Stadt Marl: „Schulsozialarbeit ist unverzichtbar!“

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Die Stadt hat jetzt einen eindringlichen Appell zum Erhalt der Schulsozialarbeit an Land und Bund gerichtet.
Die Schulsozialarbeit steht auf der Kippe: Wenn die Förderung des Bundes tatsächlich Ende dieses Jahres auslaufen sollte, steht die wichtige Aufgabe in Städten wie Marl vor dem Aus. die Stadt hat jetzt einen eindringlichen Appell zum Erhalt der Schulsozialarbeit an Landes- und Bundesabgeordnete sowie an die Fraktionen gerichtet.

„Die Schulsozialarbeit ist unverzichtbar“, teilte die Stadt in dieser Woche den Abgeordneten in einem Schreiben mit. „Wir müssen alles daran setzen, diese unentbehrlichen Dienste auch über 2014 hinaus zu fördern“. In Marl habe sich die Sozialarbeit in den vergangenen Jahren an sieben Schulen sehr bewährt. Unter anderem sei eine intensivere Lernförderung möglich geworden und Eltern hätten mehr Kontakt zur Schule und seien dadurch besser ansprechbar für Probleme der Kinder. „In den Städten unserer Region“, so dieStadt, „ist die Schulsozialarbeit zur Verbesserung der Bildung von Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien nicht mehr wegzudenken“.
„Wichtige Aufgabe im Strukturwandel“
Gerade in Zeiten des Strukturwandels sei es eine enorm wichtige Aufgabe, die Kommunen in der Region zu stärken, weil der Arbeitsmarkt und das soziale Gefüge in besonderem Maße beeinträchtigt seien. Es führt kein Weg daran vorbei, unseren Kindern und Jugendlichen die bestmögliche Unterstützung zu geben, damit wir die Zukunft unserer Städte und unserer Region mit den jungen Menschen gestalten können“.
„Politische Hängepartie“
Sollte die Finanzierung der Schulsozialarbeit durch die Bundesregierung ausbleiben und keine Einigung zur Finanzierung erzielt werden, stünde diese wichtige Arbeit nach Auffassung der Stadt vor dem Aus und die Städte würden ein weiteres Mal benachteiligt. Hinzu kommt, das viele Kommunen dem Stärkungspakt unterstellt sind und der Griff in den eigenen Geldbeutel von vornherein ausgeschlossen ist. Aber auch die Schulsozialarbeiter stünden nun wegen der „politischen Hängepartie“ vor einer ungewissen Zukunft.
„Ohne Schulsozialarbeit geht es nicht mehr!“
„Die Frage ist, wie es jetzt weitergeht?“, schreibt die Stadt den Politikern. Wichtig sei es jetzt, für die Entwicklung der Region alle Anstrengungen zu unternehmen, eine Einigung zur weiteren Finanzierung der Schulsozialarbeit auf Bundes- und Landesebene zu erzielen. Wir dürfen jetzt nicht locker lassen: Ohne Schulsozialarbeit geht es nicht mehr!“

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