Archive for Juli 20th, 2015

20. Juli 2015

Amtliches Bekanntmachungsblatt der Stadt Marl zur Korruptionsbekämpfung liegt aus

(Foto: Ministerium für Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen)

Die neue Ausgabe des Amtlichen Bekanntmachungsblattes der Stadt Marl liegt ab sofort kostenlos aus. Darin enthalten ist die Ehrenordnung der Stadt Marl.

Die Ehrenordnung zur Vermeidung von Korruption kann in der Zeit vom 20. Juli bis 21. August dieses Jahres zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Stadtverwaltung im Kommunalbüro (Rathaus, Zentralgebäude, Zimmer 8) eingesehen werden.

Ehrenordnung der Stadt Marl

Die gemäß „Ehrenordnung für die Mitglieder des Rates
und der Ausschüsse der Stadt Marl“ in Verbindung mit
§ 43 Abs. 3 der Gemeindeordnung NRW und § 16
Gesetz zur Verbesserung der Korruptionsbekämpfung
und zur Errichtung und Führung eines zentralen
Vergaberegisters in Nordrhein-Westfalen
(KorruptionsbG) abzugebende schriftliche Auskunft der
Rats- und Ausschussmitglieder ist in der Zeit vom
20. Juli 2015 bis zum 21. August 2015 zu den üblichen
Dienstzeiten im Kommunalbüro (Rathaus,
Zentralgebäude, Zimmer 8) einzusehen.

Korruption bekämpfen

Korruption in der öffentlichen Verwaltung untergräbt nicht nur das Vertrauen des Bürgers in die Funktionsfähigkeit und Seriosität staatlicher Behörden und ihrer Beschäftigten, sondern begünstigt auch die Bereicherung Einzelner auf Kosten der Allgemeinheit. Zur intensiven und nachhaltigen Bekämpfung der Korruption sind wirkungsvolle Aktivitäten entwickelt worden.

Sondereinheit gegen Korruption

Beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen ist mit dem Dezernat 15 eine Sondereinheit gegen Korruption eingerichtet. Dort werden Erkenntnisse aus Verfahren, die von unterschiedlichen Staatsanwaltschaften, Polizeibehörden und anderen Stellen geführt werden, in einer Hand zusammengeführt. Hinweise auf Straftaten mit korruptivem Hintergrund können unter der Rufnummer 0800 5677878 – auf der Buchstabentastatur „korrupt“ – an die dort eingerichtete Korruptionshotline übermittelt werden. Darüber hinaus bietet das Ministerium für Inneres und Kommunales die Hotline 0211/871-2440 für sonstige Hinweise, insbesondere aus seinem Geschäftsbereich, an.

Mit der Hotline beim Landeskriminalamt steht der Öffentlichkeit ein zentrales polizeiliches Kontaktangebot zur Verfügung, mit dem sichergestellt ist, dass potentielle Hinweisgeber und Zeugen möglicher strafbarer Handlungen sofort und unmittelbar auf sach- und fachkundige Mitarbeiter treffen, die die strafrechtliche Bedeutung der erhaltenen Informationen zutreffend einschätzen und verwerten können.

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20. Juli 2015

Neue Pumpstation an der Brassertstraße in Marl wird gebaut

Im Zusammenhang mit der Westerweiterung des Chemieparks baut der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl, Abteilung Stadtentwässerung, eine neue Pumpstation am nördlichen Ende der Brassertstraße.

Die Arbeiten werden erforderlich, da sich der Chemiepark auf das Gelände der alten Schlenke Siedlung vergrößert. Die alte Wohnbebauung wurde bereits abgerissen und Bäume gefällt. Das Pumpwerk der Stadt Marl, welche das Schmutzwasser der damaligen Siedlung pumpte, muss nun auch weichen. Abgesehen davon ist das Pumpwerk aufgrund der fehlenden Abwassermenge der Siedlung natürlich überdimensioniert.

