Rote Kappen für Schulanfänger in Marl ­

„Sehen und gesehen werden“ lautet die oberste Regel im Straßenverkehr – dies gilt insbesondere für Schulanfänger. Im Rahmen der Kampagne „Sicherheit braucht Köpfchen“ haben stellvertretend für alle Erstklässler die künftigen i-Dötze der Canisiusschule in der Kath. Kita St. Marien II rot reflektierende Kappen erhalten, die für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen sollen.
Wenn die Sommerferien vorbei sind, beginnt für viele Kinder in Marl mit dem ersten Schultag ein neuer Lebensabschnitt, der von vielen aufregenden Eindrücken geprägt wird. Für die oft noch unerfahrenen kleinen Verkehrsteilnehmer stellt vor allem der Schulweg ein noch unbekanntes Terrain dar. Auch wenn sich die Unfallzahlen in Marl weiterhin auf einem Tiefstand befinden – in 2013 ereigneten sich nur fünf Schulwegunfälle – wurden jedoch 25 Kinder im Straßenverkehr verletzt (gegenüber 16 Kindern aus dem Jahre 2012 und 26 Kindern aus 2011).
„Sicherheit braucht Köpfchen“
Hier setzt die Stadt Marl mit der Aktion „Rote Kappen zum Schulstart“ an. Seit nunmehr sieben Jahren verteilt die Stadt unter dem Motto „Sicherheit braucht Köpfchen“ rote Baseball-Caps an Schulanfänger. „Ziel der Aktion ist es, mit mehr Sichtbarkeit der Schüler für mehr Sicherheit zu sorgen“, erklärt Carsten Debler. Der Niederlassungsleiter der DEKRA überreichte jetzt gemeinsam mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Marlies Mell, Udo Lutz vom städtischen Verkehrswesen, Elke Torberg (Kita-Leiterin) und Klemens Suttorp (Rektor der Canisiusschule) den künftigen i-Männchen aus der Kath. Kita St. Marien II die roten Kappen und ein Sicherheitspaket. Auch die übrigen Grundschulen erhalten in den kommenden Tagen für jeden Schulanfänger ein Sicherheitspaket mit leuchtenden Baseball-Caps.
Gemeinsam sicher zur Schule
„Dank der auffälligen Farbe und eines rundum reflektierenden Leuchtstreifens werden die Kinder auf diese Weise von den anderen Verkehrsteilnehmern deutlich besser wahrgenommen“, weiß Verkehrsplaner Udo Lutz von der Stadt Marl. Die Kappen böten für die Kinder einen doppelten Schutz. Udo Lutz: „Bei Helligkeit sorgt die rote Farbe für Signalwirkung, im Dunkeln macht der rundum reflektierende Leuchtstreifen Autofahrer schon von weitem auf die Kleinen aufmerksam“. Zusätzlich zu den Kappen empfiehlt die DEKRA allen Eltern, auch bei der Kleidung, den Schuhen und den Schulranzen ihrer Kinder auf reflektierende auffällige Elemente zu achten. „Damit sind Kinder in der Dämmerung, bei Dunkelheit oder schummrigem Herbstlicht viel besser zu erkennen“, erklärt Carsten Debler. Auch Marls stellvertretende Bürgermeisterin Marlies Mell findet, dass mit dieser Aktion eine wichtige Initiative für mehr Verkehrssicherheit seit Jahren konsequent umgesetzt wird. „Alle Verantwortlichen gehen hier mit leuchtendem Beispiel voran“, so Marlies Mell. „Gemeinsam sicher zur Schule wird bei uns in Marl weiterhin groß geschrieben“.

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