Archive for Dezember 7th, 2015

7. Dezember 2015

Kreis Recklinghausen: Solidarität mit Vaillant-Mitarbeitern

Der Kreis Recklinghausen und die zehn kreisangehörigen Städte unterstützen mit einer Solidaritätsbekundung die Belegschaft der Firma Vaillant in Gelsenkirchen und die Stadt Gelsenkirchen in ihrem Kampf um den Erhalt des Werkes. Nachdem die Geschäftsführung im November die Schließung des Werkes für 2018 bekannt gegeben hatte, sind dort rund 200 Arbeitsplätze bedroht.

„Eine Firma, die schwarze Zahlen schreibt, darf nicht geschlossen werden“, sagt Landrat Cay Süberkrüb. Gemeinsam mit den zehn BürgermeisterInnen des Kreises Recklinghausen hat er sich daher in einem Brief an die Eigentümer und Vertreter der Familie Vaillant gewandt. „Die Arbeitsplätze sind unglaublich wichtig für die Menschen in unserer Region.“

Bereits im Jahr 2003 konnte eine drohende Werksschließung durch die Proteste der Belegschaft und das geschlossene Auftreten der Region erfolgreich abgewendet werden. Die Vaillant-Gruppe ist eines der größten Unternehmen in der europäischen Heiz- und Kühlgerätbranche. Für die gesamte Emscher-Lippe-Region ist der Produktionsstandort in Gelsenkirchen von großer Bedeutung.

Die vollständige Solidaritätsbekundung im Wortlaut

Solidaritätserklärung

Sehr geehrte Herren,
der Kreis Recklinghausen mit seinen zehn kreisangehörigen Städten
unterstützt die Belegschaft der Firma Vaillant in Gelsenkirchen und
die Stadt Gelsenkirchen in ihrem Kampf um den Erhalt des Werkes.
Das Gelsenkirchener Vaillant-Werk mit seinen rund 200 Beschäftigten
ist nicht nur aufgrund der angespannten Arbeitsmarktlage für die
gesamte Emscher-Lippe-Region von großer Bedeutung. Vielmehr
leistet es als Entwicklungs-und Produktionsstandort von innovativen
Produkten für die energetische Gebäudesanierung auch einen
wichtigen Beitrag zu den Bemühungen der Innovation City Bottrop. Zu
der nun beginnenden Ausweitung der dortigen Anstrengungen auf
zahlreiche weitere Gebiete im gesamten Ruhrgebiet kann das Werk
einen wertvollen Beitrag leisten. Zudem gibt es keine wirtschaftlich
nachvollziehbaren Gründe für die Schließung der profitablen Produktionsstätte.
Bereits im Jahr 2003 konnte eine drohende Werksschließung durch die Proteste der Belegschaft und das geschlossene Auftreten der Region erfolgreich abgewendet werden. Aus diesem Grund erklärt der Kreis Recklinghausen mit den Städten Datteln, Dorsten, Castrop-Rauxel, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen und Waltrop seine volle Solidarität mit den Beschäftigten und ihrem Betriebsrat und sichert seine Unterstützung zu.
Mit freundlichen Grüßen

Nicole Moenikes ,Bürgermeisterin Waltrop
Rajko Kravanja, Bürgermeister Castrop-Rauxel
Andrè Dora , Bürgermeister Datteln
Tobias Stockhoff, Bürgermeister Dorsten
Ulrich Roland, Bürgermeister Gladbeck
Bodo Klimpel, Bürgermeister Haltern am See
Dr. Uli Paetzel, Bürgermeister Herten
Werner Arndt, Bürgermeister Marl
Carsten Wewers, Bürgermeister Oer-Erkenschwick
Christoph Tesche , Bürgermeister Recklinghausen
Cay Süberkrüb, Landrat Kreis Recklinghausen

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7. Dezember 2015

Attac kritisiert deutschen Kriegseinsatz in Syrien

Der Beschluss des Bundestages zum deutschen Kriegseinsatz ist verantwortungslos, bewertet das globalisierungskritische Netzwerk Attac. Hier fand kein demokratischer Prozess der Meinungsbildung statt. Trotz überaus komplizierter und unüberschaubarer Konfliktlage wurde der Beschluss im Eiltempo durchgedrückt. Dieser grundgesetz- und völkerrechtswidrige Einsatz wird nicht zur Entspannung der Situation oder der Bekämpfung des Terrors führen. Die Erfahrung der letzten 14 Jahre in den Kriegen in Afghanistan oder Irak zeigen Zerstörung, Tod, Entwurzelung und eine Zunahme an Terror.

Im Krieg in Syrien sind mittlerweile die Armeen vieler Nationen beteiligt. Das Ergebnis ist ein komplett zerstörtes Land, über 10 Millionen vertriebene Menschen, rund eine Viertel Million Tote, und ein erstarkter IS. Der Einsatz der Bundeswehr stelle eine weitere Eskalationsstufe, die den Weltfrieden gefährdet dar, so das Netzwerk.