Daher wird auf der gegenüberliegenden Seite der Brassertstraße, vor Firma Anger Systemtechnik GmbH, eine neue kleinere Pumpstation errichtet und in die vorhandene Druckleitung eine kleinere Druckleitung eingezogen. Für den Rohreinzug müssen vereinzelt Kopflöcher im Bereich des Geh- und Radweges von Firma Anger bis runter zum Kreisverkehr Brassertstraße erstellt werden. Für die Zeit der Erstellung der Kopflöcher wird der gesamte Radweg von der A52 bis zu Firma Anger gesperrt. Der gegenüberliegende Weg ist dann zu benutzen. Danach werden Fußgänger und Radfahrer direkt an den Baugruben vorbei geleitet. Für eine Baugrube im Geh- und Radweg zwischen der A52 und Brücke werden Fußgänger und Radfahrer gesichert über die Straße vorbei geleitet.

Die Arbeiten beginnen am Montag, den 20.07.15, und enden voraussichtlich am 14.08.15. Die Arbeiten werden ausgeführt von der Firma Schubert Tief- und Rohrleitungsbau GmbH aus Ochtrup.

Es ist dem ZBH bewusst, dass diese Maßnahme mit Unannehmlichkeiten verbunden ist. Der ZBH und die bauausführende Firma werden jedoch bemüht sein diese so gering wie möglich zu halten.

20. Juli 2015

Der BSV Marl-Brassert 1955 e.V. wurde 60 Jahre

Am Samstag, 18. Juli 2015 feierten die Bürgerschützen Brassert ein historisches Fest. Der BSV Marl-Brassert 1955 e.V. hat Geburtstag.
60 Jahre Bürgerschützenverein Marl-Brassert 1955 e.V. – das wurde gefeiert mit einem großen Fest am Theater Marl.

Los ging es mit den Treffen aller Marler Schützenvereine am Rathausplatz. Es formierten sich die Majestäten auf der Rathaustreppe.Sie nahmen eine Parade mit allen Schützenvereinen aus Marl ab. Dann marschierten alle gemeinsam zum Stadttheater Marl. Dort wurden sie begrüsst von Vorsitzenden Stefan Stets.
Die Vereinsgründung war in der Gastwirtschaft „Bromen“ im Juli 1955, als Brassert durch den Bau der ECA-Siedlung und die Bebauung des Plaggenbraucks in der Arenbergsiedlung zu einem markanten Punkt im Geschäfts- und Kulturleben der Stadt geworden war. Es wurde eine Grusswort der Stadt Marl vorgetragen. Um 18:30 Uhr gab es ein Gedenken für die verstorbenen Schützenschwestern und Schützenbrüdern mit den evangelischen Pfarrer und dem katholischen Priester. Mit dem Großen Zapfenstreich wurde der Abend abgeschlossen. Danach war Partytime bis zum Abwinken.

Videos vom Fest

20. Juli 2015

Chemiepark Marl feiert seine Ausgebildeten

Ausbildungsleiter Dr. Hans Jürgen Metternich (rechts), Betriebsrat Ali Simsir (2.v.r.) und Christoph Pieper, Geschäftsbereichsleiter für Bildung der IHK Nord-Westfalen (links), mit den besten Ausgebildeten aus dem Chemiepark Marl. (Foto: evonik)

97 junge Menschen aus dem Chemiepark Marl haben ihre Abschlussprüfung bestanden und damit die letzte Hürde der Berufsausbildung erfolgreich gemeistert.

„Sie alle haben konsequent ihre Berufsausbildung absolviert und können nun die Früchte dieser Anstrengungen ernten“, beglückwünschte Dr. Hans Jürgen Metternich, Leiter Ausbildung Nord der Evonik Technology & Infrastructure GmbH, die erfolgreich Ausgebildeten.

