„Helden“ ist das Thema der Ausstellung im Marler Kunststern 2017

Der Abschluss des Kunststern 2016 war die Bekanntgabe des Themas des „Marler Kunststern 2017“. Das Thema wurde im Rahmen einer Performance des Leipziger Künstlers Olivier Schlund – (Vier-und ART) – Painting-Drawing-Photography dargestellt. Das Thema das die Künstlergemeinschaft „Kunst im Stern“ aus den Publikumsvorschlägen ausgesucht ist:

“ Helden“

Helden heute?
Was ein Held ist und was nicht, oder was vielleicht sogar ein Anti-Held ist, das ist oft nicht klar zu erkennen. „Eigentlich steckt ein Held in uns allen“, so Olivier Schlund in seiner Performance.
Leitbilder und Stars sind so alt wie die Menschheit: Herkules, Lara Croft oder die Spieler der Fußballnationalmannschaft. Helden, es gibt sie immer und überall – in antiken Mythen, in Film und Fernsehen, im Sport und im Cyberspace. Ob Siegfried oder Superstar: Jede Zeit macht ihre Helden. Doch welche widersprüchlichen Ideen stecken hinter Helden? Wie werden sie inszeniert? Und braucht jemand heute überhaupt noch Helden? Antworten wird sicherlich die Ausstellung Helden im Marler Stern geben wenn die Künstler ihre Werke im Kunststern 2017 vorstellen.
Die regionalen „Helden“ des Ruhrgebiets sind sicherlich die Arbeiter in ihren Kampf gegen das NS-Regime. Heldinnen sind die Frauen die für ihre Rechte kämpfen. Helden sind Rettungssanitäter, Feuerwehrleute und andere Helden des Alttags. Heute muss der Begriff anders gefüllt werden wie in der Geschichte.
Der ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden ist für manchen ein Held, für andere ein Verbrecher. Diese Gegensätze beschäftigen schon immer Künstler. Sie sollen in ihren Werken zum Nachdenken anregen.

Helden-Definitionen historisch

Held, ursprünglich der sich durch Tapferkeit und Kampfgewandtheit auszeichnende Mann, insbesondere in den germanischen Sagen der berühmte
Krieger edler Abkunft. Allgemein dann eine Person, die den Mittelpunkt
einer Begebenheit oder Handlung bildet, z.B. die Hauptperson in Drama,
Film, Roman oder durch vorbildliches, selbstloses Handels Anerkennung
und Bewunderung hervorruft.
Heros, [griechisch], zunächst „Herr“, „Edler“, dann Bezeichnung eines zwischen
Göttern und Menschen stehenden Helden, eines Halbgottes, der im Leben große Taten vollbrachte und nach seinem Tod den Göttern entsprechend, die Fähigkeit erlangte, den Menschen aus eigener Macht Hilfe zu leisten. Diese Heroenvorstellung ist vor allem in der griechischen Religion verbreitet und wahrscheinlich aus dem Totenkult mächtiger Herren der mykenischen Zeit entstanden. Der Sage zufolge entstammt der Heros meist der Verbindung eines Gottes oder einer Göttin mit einem Menschen. Den Heroen wurde ein Kult zuteil, der stets lokal gebunden war. Er fand statt an dem tempelförmigen Grabmal, das Heroon hieß und die Reliquien des Heros enthielt.
Aus dem Griechischen „Gestalt“, „Bild“ im Sinne Gottesbild, Götterbild
eine durch Menschen gefertigte Repräsentation von Gottheiten. Sie
beruht auf dem Verlangen, das Verborgene, Transzendente sichtbar
erscheinen zu lassen und damit irdisch zu vergegenwärtigen.

Initiatoren: Die Künstlergemeinschaft „Kunst im Stern“.

Karin Ahlert, Paul E. H., Michael Große-Schulte, Barbara Kindermann-Trelenberg, Franz Josef Schöller, Susanne Stobernack, Rolf Arno Specht, Peter Speckowius, Lothar Trelenberg richten den MARLER KUNSTSTERN 2017 aus.

Performance des Leipziger Künstlers Olivier Schlund – (Vier-und ART)

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