.  Diese Großspenden hat jetzt der Bundestag veröffentlicht.
Aktuelle Unternehmensspenden (über 50.000 €):
Evonik Industries AG an SPD: 80.000 Euro (13.11.2017) 
Evonik Industries AG an CDU: 80.000 Euro (13.11.2017) 
Verband der Chemischen Industrie e. V. an SPD: 70.000 Euro (11.08.2017) 
Quelle: bundestag.de.

Neue Großspenden: Evonik zahlte CDU und SPD je 80.000 Euro

In den ersten Wochen nach der Bundestagswahl haben sich Unternehmen und Wirtschaftsverbände mit Zahlungen an Parteien zurückgehalten, nun melden CDU und SPD erstmals wieder Spendeneingänge. Beide Parteien erhielten je 80.000 Euro von der Evonik Industries AG, die in den Geschäftsfeldern Chemie, Energie und Immobilien tätig ist.
Dazu gab es vom Verband der Chemischen Industrie e. V. an die  SPD  70.000 Euro.
Seit Jahresbeginn haben Unternehmen und Verbände den Parteien rund 1,8 Mio. Euro an Großspenden zukommen lassen.

Parteispenden und Parteisponsoring sind beliebte Mittel der politischen Landschaftspflege.

Unternehmen spenden große Summen an die Parteien und beeinflussen auf diese Weise Politik in ihrem Sinne. Doch in einer Demokratie darf politischer Einfluss nicht vom Geld abhängen.Daher müssen Unternehmensspenden an Parteien genau wie in Spanien oder Frankreich verboten werden.

In der Vergangenheit sind immer wieder Fälle bekannt geworden, in denen hohe Summen so gestückelt wurden, dass sie unter der Veröffentlichungsgrenze von 10.000 Euro blieben.

30. November 2017

Will Lidl an der Victoriastrasse in Marl Hüls erweitern?

Nach dem aktuellen Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Marl liegt das Plangebiet des  Bebauungsplan Nr. 235 „Victoria Straße – AV 1/2“ außerhalb zentraler Versorgungsbereiche. Auch kommt dem ansässigen Lebensmitteldiscounter
keine Bedeutung für die Sicherung der flächendeckenden Nahversorgung zu.

LIDL?

Vor diesem Hintergrund zielt der Bebauungsplan darauf ab, zum Schutz der zentralen Versorgungsstruktur, insbesondere des in fußläufiger Entfernung gelegene NebenzentrumHüls, als auch der flächendeckenden Nahversorgung, ordnend in die gewerblicheEntwicklung des Plangebietes einzugreifen.

Das Ziel der Planung

Das Bebauungsplanverfahren zielt darauf ab, dafür Sorge zu tragen, dass sich die bestehende Ansammlung von Einzelhandelsbetrieben nicht durch Verkaufsflächenvergrößerungen oder hinzukommende Anbieter, möglicherweise
auch aus dem non-food-Bereich (bspw. Textildiscounter), weiter verfestigt.
Anlass zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 235 gibt die im Plangebiet bestehende Ansammlung von Einzelhandelsbetrieben, die befürchten lässt, dass in einer weiteren ungeordneten Entwicklung zusätzliche Einzelhandelsbetriebe nachziehen oder auch bestehende Betriebe ihre Verkaufsfläche deutlich erweitern könnten.

Bürgerbeteiligung

Der Bebaungsplan für den Bereich Victoriastrasse in Marl Hüls kann jetzt von von Bürgern eingesehen werden. Der Bebauungsplan Nr. 235 „Victoria Straße – AV 1/2“ liegt mit den dazu gehörigen Gutachten und Fachbeiträgen bis zum 3. Januar öffentlich aus. Der Bebauungsplan ist auf der Homepage der Stadt Marl in der Rubrik „Bauen, Verkehr und Klima“ veröffentlicht und kann im Planungsamt der Stadt Marl zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtverwaltung sowie nach mündlicher Terminvereinbarung eingesehen werden (Liegnitzer Str. 5, Zimmer 60a). Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen mündlich im Dienstgebäude oder schriftlich abgegeben werden.

30. November 2017

Fußgänger auf Zebrastreifen in Marl angefahren, er wurde schwer verletz

Marl: Fußgänger auf Zebrastreifen erfasst und schwer verletzt.  Am Dienstagnachmittag, gegen 17 Uhr, ist auf der Sickingmühler Straße ein 42-jähriger Fußgänger schwer verletzt worden. Der Marler ging über einen Zebrastreifen als er von einem 22-jährigen Autofahrer aus Marl erfasst wurde. Der Fußgänger musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Sickingmühler Straße wurde zur Unfallaufnahme vorübergehend voll gesperrt. Am Auto des Marlers entstand Sachschaden in Höhe von etwa 350 Euro.

