Abwasserkanäle in zehn Marler Straßen werden ab 26. Mai saniert

ZBH 018Zehn Marler Straßenzüge erhalten in den kommenden zwei Monaten eine sogenannte Inlinersanierung. Dabei werden die Abwasserkanäle wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzt. Mit den Arbeiten hat der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) das Spezialtiefbaunternehmen Rainer Kiel aus Blomberg beauftragt.
Glasfasermaterial sorgt für einen reibungslosen Ablauf
Die Sanierung von rund 1 550 Meter im Kanalnetz der Stadt Marl erfolgt mittels Schlauchrelining. Dabei werden in die schadhaften Rohrleitungen aus Beton oder Steinzeug kunstharzgetränkte Schläuche aus Glasfasermaterial eingezogen, im Rohr aufgestellt und mit einer UV-Lichterkette ausgehärtet. Die so sanierten Kanäle sind nach Abschluss des Verfahrens wasserdicht, standsicher und für die nächsten 50 Jahre ertüchtigt. Die Schläuche mit Längen von bis zu 80 m werden über die vorhandenen Revisionsöffnungen in der Straße eingezogen, aufwändige und langwierige Aufgrabungen in den Verkehrsflächen sind nicht erforderlich. Somit kommt es auch nur punktuell an den jeweiligen Schachtöffnungen zu Verkehrsbehinderungen in Form einer Einengung des nutzbaren Straßenraums durch einen LKW, auf dem Steuer- und Materialcontainer untergebracht sind. Die Dauer der Verkehrsbeeinträchtigung beträgt je nach Länge des einzuziehenden Schlauches zwischen sechs und 48 Stunden.
Die Sanierungsarbeiten in den jeweiligen Straßenzügen beginnen mit dem Einsatz eines Fräsroboters, der die Rohrwandungen des zu sanierenden Kanals planschleift und gegebenenfalls Hindernisse im Kanal beseitigt. Erst danach erfolgt der Einbau der Schlauchliner. Im letzten Arbeitsgang kommt noch einmal der Kanalroboter zum Einsatz, um die seitlichen Anschlüsse der Grundstücksentwässerungsleitungen bzw. der Straßenentwässerung an den mit einer neuen Innenhaut versehenen Kanal anzuschließen. Schließlich wird mit einer Kamerabefahrung der Sanierungserfolg dokumentiert.

Relining auf 1 550 Meter Länge
Folgende Straßenzüge erhalten einen Inliner – in Klammern der voraussichtliche Baubeginn sowie die Dauer des Eingriffs insgesamt:

Thomas-Mann-Straße Bereich Ost und Grillparzerweg (26. Mai – 7 Werktage)
Thomas-Mann-Straße / Ecke Uhlandstraße (26. Mai – 7 Werktage)
Thomas-Mann-Straße Bereich Nord, Raabestraße, Geibelstraße, Gustav-Freytag-Straße, Uhlandstraße und Gebrüder-Grimm-Straße (4. Juni – 12 Werktage)
Bussardstraße (2. Juni – 20 Werktage)
Kranichstraße (5. Juni – 25 Werktage)
Kriemhildestraße (17. Juni – 10 Werktage)
An Knickershütt (23. Juni – 8 Werktage

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