„Ihre Ausgangslage ist deutlich besser, als die vieler Studierender“, so der Ausbildungsleiter. Die Zahl der Studienanfänger steigt stetig, die der Berufsanfänger in einer dualen Ausbildung sinkt dagegen. Rund 350 Ausbildungsberufen mit meist guten Berufsaussichten stehen heute mehr als 13.000 Studiengänge gegenüber und die Zahl der Studienabbrecher steigt. Sie liegt bei allen Studiengängen bei rund 30 Prozent, betrachtet man nur die naturwissenschaftlichen Studiengänge, erreicht sie sogar 50 Prozent. Das duale Ausbildungssystem weist dagegen nur Abbrecherquoten im einstelligen Prozentbereich aus.

„Sie haben alles richtig gemacht“, sagte Metternich. „Eine solide Ausbildung mit exzellenter beruflicher Perspektive und noch besseren Weiterbildungschancen – damit haben Sie die Pole-Position für jeden denkbaren Weg auf alle Fälle inne.“

Seit Beginn der Ausbildung im Chemiepark Marl konnten 15.860 Menschen in die berufliche Zukunft entlassen werden. Entsprechend der Bedürfnisse des Standortes waren dies 7.091 Ausgebildete im Bereich Naturwissenschaften, 5.462 in technischen Berufen und 3.307 in kaufmännischen Ausbildungsgängen. Hinzu kommen 1.189 Teilnehmer, die im Rahmen einer beruflichen Weiterbildung den IHK-Abschluss erlangten.

Im Chemiepark Marl sind zwei Berufsbilder neu in das Ausbildungsangebot aufgenommen worden. So standen in diesem Jahr erstmals Produktionsfachkräfte für Chemie und Eisenbahner im Betriebsdienst mit auf dem Treppchen. Insgesamt wurden die jungen Damen und Herren in 12 unterschiedlichen Berufsbildern ausgebildet.

Mit der Gesamtnote „sehr gut“ beendeten ihre Ausbildung die Industriekauffrauen mit Studium Phillis Hilgenberg, Nadine Korneli und Jana Siegmund, die Kauffrauen für Bürokommunikation Lea Gouw und Saskia Neugebauer, die Anlagenmechaniker Frederik Jandt, Nico Lemsch und Patrick Sczech, die Chemikantin Lydia Kohl, die Elektroniker für Automatisierungstechnik Adrian Nowak und Nico Verse sowie die Chemielaboranten Thorsten Peleikis, Michél Reitzner, Tim Schlimbach, Bernd Selting und Julian Stonawski.

In einem Prüfungsteil eine „Eins“ erzielten Carolin Wessels, Kauffrau für Bürokommunikation, Michael Jarosz, Chemikant, Niklas Fecke, Elektroniker für Automatisierungstechnik sowie Sabrina Aouag und Clarissa Krüger, Chemielaborantinnen.

20. Juli 2015

Junge Leute aus aus Marl reisen nach Creil zum Internationalen Jugendtreffen (IJT)

Lisa-Marie Pendzich, Isabella Leis, Kay Kozaronek, Gruppenleiterin Launora Istogu, Moritz Brinkforth, Jennifer Radscheid, Integrationsbeauftragte der Stadt Marl und Dr. Hansfriedrich Sage von der Hüls AG-Stiftung freuen sich auf das fünfte Internationale Jugendtreffen. (Foto: Marl)

Was verstehen junge Menschen unter verantwortungsvollem Konsum in Deutschland und Norwegen? Wie erleben sie die EU in Polen und im Senegal? Diese und weitere Fragen diskutieren junge Marlerinnen und Marler in der nächsten Woche beim Internationalen Jugendtreffen (IJT) in Creil.

Aus Marl reisen Isabella Leis, Lisa-Marie Pendzich, Moritz Brinkforth und Kay Kozaronek in die französische Partnerstadt. Ab Montag (20.7.) tauschen sie sich beim IJT 2015 gemeinsam mit Gleichaltrigen aus Marls Partnerstädten Creil (Frankreich), Pendle (England), Zalaegerszeg (Ungarn) Krosno (Polen) und mit jungen Menschen aus dem Senegal, Norwegen, Marokko, Tunesien und den Palästinensischen Autonomiegebieten aus.

