Archive for März, 2014

9. März 2014

Fukushima mahnt: Alle Atomkraftwerke abschalten

atomkraft-nein-danke-7576bMahnwachen bundesweit am 10. und 11. März 2014
Drei Jahre dauert die Katastrophe in Japan schon an – und erst allmählich wird ihr wahres Ausmaß sichtbar: kontaminierte Gebiete, Gesundheitsschäden und noch immer heiße Reaktoren, die jederzeit wieder außer Kontrolle geraten können.
Auch bei uns laufen noch neun AKW; schon denken die ersten wieder offen über Laufzeitverlängerungen nach. Fukushima jedoch mahnt: Alle Atomkraftwerke abschalten.
Als es vor gerade mal drei Jahren in Fukushima zur Kernschmelze kam, war das beherrschbare Restrisiko der zivilen Atomenergienutzung endgültig Geschichte. Der Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima sollte uns alle daran erinnern, wie teuer uns die Nutzung der Atomkraft zu stehen kommt, wenn wir nicht auf wirklich nachhaltige Alternativen für unsere Energieversorgung setzen“.
In Deutschland verkündete die Bundesregierung im Eiltempo nach der Katastrophe den erneuten Atomausstieg und der Bundestag bekannte sich parteiübergreifend zur so genannten Energiewende. Auch einige andere Staaten, die bisher auf Atomenergie setzten, wie Belgien und die Schweiz, beschlossen das Ende dieser unbeherrschbaren Technologie. Doch inzwischen beginnt sich der Wind schon wieder zu drehen – Politiker in Berlin und Brüssel machen Stimmung gegen die Energiewende. Mit ständigen Verweisen auf steigende Strompreise, die Notwendigkeit der Marktintegration und möglichen Gefahren für die Versorgungssicherheit wollen sie letztendlich das Geschäft der konventionellen Energiewirtschaft mit Atom schützen.
Energiewende auch in MarlPlakat_01_preview
Ein erfolgreicher Umbau in Richtung eines umweltverträglichen, stärker dezentral organisierten und intelligent vernetzten Energiesystems muss möglich bleiben meint WIR für Marl.
In Marl Sinsen wird eine neue Windkraftanlage errichtet. Vorher hatte die GroKo im Marler Stadtrat aus SPD, CDU, FDP und bum sich immer gegen neue Energiegewinnung auf dem Marler Stadtgebiet gewendet. WIR für Marl hatte sich im Stadtrat für die Energiewende auch in Marl stark gemacht.
In Marl wird ein besonders leistungsfähiges Windrad gebaut
In Marl-Sinsen startet der Bau eines Windrades, das so viel Strom produzieren kann, wie kaum ein anderes im Ruhrgebiet. Nach Angaben des Betreibers kann das Windrad 2.000 Drei-Personen-Haushalte mit Strom versorgen. Auch landesweit gibt es nur sehr wenige solcher Anlagen. Das Windrad entsteht auf dem Schäferweg in der Nähe der Haard. Es wird 135 Meter hoch und kostet knapp fünf Millionen Euro. Ende des Jahres soll das Windrad in Betrieb gehen.