Am Donnerstag, am Vorabend des Beschlusses zum Kriegseintritt, gingen tausende Menschen im ganzen Bundesgebiet gegen die Kriegsbeteiligung auf die Straße. Attac hatte ebenso wie andere Organisationen zu Protesten gegen den geplanten Bundeswehreinsatz aufgerufen.
Attac wird auch weiterhin, gemeinsam mit der Friedensbewegung, gegen diesen Krieg und die deutschen Rüstungs- und Waffenexporte protestieren. Es ist alles zu unternehmen, damit die Finanzierungs- und Einnahmequellen des sogenannten Islamischen Staates und anderer Terrormilizen austrocknen und politische Lösungen vorangetrieben werden.

Am Wochenende vom 5.-6.12.2015 findet in Kassel der 22. Friedenspolitischer Ratschlag statt, an welchem auch viele Attac-Aktive teilnehmen werden um dort über die aktuelle Lage und folgende Schritte der Friedensbewegung beraten werden.

Attac ruft dazu auf sich auch an den friedenspolitischen Aktionen am Internationalen Tag der Menschenrechte am kommenden Donnerstag, 10.12., zu beteiligen.

7. Dezember 2015

Stadt Marl würdigt das ehrenamtliches Engagement der Selbsthilfegruppen in Marl

(Foto: Marl)

Die Stadt würdigt das ehrenamtliches Engagement. Mit einem Betrag leider geringen Betrag fördert die Stadt das Engagement von 13 Selbsthilfegruppen in Marl.

Selbsthilfegruppen werden ehrenamtlich geleitet

Selbsthilfegruppen sind selbstorganisierte Zusammenschlüsse von Menschen, die ein gleiches Problem oder Anliegen haben und gemeinsam etwas dagegen bzw. dafür unternehmen möchten. Typische Probleme sind etwa der Umgang mit chronischen oder seltenen Krankheiten, mit Lebenskrisen oder belastenden sozialen Situationen.
Selbsthilfegruppen dienen im Wesentlichen dem Informations- und Erfahrungsaustausch von Betroffenen und Angehörigen, der praktischen Lebenshilfe sowie der gegenseitigen emotionalen Unterstützung und Motivation. Darüber hinaus vertreten Selbsthilfegruppen in unterschiedlichem Grad die Belange ihrer Mitglieder nach außen. Das reicht von Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit über die politischen Interessenvertretung.

„Wertschätzung der Arbeit ist keine Selbstverständlichkeit“

Auch die Vorsitzenden der Selbsthilfegruppen zeigten sich erfreut über die Förderbescheide. „Es ist schön, solch eine Wertschätzung von der Stadt zu erfahren, denn selbst im persönlichen Umfeld ist die Wertschätzung unserer Arbeit keine Selbstverständlichkeit“, bekannte Jürgen Leskien, Vorsitzender des Ortsvereins „Blaues Kreuz Marl“.

7. Dezember 2015

Nikolausumzug in Marl Hüls 2015

Der traditioneller Nikolausumzug in Hüls begann bei Dunkelheit.  Mit Nikolaus- und Märchenwagen begleitet von Spielmannszug und Musikkapelle ging es los.

Diakon Klemens Suttorp aus St. Marien zog als Nikolaus zusammen mit den Märchenwagen des Heimatvereins Länks de Biek durch Hüls. Er war früher Rektor der Canisiusschule. Der Zug führte über die Friedrichstraße und die Victoriastraße in die Fußgängerzone, dann ging es über den Pastoratsweg wieder zurück in Richtung Marktplatz. Der Nikolaus begrüßte die Kinder auf einer Bühne vor der Kirche. Die stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Dornebeck erklärte die Geschichte der Nikolausfeier. Kita-Kinder sangen Lieder für den Nikolaus. Pastor Müller sang unermüdlich Nikolauslieder. Einige Kinder sagten sogar ein Gedicht auf. Anschließend gabs noch gratis Stutenkerle in der Kirche.
Danach ging der Zug weiter bis Lenkerbeck begleitet von der Jugendfeuerwehr und abgesichert von der freiwilligen Feuerwehr Lenkerbeck. Das Rote Kreuz begleitete den Zug bis zum Schluss. Für die Kinder die so lange durchgehalten hatten gab es zwei Stutenkerle.

HÜTTE DER VEREINE

In der Zeit vom 05.-12.12.2015 stellt die Hülser Werbegemeinschaft in der Fußgängerzone eine Glühweinhütte auf, die jeden Tag kostenlos von einem anderen Verein, einer Initiative oder einem Kindergarten etc. genutzt werden darf.
Das Equipment wird kostenlos gestellt, Glühwein gibt es zum Selbstkostenpreis, nur die Schankerlaubnis muss bei der Stadt Marl beantragt werden .
Wenn zusätzlich etwas anderes verkauft werden soll ist auch das nach Absprache möglich. Der Erlös ist für die jeweilige Vereinskasse bestimmt.