Andere Kulturen kennenlernen

Die Stadt Marl hat die vier jungen Leute aus Marl vor ihrer Abreise im Rathaus empfangen, um sie auf das Projekt einzustimmen: „Euch erwartet eine einzigartige und erlebnisreiche Woche, während der ihr andere Kulturen kennenlernen und neue Freunde finden könnt.“ Die Hüls AG-Stiftung unterstützt die Teilnahme der Marler Jugendlichen am IJT 2015 und fördert die An- und Abreise der Gruppe.

Toleranz und Solidarität

Das Internationale Jugendtreffen ein einzigartiges Projekt, das viele verschiedene Sprachen, Kulturen und Länder zu einer einwöchigen Jugendbegegnung zusammenbringt. Das Jugendtreffen unterstützt den sozialen Zusammenhalt sowie das gegenseitige interkulturelle Verständnis der jungen Leute und fördert Toleranz und Solidarität unter den Jugendlichen.

„Blick über den Tellerrand wagen“

Bei dem Internationalen Jugendtreffen ist es eine besondere Gelegenheit, das Verständnis der zahlreichen Jugendlichen für andere Religionen und Traditionen weiterzuentwickeln. Es ist wichtig, den eigenen Horizont zu erweitern, internationale Kontakte zu knüpfen und aufeinander zuzugehen. Beim Jugendtreffen kann man den Blick über den Tellerrand wagen, im gemeinsamen Alltag Toleranz und Solidarität zeigen und so mit gutem Beispiel vorangehen.

„Mit der Jugend die Welt bewegen!“ Unter diesem Slogan treffen sich seit 2011 Jugendliche aus verschiedenen Städten in Europa, Asien und Afrika zum Internationalen Jugendtreffen (IJT). Dann verbringen die Jugendlichen eine interkulturelle Woche in einer der beteiligten Städte und tauschen sich in Workshops, Ateliers, bei Ausflügen und thematischen Abenden aus. Mit dabei sind in jedem Jahr vier junge Leute aus Marl sowie Jugendgruppen aus Marls Partnerstädten. Für Frieden, Freiheit und Freundschaft in der Welt.

Vor rund fünf Jahren haben die Bürgermeister der Städte Creil in Frankreich und Dakhla in Marokko das Internationale Jugendtreffen ins Leben gerufen. Zur IJT-Premiere im Juli 2011 sind 53 Jugendliche aus sechs Ländern in die marokkanische Westsahara gereist. Im Sommer 2012 haben 60 junge Leute aus neun Ländern an der „Deuxième Édition des Rencontres Internationales de la Jeunesse“ – am zweiten Internationalen Jugendtreffen – im französischen Creil teilgenommen.

20. Juli 2015

Flüchtlinge in der Marler Rundsporthalle

Das Betreuer-Team des ASB wird von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern unterstützt. (Foto: Marl)

Mitglieder aus Rat und Verwaltung haben sich in der Rundsporthalle über die Betreuung der Flüchtlinge informiert und zusätzliche Hilfen angeboten.
Dort hat die Landesregierung vorübergehend eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge eingerichtet.

In der Rundsporthalle sind zurzeit fast 100 Personen untergebracht, berichtet Lorine Hofer, Geschäftsführerin des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Vest Recklinghausen, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Marion Müsgen und weiteren 55 Helfern die Flüchtlinge rund um die Uhr betreut. Sie sind vorübergehend in der Rundsporthalle untergebracht, weil die Landesaufnahmeeinrichtungen in Dortmund und Bielefeld überfüllt sind. Spätestens zum Schuljahresbeginn soll die Rundsporthalle wieder für den Schul- und Vereinspaort zur Verfügung stehen.

Zuständig für die Unterbringung und Versorgung ist die Landes- bzw. Bezirksregierung, die den ASB mit der Betreuung beauftragt hat.
Die Stadtverwaltung war von Beginn an begleitend tätig geworden. Die Stadt hatte schon vor der Ankunft der Flüchtlinge Hilfe angeboten, der städtische Flüchtlingsbeauftragte Thomas Freck und die städtische Integrationsbeauftragte Jennifer Radscheid hatten kurzfristig Dolmetscher vermittelt sowie für Kleider- und Spielzeugspenden gesorgt, die Feuerwehr hatte spontan Transporte übernommen.

