Sternsinger aus Marl im Bundeskanzleramt

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt Sternsinger bereits zum elften Mal im Kanzleramt (Foto: Bundesregierung/Steins)
(Foto: Bistum Münster)

Sternsinger aus ganz Deutschland, auch aus der katholischen Kirchengemeinde Herz Jesu in Marl-Hüls, waren bei Bundeskanzlerin Merkel zu Gast. Aus Marl waren dabei Kathrin Knoke (14), Vanessa Knoke (16), Lea Ovelhey (13) und Daniel Lissek (16) mit ihrer Betreuerin Veronika Brinkforth. Bereits seit elf Jahren sind die Jugendlichen bei jedem Wetter in ihrem Gemeindebezirk unterwegs. Sie hatten an dem Preisausschreiben des Kindermissionswerks, das die Sternsinger-Aktion federführend organisiert teilgenommen und wurden ausgelost zum Empfang im Bundeskanzleramt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den jungen Gäste

„Ich freue mich immer auf das alljährlich Sternsingen“, begrüßte Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre jungen Gäste. Das Sternsingen sei eine wunderschöne, christliche Tradition. „Das wollen wir uns bewahren.
Merkel dankte den kleinen Königen für ihr Engagement: „Ich hoffe, dass euch viele Türen offen stehen.“
„Respekt bedeutet Hinsehen, offen sein für andere“, so die Bundeskanzlerin. So hätten alle Menschen weltweit Respekt verdient. „Und diesmal lenkt ihr euren Blick nach Bolivien.“ Merkel lobte, dass mit den Spenden aus der Sternsingeraktion dort nun die Arbeit einer Stiftung unterstützt werde, die sich für elternlose Kinder einsetzt.
Seit 1984 sind die Sternsinger jedes Jahr mit ihrem Segen auch im Bundeskanzleramt zu Gast. Bundeskanzlerin Merkel hieß die kleinen und großen Könige bereits zum elften Mal willkommen.

Sternsinger-Aktion in Hüls

Seit elf Jahren organisiert Veronika Brinkforth gemeinsam mit Christiane Ovelhey die Sternsinger-Aktion in Hüls. Bevor es losgeht, gibt es immer ein Vorbereitungstreffen für alle Kinder und Jugendlichen. Dann werden Gewänder anprobiert und Kronen gebastelt. Die Aktiven erfahren zudem etwas über die Projekte, für die sie sammeln. Am Samstag nach dem Dreikönigsfest machen sich fünf Gruppen in dem Marler Ortsteil auf den Weg. Zehn Stunden sind sie unterwegs. Im Hintergrund arbeitet ein Helferteam, das zwischendurch die gefüllten Tüten mit den Süßigkeiten abholt oder im Pfarrheim das Mittagessen vorbereitet.

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