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9. März 2014

Internationaler Frauentag am 8. März 2014

Der Internationale Frauentag – auch Weltfrauentag genannt – wird am 8. März gefeiert und ist für Frauen auf der ganzen Welt ein wichtiges Datum. In einigen Ländern ist er sogar gesetzlicher Feiertag.
„Heraus mit dem Frauenwahlrecht!“ war die Hauptforderung der „Mütter“ des Internationalen Frauentags. Auch wenn diese Zielsetzung inzwischen erreicht wurde, so ist die Gleichstellung der Geschlechter dennoch weder in Deutschland noch im Rest der Welt eine Realität.
Der Internationale Frauentag hat seine Wichtigkeit daher nicht verloren und wird weiterhin jährlich begangen.
Frauen auf der ganzen Welt machen am 8. März mit Veranstaltungen, Feiern und Demonstrationen auf noch immer nicht verwirklichte Frauenrechte aufmerksam.
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Den internationalen Charakter unterstützt auch die Tatsache, dass die Vereinten Nationen an die Tradition des Internationalen Frauentags angeknüpft haben. 1977 rief die UN-Generalversammlung in einer Resolution einen Tag im Jahr zum „Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ aus. Die jährlich stattfindenden Veranstaltungen stehen seither unter wechselnden Schwerpunktthemen von länderübergreifender Relevanz.
2014 lautet das Motto der Vereinten Nationen zum Internationalen Frauentag: „Equality for women means progress for all“ (Gleichberechtigung für Frauen ist Fortschritt für alle.) In Deutschland lautet das Motto auch in diesem Jahr „Heute für morgen Zeichen setzen!“.
Deutschland gehört zum kleinen Kreis derjenigen Länder, in denen der Internationale Frauentag von 1911 an gefeiert wurde. Eine wichtige Rolle spielten dabei Clara Zetkin , die mitgewirkt hatte, den Weltfrauentag offiziell ins Leben zu rufen.
100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag ist bereits viel von der Geschichte in Vergessenheit geraten. Diese war in Deutschland besonders bewegt: Hier wurde der Tag während des Nationalsozialismus verboten und geriet in der jungen Bundesrepublik zeitweilig in Vergessenheit. Spätestens mit der Wiedervereinigung Deutschlands konnte der Internationale Frauentag aber ein Comeback feiern. Heute ist er Plattform einer vielfältigen Frauenbewegung und fest im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert.
Die DGB Frauen fordern:
Wir unterstützen das Ziel der Europäischen Union, die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen zu fördern: Frauen müssen die gleichen Chancen am Arbeitsmarkt haben wie Männer, sie müssen ihren Lebensunterhalt eigenständig durch eine Existenz sichernde Beschäftigung bestreiten können!
Wir wollen die Gleichstellung von Frauen und Männern durch verbindliche und wirksame europäische Regelungen vorantreiben: bei der Durchsetzung von gleichem Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit, bei der Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt, durch mehr Frauen in Führungspositionen oder durch eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dafür hat Europa unverzichtbare Impulse geliefert, die wir auch in Zukunft brauchen!
Gewalt gegen Frauen: EU-Studie ist alarmierend
Zur neuen Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) zu Gewalt gegen Frauen, meint die Bürgerliste WIR für Marl.
Die Zahlen dieser größten jemals durchgeführten internationalen Studie sind alarmierend.
Die Gefahr für Frauen in den eigenen vier Wänden ist besonders hoch: 22 Prozent aller Befragten gaben an, körperliche oder sexuelle Gewalt durch den eigenen Partner erfahren zu haben. Über die Übergriffe vom Partner im Alltag sind Frauen sehr häufig nicht in der Lage zu reden und sehen von einer Anzeige ab.
Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen einen klaren Handlungsbedarf für die Politik. Rettung aus der Gewaltspirale im eigenen Heim bieten oft nur Frauenhäuser an, in denen die Frauen Schutz und Hilfe bekommen. Hilfetelefone und Frauenberatungsstellen dienen als wichtige Anlaufstelle für Betroffene.
Wir fordern die Bundesregierung deshalb auf, ein Konzept für eine verlässliche Finanzierung der Frauenhäuser vorzulegen und sich verstärkt für Hilfetelefone und Beratungsstellen für Frauen gemeinsam mit den Ländern und Kommunen einzusetzen. Polizistinnen und Polizisten, Richterinnen und Richter sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sollten in ihrer Ausbildung zum Thema geschult und sensibilisiert werden. Denn Gewalt gegen Frauen ist kein neues Phänomen sondern seit Jahrzehnten ein gesellschaftliches Thema, bei dem niemand wegschauen darf.
Hintergrund:
Jede dritte EU-Bürgerin war seit ihrem 15. Lebensjahr schon einmal Opfer sexueller oder physischer Gewalt – Gewalt zu Hause, am Arbeitsplatz, an öffentlichen Plätzen. Fünf Prozent der insgesamt 62 Millionen betroffenen Frauen sind vergewaltigt worden. So lautet das Ergebnis der europaweiten Erhebung der Grundrechte-Agentur FRA im Auftrag des EU-Parlaments, bei der insgesamt 42.000 Frauen im Alter zwischen 18 und 74 Jahren befragt wurden. Frauen in Deutschland sind mit 35 Prozent etwas häufiger von Gewalt betroffen als im EU-Schnitt.

