Fukushima mahnt: Alle Atomkraftwerke abschalten

atomkraft-nein-danke-7576bMahnwachen bundesweit am 10. und 11. März 2014
Drei Jahre dauert die Katastrophe in Japan schon an – und erst allmählich wird ihr wahres Ausmaß sichtbar: kontaminierte Gebiete, Gesundheitsschäden und noch immer heiße Reaktoren, die jederzeit wieder außer Kontrolle geraten können.
Auch bei uns laufen noch neun AKW; schon denken die ersten wieder offen über Laufzeitverlängerungen nach. Fukushima jedoch mahnt: Alle Atomkraftwerke abschalten.
Als es vor gerade mal drei Jahren in Fukushima zur Kernschmelze kam, war das beherrschbare Restrisiko der zivilen Atomenergienutzung endgültig Geschichte. Der Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima sollte uns alle daran erinnern, wie teuer uns die Nutzung der Atomkraft zu stehen kommt, wenn wir nicht auf wirklich nachhaltige Alternativen für unsere Energieversorgung setzen“.
In Deutschland verkündete die Bundesregierung im Eiltempo nach der Katastrophe den erneuten Atomausstieg und der Bundestag bekannte sich parteiübergreifend zur so genannten Energiewende. Auch einige andere Staaten, die bisher auf Atomenergie setzten, wie Belgien und die Schweiz, beschlossen das Ende dieser unbeherrschbaren Technologie. Doch inzwischen beginnt sich der Wind schon wieder zu drehen – Politiker in Berlin und Brüssel machen Stimmung gegen die Energiewende. Mit ständigen Verweisen auf steigende Strompreise, die Notwendigkeit der Marktintegration und möglichen Gefahren für die Versorgungssicherheit wollen sie letztendlich das Geschäft der konventionellen Energiewirtschaft mit Atom schützen.
Energiewende auch in MarlPlakat_01_preview
Ein erfolgreicher Umbau in Richtung eines umweltverträglichen, stärker dezentral organisierten und intelligent vernetzten Energiesystems muss möglich bleiben meint WIR für Marl.
In Marl Sinsen wird eine neue Windkraftanlage errichtet. Vorher hatte die GroKo im Marler Stadtrat aus SPD, CDU, FDP und bum sich immer gegen neue Energiegewinnung auf dem Marler Stadtgebiet gewendet. WIR für Marl hatte sich im Stadtrat für die Energiewende auch in Marl stark gemacht.
In Marl wird ein besonders leistungsfähiges Windrad gebaut
In Marl-Sinsen startet der Bau eines Windrades, das so viel Strom produzieren kann, wie kaum ein anderes im Ruhrgebiet. Nach Angaben des Betreibers kann das Windrad 2.000 Drei-Personen-Haushalte mit Strom versorgen. Auch landesweit gibt es nur sehr wenige solcher Anlagen. Das Windrad entsteht auf dem Schäferweg in der Nähe der Haard. Es wird 135 Meter hoch und kostet knapp fünf Millionen Euro. Ende des Jahres soll das Windrad in Betrieb gehen.

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