Vollsperrung und 100.000 Euro Sachschaden bei Unfall auf der Autobahn 43

Das Foto zeigt den Sattelzug nach dem Unfall auf der A 43

Nach einem Unfall auf der Autobahn 43 bei Marl am Mittwochvormittag (11.1., 10:36 Uhr) wurde die Fahrbahn in Richtung Münster voll gesperrt. Ein 48-jähriger Mann aus Polen war mit seinem Sattelzug in Richtung Münster unterwegs, als sich der mit Farbpigmenten beladene Auflieger aufschaukelte. Der Sattelzug geriet ins Schleudern, drehte sich und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Der Auflieger blieb auf der Fahrbahn stehen. Für die Bergung des Lkw ist die Autobahn ab der Anschlussstelle Recklinghausen/ Herten noch bis mindestens 15:30 Uhr gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100.000 Euro.

Einsatzbericht der Feuerwehr

Am Vormittag des 11. Januar 2017 kam es um 10:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem Lastkraftwagen (LKW) auf der Bundesautobahn BAB 43. Bei dem Verkehrsunfall blieben alle Unfallbeteiligten unverletzt.
Um 10:30 Uhr lief die erste Meldung über die Notrufnummer 112 auf der Kreisleitstelle Recklinghausen ein, welche von einem Verkehrsunfall mit einem LKW auf der Bundesautobahn BAB 43 in Fahrtrichtung Münster auf Höhe der Abfahrt Recklinghausen/Herten berichtete. Aufgrund der Schilderungen des Meldenden alarmierte der Leitstellendisponent das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) der Feuer- und Rettungswache sowie den Rettungsdienst mit Rettungswagen (RTW) und Notarzt unter dem Alarmstichwort „VU 1“.

Am Einsatzort zeigte sich, dass ein LKW aus unbekannter Ursache gegen die rechte Fahrbahnbegrenzung gefahren war und sich hierdurch den Kraftstofftank aufgerissen hatte. Die Zugmaschine und der Trailer hatten sich voneinander gelöst und standen nun getrennt voneinander auf der Fahrbahn, die Zugmaschine stand zur Hälfte auf der Fahrbahn entgegen der Fahrtrichtung. Der LKW-Fahrer (48 Jahre, männlich) befand sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits unverletzt außerhalb des Fahrerhauses.

Der Fahrer des LKW wurde vorsorglich rettungsdienstlich untersucht, musste aber nicht ins Krankenhaus transportiert werden. Der alarmierte Notarzt der Berufsfeuerwehr musste nicht mehr tätig werden.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle ab und streuten die auslaufenden Betriebsstoffe ab. Der noch im Tank befindliche Kraftstoff wurde aufgefangen.

Für den Zeitraum der Einsatzmaßnahmen mussten beide Fahrbahnen komplett gesperrt werden. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde der Verkehr auf der Parallelfahrbahn der Abfahrt an der Unfallstelle entlang geführt. Trotz dessen entstand ein nicht unerheblicher Rückstau.

Der Einsatz dauerte anderthalb Stunden an, im Einsatz waren insgesamt 15 Einsatzkräfte.

Die Unfallstelle wurde zwecks Unfallaufnahme an die Autobahnpolizei übergeben.

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