Bischof Felix Genn fordert Verzicht auf Waffenxporte

 

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Für einen Verzicht auf Waffenexporte hat sich Bischof Felix Genn ausgesprochen.

In seiner Predigt zum Jahresschluss in der münsterschen St.-Lamberti-Kirche erinnerte er an die Terroranschläge und kriegerische Auseinandersetzungen im zu Ende gehenden Jahr, ebenso an die unbewältigten Probleme in Afrika. Auch die Flüchtlingsströme würden die Menschen noch lange beschäftigen. Für Christen gelte es, Waffenhandel „äußerst kritisch“ zu betrachten – „vor allem, wenn die Waffen in Länder gehen, deren Regime nicht glaubwürdig sind“, sagte der Bischof.

Mit Blick auf die im Frühjahr 2015 veröffentlichte Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus und auf das begonnene „Jahr der Barmherzigkeit“ betonte Genn, auch für eine weltweite ökologische Umkehr bedürfe es „einer Umkehr im Bewusstsein aller und der Bereitschaft, diese Umkehr konkret zu leben“. Diese „ökologische Umkehr“ fehle noch vielen Christen, dabei gehöre die „Berufung, Beschützer des Werkes Gottes zu sein“, zu einem tugendhaften Leben, wie Papst Franziskus in seiner Enzyklika schreibe.

Bischof Felix Genn wurde am 19. Dezember 2008 zum Bischof von Münster ernannt.

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