700 Bäume fallen für die Umgestaltung des Rapphofs Mühlenbach

Der Lippe-verband will in diesem Jahr mit der Regulierung und ökologischen Verbesserung des Rapphofs Mühlenbaches beginnen. Für die Bauarbeiten, die in der zweiten Jahreshälfte anlaufen sollen, sowie die vorab stattfindende Kampfmittelsondierung lässt der Lippeverband in der kommenden Woche am Gewässer rund 700 Bäume fällen.

Für die sogenannte „Regelung der Vorflut“ und Renaturierung in einem Abschnitt von km 4,4 bis km 6,3 hat der Lippeverband im Juli 2016 vom Kreis Recklinghausen die Genehmigung bekommen. Dazu gehört die Vertiefung der Gewässersohle auf rund 1900 m Länge, außerdem wird dem Rapphofs Mühlenbach wieder mehr Raum gegeben, sich selbst zu entwickeln, ökologisch wertvolle Wasserwechselzonen und kleine Biotope zu bilden.

Doch bevor die Bagger anrücken, tritt zunächst der Kampfmittelräumdienst in Aktion, um mögliche Bomben aus dem 2. Weltkrieg aufzuspüren. Um den späteren Baubereich großflächig untersuchen zu können, werden vorab vom 15. bis 17. Februar Fällarbeiten am Gewässer nördlich und südlich der Altendorfer Straße in Dorsten (L 601) und im Bereich des weiter südlich gelegenen Senkungssees an der Grenze zu Gelsenkirchen durchgeführt.

Dabei werden insgesamt ca. 700 Einzelbäume im Gewässerprofil des Rapphofs Mühlenbaches gefällt. Verkehrsbehinderungen auf der Altendorfer Straße und dem Polsumer Weg sind nicht zu erwarten.

Die Bauzeit für die Gesamtbaumaßnahme veranschlagt der Lippeverband mit circa drei Jahren.

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