30. November 2017

Parkplatz am Bahnhof Marl Sinsen wird 2018 gebaut

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) fördert den Bau des Park-and-Ride-Parkplatzes am Bahnhof Marl-Sinsen mit 1.461.300 Euro.2018 wird gebaut.

208 Parkplätze geplant

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sollen am neuen Pendlerparkplatz an der Gräwenkolkstraße 158 und weitere 50 Parkplätze direkt vor dem Bahnhof entstehen. Die Planungen für das Bauvorhaben haben bereits begonnen, 2018 sollen die Bagger anrollen.
Dies sei insbesondere für die Marler Bahnpendler eine „gute Nachricht“. Auch die Anlieger rund um den Bahnhof würden von der Entzerrung der Parksituation „deutlich profitieren“.

Park-and-Ride-Parkplatz

Parken und Reisen (umgangssprachlich englisch: park = „parken“ und ride = „fahren“) oder kurz: P + R, P & R, P+R oder P&R, bezeichnet ein Prinzip der Verkehrsplanung, in dem in der Nähe von Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) Abstellmöglichkeiten für Pkw, teilweise auch Motorräder zur Verfügung gestellt werden. Vor allem Berufstätigen wird so die Möglichkeit gegeben, ihren Pkw am  abzustellen und ohne Stau und Parkplatzprobleme mit öffentlichen Verkehrsmitteln in eine Stadt  zu gelangen. 

30. November 2017

Demonstration von Marler Kanuten und Angler am 27.11.2017 im Kreishaus Recklinghausen

Trotz  der frühen Zeit kamen über 100 Demonstranten ins Kreishaus. Die von den geplanten Regelungen für die Lippe betroffenen Kanu-Vereine und Angler in Marl haben am  27.11.2017 um 8 Uhr in Recklinghausen im Kreishaus eine  Demonstration durchgeführt, um ihrem Wunsch nach weiteren Gesprächen Nachdruck zu verleihen.  Auch der Faltbootclub Hamm Marl und die Bürgerinitiative Marl Hüls waren dabei.

In ihren Wortbeiträgen  wiesen Vertreter des Kanu-Verbandes NRW und der  Kanu-Vereine auf die besondere Bedeutung der Lippe für den Kanusport hin. Trotz eines bereits im Jahr 2001 einvernehmlich erarbeiteten Konzeptes zum Kanusport auf der Lippe waren die vom Umweltministerium NRW empfohlenen differenzierten Regelungen von der Verwaltung im Kreis Recklinghausen nicht aufgegriffen worden.

Kanuten und Angler sind keine Sündenböcke

Die Kanuten sehen ihre moderaten und sehr begrenzten Aktivitäten auf der Lippe nicht als Beeinträchtigung für Tiere und Pflanzen im Naturschutzgebiet. Sie wollen nicht als Sündenbock für andere herhalten, die der Natur in der Vergangenheit erheblichen Schaden zugefügt haben. Denn es gibt keine objektiven Erkenntnisse, wonach die bisherigen Kanufahrten auf der Lippe zu einem Rückgang von Tier- oder Pflanzenpopulationen geführt hätten.

Die zuletzt vorgesehene Sperrung über acht Monate mit einer nicht realisierbaren Umfahrung des Naturschutzgebietes auf dem Kanal würde die  Anliegervereine in ihrer Existenz bedrohen. Nur vier Monate vor der eigenen Haustür auf der Lippe paddeln zu dürfen, reicht nicht als Grundlage für einen Kanusportverein. Die Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendarbeit seines Vereins Freie Kanufahrer Marl schilderte daher auch sehr eindringlich der Vereinsvorsitzende der Freien Kanufahrer Marl, Frank Zapka. „Würden diese Pläne realisiert, ist es den jungen Kanuten nicht mehr möglich, ohne PKW-Einsatz Übungsfahrten auf der Lippe durchzuführen.“

Neue Gespräche über eine  naturverträgliche Kanu-Regelung auf der Lippe

Die Kanuten möchten  dass es mehr Zeit für neue Gespräche über eine angemessene naturverträgliche Kanu-Regelung auf der Lippe im Kreis Recklinghausen geben muss.