Bei dem Besuch konnten weitere Kooperationen vermittelt werden. So steht Dr. Hans-Ulrich Förtsch, Sprecher der Ärztekammer für den Bezirk Recklinghausen, dem Betreuer-Team ab sofort ehrenamtlich als Ansprechpartner in medizinischen Fragen zur Verfügung. Darüber hinaus wird die Initiative aus Mitarbeitern des HOT Hagenbusch , die bereits in größerem Umfang Kleidung gesammelt haben, mit Aktivitäten auf dem Gelände der Rundsporthalle oder im HOT Hagenbusch etwas Abwechslung in den Alltag der Flüchtlingskinder bringen.

„Wir haben viel Zuspruch erfahren und viele gute Helfer gefunden“, bestätigt Loraine Hofer. Kleidung wurde bereits reichlich gespendet, nach wie vor benötigt werden Schuhe, Spielzeug für Kinder sowie Koffer und Reisetaschen, mit denen die Flüchtlinge ihre persönliche Habe transportieren können, sobald ihnen eine neue Unterkunft zugewiesen worden ist. Spenden können direkt an der Rundsporthalle abgegeben werden.

20. Juli 2015

Flagge für den Frieden vor dem Marler Rathaus gehisst

Nur die Abschaffung aller Atomwaffen bewahrt uns vor der Gefahr, dass sie in einem Konflikt wieder eingesetzt werden, betonte die Stadt Marl jetzt, als sie gemeinsam mit einigen Vertretern der Ratsfraktionen die Flagge „Mayors for Peace“ hisste. Mit dieser symbolischen Aktion unterstützt sie das internationalen Städtenetzwerk in dem weltweiten Projekt „Bürgermeister für den Frieden“ und spricht sich entschieden für eine Welt ohne Atomwaffen aus. Solange andere Länder im Besitz von Atomwaffen sind, so lange stellen sie auch für uns in Marl eine Bedrohung dar.

Der Verband „Bürgermeister für den Frieden“, dem 6.000 Städte in 158 Ländern angehören, fordert mit dem Flaggentag den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrages von Atomwaffen.

Flagge zeigen!

Atomwaffen sind unbenutzbar, unmoralisch und illegal. Dies gerade auch und vor allem wegen der weitreichenden Folgen eines Atomwaffeneinsatzes für Mensch und Umwelt. Am 8. Juli 2015 haben die „Bürgermeister für den Frieden“ in Deutschland zum vierten Mal im 70. Jahr nach dem ersten Einsatz für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen sichtbar Flagge gezeigt !

Warum gerade am 8. Juli? Am 8. Juli 1996 hat der Internationale Gerichtshof in einem Rechtsgutachten im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen verkürzt festgestellt hat, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich völkerrechtswidrig sind.

Der Einsatz von Atomwaffen trifft immer Bürgerinnen und Bürger in den Städten und Gemeinden. Er nimmt keine Rücksicht auf Grenzen oder Nationen.

Unter dem Motto „Städte sind keine Zielscheiben“ (Cities Are Not a Target) treten die Bürgermeister für den Frieden unter der Führung des Bürgermeisters von Hiroshima, Kazumi Matsui, für die Abschaffung der Atomwaffen und für den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrages ein.

Auch hierin werden die Bürgermeister von dem Internationalen Gerichtshof unterstützt, der fordert, Verhandlungen über die vollständige Ächtung aufzunehmen und diese zu einer nuklearen Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle zu führen.

20. Juli 2015

Marler Schüler für demokratisches Handeln ausgezeichnet

„Demokratisch handeln“: Auszeichnung für ASGSG-Schüler Die Schülervertretung des ASGSG wurde jetzt in Jena beim bundesweiten Wettbewerb „Demokratisch Handeln“ für gleich zwei Projekte ausgezeichnet. (Foto: Marl)

Erfolg für die Schülerinnen und Schüler des Albert-Schweitzer-Geschwister-Scholl-Gymnasiums (ASGSG): Sie sind im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Demokratisch Handeln“ ausgezeichnet worden.

