Der 20. Marler Almauftrieb: Die zwei „Burgunder Kühe“ von Samuel Buri sind wieder auf der Insel

Die zwei „Burgunder Kühe“ von Samuel Buri bezogen am Samstag mit einem großen Festakt ihre Sommerresidenz. Der 20. Marler Almauftrieb begann um 15 Uhr am Skulpturenmuseum Glaskasten. Pünktlich zum 20. Jubiläum des Almauftriebs verliessen die bunten Rinder, die sich seit 1978 im Bestand des Skulpturen-museums befinden, frisch restauriert und in neuem Glanz ihr Winterquartier.

Das Skulpturenmuseum schickte die lebensgroßen Kunstwerke an ihrem besonderen Ehrentag mit einer Laudatio der Stadt auf die Reise. In einem festlichen Umzug, mit den Dixi Swingers an der Spitze, wurden Buris Kühe auf einem Pferdewagen um den City-See gefahren, bevor sie mit einem Schlauchboot des THW Marl auf die Insel im Rathaussee übersetzten. Auch für weitere Skulpturen begann damit die Freiluft-Saison. Die roten Schwimmskulpturen von Dorothee Golz und „Das große Kissen“ von Carl Bücher wurden vom THW zu Wasser gelassen. Musikalische Unterhaltung gab es mit den Dixi Swingers und den Alphornbläsern Marl. Die Familie Kluth trug zum ersten mal das Steigerlied mit dem Alphorn vor. Es gab das beliebte Kinderbasteln, ein Büchertisch und Deftiges vom Grill rundeten das bunte Programm ab. Zum Jubiläum des traditionellen Marler Almauftriebs waren wieder zahlreiche interessierten Bürgerinnen und Bürger dabei. Auch Dr. Uwe Rüth der Erfinder dieses Festes war aus Köln angereist und wurde von der Stadt begrüsst.

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