In Marl lernen die Ampelanlagen sprechen.

cf0019373a„Signal kommt“: Blinde Menschen in Marl werden zusätzlich mit einer fröhlichen Kinderstimme darauf hingewiesen.
In Marl lernen die Ampelanlagen sprechen. Fußgänger werden nach Anforderung des Grün-Signals an zwei Ampeln mit einem freundlichen „Danke schön, jetzt wird’s grün“ begrüßt. Sie erhalten damit einen akustischen Hinweis, dass die Ampelanlage ihren Querungswunsch registriert hat und in Kürze Grün geben wird.

Die Stimme gehört der vierjährigen Lynn Heier
Dieser neue Service dürfte vor allem blinden Menschen helfen, sich besser zu orientieren. Ihnen wird die Grünphase jetzt nicht nur mit einem vibrierenden Taster und einem Signalton angezeigt, sondern zusätzlich mit einer fröhlichen Kinderstimme angekündigt. Die Stimme gehört übrigens der vierjährigen Lynn Heier, Tochter eines Außendienstmitarbeiters der Herstellerfirma Langmatz.
Mehr Verkehrssicherheit
Sprechen gelernt haben zunächst die beiden Fußgängerampeln vor dem katholischen Kindergarten St. Barbara in Marl-Hamm und vor dem Marien-Hospital an der Hervester Straße, deren Blindentaster wegen irreparabler Schäden erneuert werden mussten. Beim Ersatz der sogenannten Anforderungstaster will die Stadt Marl auch bei andere Ampeln künftig auf die neue Technik setzen. Sie verspricht sich davon einen wirksamen Beitrag zur mehr Verkehrssicherheit für Fußgänger.

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