Erfahrungsaustausch

Die Marler Schülervertretung wurde jetzt im Rahmen der 25. „Lernstatt Demokratie“ vom 16. bis 19. Juni 2015 in Jena Preisträger der bundesweiten Ausschreibung „Gesagt. Getan. 2014″. Ausgezeichnet wurden die Schüler für ihr Projekt „Sponsorenlauf für Flüchtlinge zur Finanzierung eines Sprachkurses“. Auch die Facharbeit von Florian Soßna „Wir sind alle nur ein Tropfen im Ozean“ wurde prämiert. Stellvertretend für die Schülergruppe nahmen Philipp Hammer und Nico Zillekens in Begleitung von Christel Schrieverhoff an der 25. Lernstatt in Jena teil, um in den Erfahrungsaustausch mit den anderen Projektgruppen zu treten.

Spendenlauf

In ihrem Projekt organisierte die Schülervertretung einen Spendenlauf für Flüchtlinge, bei dem eine Spendensumme von über 6.000 Euro für einen Sprachkurs erzielt werden konnte. Zudem lag es den Jugendlichen am Herzen, so die Jury, in einer Ausstellung über das Thema „Flucht“ zu informieren und aufzuklären.

Facharbeit

In seiner ausgezeichneten Projektarbeit zu syrischen Flüchtlingen setzt Florian Soßna ein Zeichen. Er hat über die Umstände und Hintergründe der Flüchtlinge aufgeklärt, sowie der Öffentlichkeit die kritischen Umstände der komplizierten Flucht aufgezeigt. Er beweise damit nicht nur politisches und gesellschaftliches Engagement, sondern auch ein globales Problembewusstsein. Das Urteil der Jury: „An der Schule kann er die Schülerschaft inspirieren, sich ihm anzuschließen und anregen, es ihm gleich zu tun oder sich für ein anderes Thema einzusetzen.“

Zum Wettbewerb

Aus insgesamt 268 Wettbewerbsbeiträgen wählte eine Fachjury 57 Schulprojekte und -initiativen aus, die sich durch ihr besonderes Engagement auszeichnen. Von diesen kamen 45 nach Jena. Die Themenvielfalt der Projekte spiegelt dabei das politische Interesse und die Sensibilität der Heranwachsenden für Themen und Aufgaben unserer Demokratie. Damit wirken sie der Politikverdrossenheit entgegen, die Jugendlichen oftmals unterstellt wird. Die Schülerinnen und Schüler leisten einen Beitrag dazu, Schule als Ort der Öffentlichkeit zu verstehen und zu nutzen; als Ort, in dem Themen und Herausforderungen von Politik und Gesellschaft aufgegriffen und Demokratie praktisch umgesetzt werden kann.

20. Juli 2015

Feuerwehrmänner aus Marl und dem Kreis Recklinghausen bei ihrer Ausbildung

Der Umgang mit Gefahrenstoffen, korrekter Atemschutz und die Beseitigung von Sturmschäden – das sind drei Teilbereiche bei einer Ausbildung zum Brandmeister . Die zweite Woche des B1-Lehrgangs dient als Einstieg in die Praxis als Feuerwehrmann: Die Basis der Feuerwehrtätigkeit, die FwDV 3 und die so genannten Grundtätigkeiten standen auf dem Programm. Die Auszubis haben die ersten Handgriffe, wie das Öfnnen eines Hydranten, das Setzen eines Standrohres und das Ausrollen und den Umgang mit den Feuerwehrschläuchen gelernt.

Die Brandmeisteranwärter werden innerhalb von 18 Monaten zu Lebensrettern und Brandbekämpfungs-Profis ausgebildet.
An der kreisweiten Ausbildung nehmen die Feuerwehren der Städte Castrop-Rauxel, Datteln, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick und Recklinghausen teil. Start war die Feuer- und Rettungswache Recklinghausen.

