Ausstellungsprojekt „Skulptur 2015“ bis 7. Februar 2016 im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

Das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl trägt die Gattung der dreidimensionalen Künste schon im Namen, die Sammlung des Museums konzentriert sich auf Skulptur, und auch der Bestand im Stadtraum gehört zum Kernprofil des Marler Museums.

Mit dem Ausstellungsprojekt „Skulptur 2015“ werden in einer breit angelegten Präsentation die Möglichkeiten von Skulptur heute aufzeigt. Die besondere Marler Situation mit über 80 Skulpturen im öffentlichen Raum und der beispielhaft auf raumbezogene Kunst ausgerichteten Sammlung des Skulpturenmuseums ist die Grundlage für dieses Projekt.
Konkret ist eine Verzahnung der hochkarätigen Marler Sammlung mit eigens für die Ausstellung entstehenden neuen Arbeiten im Museum sowie vier neuen Installationen im Skulpturenpark und am Citysee von Bogomir Ecker, Selma Gültoprak, Pia Janssen und Jan Scharrelmann und ausgewählten Leihgaben gemeint.

Ein Ziel der Ausstellung „Skulptur 2015“ ist eine Reflexion über den aktuellen Skulpturbegriff, und die Ausstellung soll zur Diskussion um eine Modernisierung des Begriffs von der sogenannten „Kunst im öffentlichen Raum“ beitragen. Seit den Anfängen des Engagements für Skulpturen, die im Stadtraum aufgestellt wurden, hat sich nicht nur die Kunst verändert, sondern auch der öffentliche Raum selbst und seine Nutzung. In einer kleinen Stadt mit einer speziellen Geschichte wie Marl fällt das nicht so sehr auf wie in einer verdichteten Großstadt. Eine Skulpturenausstellung kann Aussehen und Nutzung des öffentlichen Raumes hinterfragen und dazu anregen, ihn wieder neu in Besitz zu nehmen. Gerade das Marler Museum ist für diesen Ansatz geeignet, denn durch die Besonderheiten der Architektur gehen Innen- und Außenraum ineinander über, mit dem gleichen Bodenbelag aus Waschbeton und nur durch eine Glasscheibe getrennt.

Die besondere Marler Situation mit den vielen Skulpturen im öffentlichen Raum und der beispielhaft auf raumbezogene Kunst ausgerichteten Sammlung des Skulpturenmuseums ist die Grundlage für dieses Projekt.

Beteiligte Künstler

Benjamin Bergmann, Hermann Breucker, Ingrid Dahn, Bogomir Ecker, Thomas Florschuetz, Aslan Gaisumov, Carla Guagliardi, Selma Gültoprak, Bernhard Heiliger, Pia Janssen, Martin Kaltwasser, Markus Karstieß, Mischa Kuball, Marlena Kudlicka, Katharina Monka, Johanna Reich, Thomas Rentmeister, Matthias Schamp, Jan Scharrelmann, Martin Schwenk, Max Schmitz, Kenneth Snelson, Albert Weis und chinesische Gelehrtensteine aus dem Museum DKM, Duisburg sowie Werke aus der Sammlung des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl

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