Gesamtkonzept für Kanusport auf der Lippe

Die Kanuten sind der der Meinung, dass das im Jahr 2001 gemeinsam vom Umweltministerium, dem damaligem „Sportministerium“, ehren- und hauptamtlichem Naturschutz und dem Kanu-Verband NRW entwickelte Gesamtkonzept für Kanusport auf der Lippe  eine sehr differenzierte Befahrungsregelung im Kreis Recklinghausen zum Inhalt gehabt hat, die auch heute noch praktikabel ist. Dieses Konzept könnte der Ausgangspunkt für weitere Gespräche sein. An anderen Stellen entlang der Lippe oder an anderen Flüssen in NRW ist es gelungen, in vergleichbar schützenswerten Gebieten Lösungen zu finden, die gleichermaßen der Entwicklung des Naturhaushaltes dienen und die Ausübung eines natur- und landschaftsverträglichen Kanusports ermöglichen. Eine solche Lösung kann auch im Kreis Recklinghausen erreicht werden.

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25. November 2017

Keine Abstimmung über den Landschaftsplan Lippe am 27.11.201 im Kreistag Recklinghausen, Demonstration findet statt

Die von den geplanten Regelungen betroffenen Kanu-Vereine im Kreis Recklinghausen sowie weitere Kanutinnen und Kanuten werden ihre für den 27.11.2017 um 08.00 Uhr in Recklinghausen geplante Demonstration stattfinden lassen, um ihrem Wunsch nach weiteren Gesprächen Nachdruck zu verleihen.

Der Kreis Recklinghausen hat die Abstimmung über den Landschaftsplan Lippe nun doch zurückgestellt und wird nicht wie vorgesehen am 27.11.2017 im Kreistag darüber befinden.
Der Kanu-Verband NRW hat Herrn Landrat Süberkrüp dafür gedankt, dass auf diese Weise Zeit für neue Gespräche über eine angemessene naturverträgliche Kanu-Regelung auf der Lippe im Kreis Recklinghausen eingeräumt worden ist. Die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen hat sich mit Frau Staatssekretärin Andrea Milz dankenswerterweise dafür eingesetzt, dass weitere Gespräche unter Moderation der Landesregierung (Staatskanzlei und Umweltministerium) stattfinden.

Der Kanu-Verband NRW ist der Meinung, dass das im Jahr 2001 gemeinsam vom Umweltministerium, dem damaligem „Sportministerium“, ehren- und hauptamtlichem Naturschutz sowie Vertretern der gewerblichen Kanuanbieter und dem Kanu-Verband NRW entwickelte Gesamtkonzept für Kanusport auf der Lippe bereits damals eine sehr differenzierte Befahrungsregelung im Kreis Recklinghausen zum Inhalt gehabt hat, die auch heute noch praktikabel ist. Dieses Konzept könnte der Ausgangspunkt für weitere Gespräche sein. An anderen Stellen entlang der Lippe oder an anderen Flüssen in NRW ist es gelungen, in vergleichbar schützenswerten Gebieten Lösungen zu finden, die gleichermaßen der Entwicklung des Naturhaushaltes dienen und die Ausübung eines natur- und landschaftsverträglichen Kanusports ermöglichen. Eine solche Lösung kann aus unserer Sicht auch im Kreis Recklinghausen erreicht werden.

Demonstration

27.11.2017 um 08.00 Uhr in Recklinghausen am Kreishaus

25. November 2017

Finissage des Kunststern 2017 in der Galerie „Kunst im Stern“ in Marl

Mit der Finissage und Bekanntgabe des Preisträgers für den Publikumspreis 2017 in der Galerie „Kunst im Stern“ endet der Marler Kunststern 2017. Ab 16:00 Uhr gibt es eine Live Performance mit dem Gitarristen Andreas Hägler.

Publikumspreis 2017

Auch in diesem Jahr wurde wieder der Publikums-Award ausgelobt. Dem prämierten Künstler wird ein Geldpreis in Höhe von 150,- € gewidmet !  Die Ziehung der 3 Preise für die Besucher findet  durch eine Glücksfee unter den Abstimmungsteilnehmern statt.
Der / die GewinnerIn wird am Samstag, 26.11. 2016 ab 18 Uhr im Rahmen der Finissage bekanntgegeben.

Portrait von Andreas Hägler und „All about guitars“

MARLER KUNSTSTERN 2017

In der Zeit seit dem  4. November 2017  hat der MARLER KUNSTSTERN  die obere Ladenstraße des Einkaufszentrums  MARLER STERN wieder in einen Kunstparcours der besonderen Art verwandelt. Unter dem Leitmotiv „HELDEN“ erwartete hier eine einzigartige und facettenreiche Erlebniswelt die kunst- und kulturinteressierten Besucher.
Die Beiträge zu diesem Projekt manifestierten sich als Malerei, Skulptur, Plastik, Druckgrafik, Fotografie, Video- und Computerkunst und wurden von einer Fachjury ausgewählt.
Der MARLER KUNSTSTERN 2017 präsentierte 64 Künstler aus 7 Nationen(Deutschland, Russland, Ukraine, Spanien, Schweiz, Serbien, Österreich)mit insgesamt 144 Arbeiten.
Ausgewählt wurden die ausgestellten Arbeiten aus 174 Künstlerbewerbungen mit insgesamt 525 Arbeiten.