Mit der kreisweiten Ausbildung wird interkommunales Fachwissen und Kompetenz gebündelt sowie die Belastung der einzelnen Feuerwehr-Standorte der Kreisstädte während der Ausbildungszeit reduziert. Davon profitieren alle Feuerwehr-Standorte und es erleichtert die Organisation der Ausbildung neuer Fachkräfte. Zuvor organisierten die Feuerwehren zum Teil selbstständig Lehrgänge oder mussten ihre Auszubildenden zu anderen Berufsfeuerwehren entsenden und das führte zu einer hohen Zusatz-Belastung.

Es wird damit außerdem die Möglichkeit geschaffen, kontinuierlich ausbilden zu können und so auch für die Zukunft vorzusorgen. Unterbesetzung und freie Stellen können auf ein Minimum reduziert werden.

Abschnitt eins heißt: Grundausbildung

Insgesamt 45 Ausbilder aus den Städten Recklinghausen, Marl, Castrop-Rauxel, Dorsten, Herten, Haltern am See und der Kreisleitstelle vermitteln in der Grundausbildung innerhalb von 24 Wochen die wichtigsten Inhalte: Es wird begonnen mit dem Einmaleins der Feuerwehr, Schläuche rollen und Brandbekämpfung. Anschließend folgen unter anderem Atemschutzlehrgang und ABC-Ausbildung.Dabei geht es um den Umgang mit radioaktiven, biologischen und chemischen Stoffen.

Außerdem gehören zu den Grundlagen die Sprechfunker- sowie Realbrandausbildung, die Ausbildung zum Maschinisten für Löschfahrzeuge und die technische Hilfeleistung im Wald – also die Beseitigung von Sturmschäden.

In Ausbildungsabschnitt zwei lernen die angehenden Brandmeister unter anderem wie eine Drehleiter eingesetzt wird und zu bedienen ist. Dazu kommt ein sechsmonatiges Wachpraktikum in der eigenen Dienststelle. Währenddessen machen die Teilnehmer den LKW-Führerschein. Es folgen Prüfungsvorbereitungen und im Dezember 2016 dann die Laufbahnprüfung.

Zehn Anwärter werden zusätzlich noch eine Ausbildung zum Rettungssanitäter durchlaufen – alle anderen haben diese Qualifikation bereits.

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20. Juli 2015

VIVAWEST Anteile von Evonik Industries verkauft

(Foto: pixabay)

VIVAWEST betreut im Raum Recklinghausen, Marl und Oer-Erkenschwick weit über 10.000 Wohnungen und zählt damit zu den größten Anbietern in der Region.

Ein Schwerpunkt der Aktivitäten liegt in Marl-Hüls.

Dabei hat sich Hüls in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Grünflächen und der überdurchschnittlich hohe Anteil an Kindergärten und Schulen machen den Stadtteil besonders für junge Familien als Wohnort attraktiv. Die Nahversorgung ist tatsächlich nah – infrastrukturell ist Marl-Hüls ebenfalls gut aufgestellt und die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sind vielfältig.
Evonik Industries hat seinen verbliebenen Anteil von 10,3 Prozent an dem Wohnungsunternehmen Vivawest GmbH an die RAG Aktiengesellschaft verkauft. Die RAG erhöht damit ihren Anteil am größten Wohnungsanbieter in Nordrhein-Westfalen von 7,9 Prozent auf 18,2 Prozent. Mit diesem Schritt hat sich Evonik vollständig von seiner Immobilienbeteiligung getrennt.
Die Vivawest GmbH hat damit eine Eigentümerstruktur mit vier Gesellschaftern: Größter Anteilseigner ist die RAG-Stiftung mit 30,0 Prozent. Die IG BCE hält 26,8 Prozent. Mit 25,0 Prozent ist der Evonik Pensionstreuhand e.V. zur langfristigen Absicherung der Firmenrenten der Evonik-Mitarbeiter, an Vivawest beteiligt. Vierter Anteilseigner ist die RAG Aktiengesellschaft (18,2 Prozent)