Weichen für Folgenutzung von Auguste Victoria 3/7 in Marl gestellt

Industrie (75)Ein gutes Geschäft für die RAG Montan Immobilien.
Mit einem Förderantrag für eine Machbarkeitsstudie sollen jetzt in einem ersten Schritt die Weichen für eine wirtschaftliche Folgenutzung und zielführende städtebauliche Entwicklung des Bergbaustandortes Auguste Victoria 3/7 gestellt werden.
Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Stadt Marl, der RAG und der Evonik Industries AG als Betreiber des Chemieparks sowie der logport ruhr GmbH, eines Gemeinschaftsunternehmens der RAG Montan Immobilien und der Duisburger Hafen AG, hat den Förderantrag jetzt abschließend diskutiert und verabschiedet.
Mit dem Antrag bewirbt sich die Stadt Marl um Fördergelder des Landes für die Machbarkeitsstudie, an deren Erarbeitung sich die Partner aktiv beteiligen. Eine erste Erörterung des Förderantrages erfolgt am 13. März im Wirtschaftsministerium in Düsseldorf.
Außerdem wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Marl, der RAG AG und der RAG Montan Immobilien erarbeitet. Diese sichert der Stadt Marl personelle Unterstützung bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie zu. Darüber hinaus hat sich die RAG Montan Immobilien bereit erklärt, die im Rahmen einer Förderung anfallenden Eigenanteile in Höhe von nur 10 Prozent der Gesamtfördersumme zu übernehmen. Ein super Geschäft der RAG auf Kosten der Steuerzahler. Die RAG Montan Immobilien verschiebt die Kosten auf die Steuerzahler und ist als Besitzerin der Profiteur. Die Kooperations-vereinbarung soll nach Zustimmung der entsprechenden Gremien in den jeweiligen Häusern in Kürze im Rathaus der Stadt Marl unterzeichnet werden. WIR für Marl hält den Eigenanteil von 10% für zu niedrig.
Alle Beteiligten verfolgen weiterhin das gemeinsame Ziel, den Standort AV 3 / 7 auch nach 2015 als attraktiven Standort für Unternehmen zu etablieren, die Arbeitsplätze im Chemiepark zu sichern und zusätzliche Beschäftigung in unmittelbarer Nachbarschaft zu schaffen. Das Gelände wird noch bis Ende 2015 von der RAG AG im Rahmen der Steinkohlenförderung genutzt.
WIR für Marl meint, die Ankündigung diese Gelände für Logistig Unternehmen anzubieten ist der falsche Weg, das bedeutet noch mehr LKW Verkehr in die Stadt zuziehen. Die Karl Duisbergstrasse und ihre Anwohner sind heute schon über Gebühr belastet.

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