Die Jury

Der Jury wurden ausschließlich Darstellungen der künstlerischen Arbeit vorgelegt,keine Biographien oder Referenzen. Auch Autodidakten waren somit herzlich willkommen!
Die Jury bestand in diesem Jahr aus

Dr. Gabriele Uelsberg, Direktorin des Rheinischen Landesmuseums Bonn 
Bence Fritzsche, Historiker, Herausgeber, Autor und Chefredakteur der Zeitschrift Atelier und Herausgeber des Magazins KunstArt 
Christian Paulsen, Vorstandsvorsitzender des Vereins für zeitgenössische Kunst, Kultur und Wissenschaft, Essen (VzKW e. V.) 

Künstlerinnen und Künstler 2017

Das waren die von der Jury ausgewählten Künstlerinnen und Künstler des MARLER KUNSTSTERN 2017. 

Konstantin Adjer, Moskau (Russland)
Galina Alilova, Kaspisk (Russland)
Rafets Aslan & Andrea Seefried Nesse
Patrick Becker, Hamburg
Ruth Bergmann, Höchstadt
Annegret Bleisteiner, München
Wolfgang Brenner, Paderborn
Patrick Brockmann, Offenbach am Main
Kateryna Borovschi, Valencia (Spanien)
Kateryna Bortsova, Kharkov (Ukraine)
Klaus Busch, Deggendorf
Barbara Czarnojahn, Berlin
Aleksandra Danilova, Moskau (Russland)
Simone De Saree, Bonn
Chris Dietzel, Berlin
Elena Drobychevskaja, Kottgeisering
Klaus Hausmann, Essen
Britta Jager, Saarwellingen
Natalia Jermolova
Joe Ka, Heidelberg
Claudia Karakolidis, Marl
Chavarch Khatchatrian, Berlin
Barbara Kindermann-Trelenberg, Marl
Alin Klass, Köln
Markus Koch, Essen
Julia Kosslers, Düsseldorf
Susanne Kuchenreuther, Bonn
Bruno Kuhlmann, München
Olga Kukush, Ivano-Frankivsk (Ukraine)
Lukas Lenzing, Heiligenhaus
Anette Lenzing, Heiligenhaus
Rolf Löhrmann, Rheine
Alena Madynova, St. Petersburg (Russland)
Stefan Marko, Marl
Ada Mee, Wald-Michelbach
Anuk Miladinovic, Basel (Schweiz)
Milorad Miljanovic, Belgrad (Serbien)
Alice Murlina
Natalia Naftalieva, Moskau (Russland)
Ahang Nakhaei, Essen
Oliver Orthuber, Berlin
Irina Paskali, Köln
Hannes Petschner, Graz (Österreich)
Kerstin Römhild, Lohr am Main
Olivia Rost, Dortmund
Will Rumi, Essen
Galy Safonova, Moskau (Russland)
Marel Schäfer, Eningen
Nicole Schack-Lutz, Meerbusch
Susanne Schalz, Gladbeck
Sabine Schaskowski, Gelsenkirchen
Sabine Schellin, Hamburg
Angelika Schilling, Bottrop
Franz-Josef Schöller, Marl
Miray Seramet, Berlin
Gerhard Silber, Witten
Ruzica Sola, Marl
Gerhard Stachora, Vilgertshofen
Lothar Trelenberg, Marl
Antoon Toye, Marl
Van O, Moskau (Russland)
Ilona Veresk, Moskau (Russland)
Gruppe Wahrheitskämpfer, Frankfurt
Helmut Warnke, Gelsenkirchen
Torsten Wolber, Köln

Initiatoren des Marler Kunstern 2017
Die Künstlergemeinschaft „Kunst im Stern“

Bärbel Frank
Paul E. H.
Ruzica Sola
Michael Große-Schulte
Barbara Kindermann-Trelenberg
Franz Josef Schöller
Rolf Arno Specht
Peter Speckowius
Susanne Stobernack
Lothar Trelenberg

Seit 2008 organisiert der Verband der Gewerbetreibenden im MARLER STERN e.V. in enger Kooperation mit der Essener Agentur Stamm & Belz, der Künstlerinitiative “KUNST IM STERN” und der Stadt Marl die Ausstellung, die auch überregional in der Kunstszene viel Beachtung findet. Eine der größten temporären Galerien Deutschlands!