Bedrohte Arten: Rote Liste ist alarmierend

PICT0105Zur Veröffentlichung der neuen Roten Liste bedrohter Arten durch die Weltnaturschutzunion (IUCN):
Das Ausmaß des weltweiten Artensterbens ist alarmierend. Jahr für Jahr sterben immer mehr Tiere und Pflanzen auf unserer Erde aus, weil wir Menschen sie ausrotten oder systematisch ihre Lebensgrundlagen zerstören: Durch die intensive Landwirtschaft und den Raubbau an Ressourcen, die Vermüllung der Meere, durch den von uns verursachten Klimawandel oder durch Wilderei.
Die Rote Liste ist ein Appell an alle Länder weltweit, noch mehr für Natur- und Klimaschutz zu tun. Dieser Appell richtet sich deutlich auch an die GroKo. Sie muss entschieden und deutlich sichtbar für die Bekämpfung der Klimakatastrophe eintreten. Sie muss dabei auch Konzernen und der Agrarindustrie klare Grenzen setzen, um die Ausrottung von immer mehr Tieren und Pflanzen zu verhindern.“
Die Weltnaturschutzunion (IUCN, International Union for Conservation of Nature)

Unter den internationalen Naturschutzakteuren nimmt die 1948 gegründete Weltnaturschutzunion IUCN eine besondere Rolle ein; sie ist auf internationaler Ebene die wichtigste und größte Naturschutzorganisation. Die Mitglieder der IUCN sind zum einen Regierungen bzw. Regierungsagenturen („Agencies“), zum anderen Nichtregierungsorganisationen im Bereich des Naturschutzes. Deutsche Mitglieder sind das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit zwei Stimmen und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit einer Stimme, sowie 20 deutsche NGO. Im April 2011 hatte IUCN 1.141 Mitglieder, davon 85 Regierungen und 115 Regierungsagenturen. Im vierjährigen Turnus kommen die Mitglieder zur Generalversammlung, dem „World Conservation Congress“ (WCC), zusammen. Die IUCN hat seit Dezember 1999 Beobachterstatus bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen.

Der Auftrag der IUCN ist, „Gesellschaften weltweit zu beeinflussen, zu ermutigen und zu unterstützen, die Unversehrtheit und Vielfalt der Natur zu erhalten und sicherzustellen, dass jeglicher Gebrauch natürlicher Ressourcen gerecht und ökologisch nachhaltig erfolgt.“ (§ 2 der Satzung der IUCN)

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