9. März 2014

Fritz Dechert in der Münchener Abendzeitung AZ

AZ im Spiegel

Der Spiegel sagt der Münchener Abendzeitung SERVUS

Erin­ne­run­gen

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6. März 2014

Weichen für Folgenutzung von Auguste Victoria 3/7 in Marl gestellt

Industrie (75)Ein gutes Geschäft für die RAG Montan Immobilien.
Mit einem Förderantrag für eine Machbarkeitsstudie sollen jetzt in einem ersten Schritt die Weichen für eine wirtschaftliche Folgenutzung und zielführende städtebauliche Entwicklung des Bergbaustandortes Auguste Victoria 3/7 gestellt werden.
Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Stadt Marl, der RAG und der Evonik Industries AG als Betreiber des Chemieparks sowie der logport ruhr GmbH, eines Gemeinschaftsunternehmens der RAG Montan Immobilien und der Duisburger Hafen AG, hat den Förderantrag jetzt abschließend diskutiert und verabschiedet.
Mit dem Antrag bewirbt sich die Stadt Marl um Fördergelder des Landes für die Machbarkeitsstudie, an deren Erarbeitung sich die Partner aktiv beteiligen. Eine erste Erörterung des Förderantrages erfolgt am 13. März im Wirtschaftsministerium in Düsseldorf.
Außerdem wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Marl, der RAG AG und der RAG Montan Immobilien erarbeitet. Diese sichert der Stadt Marl personelle Unterstützung bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie zu. Darüber hinaus hat sich die RAG Montan Immobilien bereit erklärt, die im Rahmen einer Förderung anfallenden Eigenanteile in Höhe von nur 10 Prozent der Gesamtfördersumme zu übernehmen. Ein super Geschäft der RAG auf Kosten der Steuerzahler. Die RAG Montan Immobilien verschiebt die Kosten auf die Steuerzahler und ist als Besitzerin der Profiteur. Die Kooperations-vereinbarung soll nach Zustimmung der entsprechenden Gremien in den jeweiligen Häusern in Kürze im Rathaus der Stadt Marl unterzeichnet werden. WIR für Marl hält den Eigenanteil von 10% für zu niedrig.
Alle Beteiligten verfolgen weiterhin das gemeinsame Ziel, den Standort AV 3 / 7 auch nach 2015 als attraktiven Standort für Unternehmen zu etablieren, die Arbeitsplätze im Chemiepark zu sichern und zusätzliche Beschäftigung in unmittelbarer Nachbarschaft zu schaffen. Das Gelände wird noch bis Ende 2015 von der RAG AG im Rahmen der Steinkohlenförderung genutzt.
WIR für Marl meint, die Ankündigung diese Gelände für Logistig Unternehmen anzubieten ist der falsche Weg, das bedeutet noch mehr LKW Verkehr in die Stadt zuziehen. Die Karl Duisbergstrasse und ihre Anwohner sind heute schon über Gebühr belastet.

6. März 2014

Die Stadt Marl empfing Jugendliche aus Krosno im Marler Rathaus.

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Marl empfing Jugendliche aus Krosno im Marler Rathaus. Die Willy-Brandt-Gesamtschule plant einen Gegenbesuch in Polen.
„Die polnische und die deutsche Kultur haben viele Gemeinsamkeiten“, erzählen die polnischen Schülerinnen und Schüler, die in ihrer Heimat das 1. Krosnoer Lizeum „Nikolaus Kopernikus“ (entspricht dem deutschen Gymnasium) besuchen. In Begleitung ihrer Deutschlehrerinnen Ewa Zygarowicz und Monika Zajac haben sie in der Ratsstube über ihre Eindrücke gesprochen, die sie in Marl sammeln konnten. Ihre deutschen Klassenkameradinnen und -kameraden sowie Schulleiterin der Willy-Brandt-Gesamtschule Hedi Mengert haben schon Interesse angekündigt, einen Gegenbesuch nach Krosno zu starten.
Freundschaft zwischen Krosno und Marl
Den Grundstein für den Besuch der Jugendlichen aus Krosno haben am 24. August 2013 die Städte mit der Unterzeichnung des Freundschaftsvertrags gelegt. Erste Kontakte knüpften Marl und die polnische Stadt Krosno im Jahr 2012 während des Projektes „4 Städte – 4 Antworten“. Dieses Netzwerk-Projekt zu den Herausforderungen des Strukturwandels organisierte Marls ungarische Partnerstadt Zalaegerszeg gemeinsam mit Marl und den Städten Krosno und Marosvásárhely. „Es ist schön zu sehen, wenn diese Arbeit Früchte trägt, wir neue Partnerschaften schließen können und die Jugendlichen durch den Austausch die Möglichkeit bekommen, andere Länder und Kulturen kennen zu lernen“.
Krosno (deutsch Krossen/ Wislok) ist eine kreisfreie Stadt im Südosten Polens in der Wojewodschaft Karpatenvorland. Krosno liegt im Süden der Woiwodschaft Karpatenvorland am Fluss Wisłok. Die Grenze zur Slowakei verläuft etwa 40 Kilometer südlich, die zur Ukraine etwa 85 Kilometer östlich der Stadt. Es gibt etwa 5.000 Unternehmen in Krosno. Die Stadt hat ein Zollamt. Die Glasproduktion in Krosno ist die bedeutendste Polens. Die Krośnieńskie Huty Szkła (Glashütte Krosno) ist das größte Unternehmen mit 4.300 Mitarbeitern und existiert seit 1923. Weiterhin hat die Ölindustrie eine hohe Bedeutung für die Stadt. Hier wurde bereits vor 150 Jahren Erdöl gefördert und Erdöl ist seitdem ein wichtiger Wirtschaftszweig geblieben.

6. März 2014

Die Hülsbergstraße in Marl-Lenkerbeck ist nach kurzer Bauzeit saniert

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Die Hülsbergstraße ist ab sofort wieder für den fließenden Verkehr freigegeben. Die Bauzeit von zwei Wochen konnte unterschritten werden.
Es fehlen noch die Markierungen
Bis auf die Markierungen sind die Arbeiten auf der Hülsbergstraße abgeschlossen. Die Fahrbahnmarkierungen werden aus Gewährleistungsgründen zu einem späteren Zeitpunkt hergestellt. Nachdem die Kehrmaschine am Donnerstagvormittag die Fahrbahn gereinigt hatte, konnten die Verkehrsteilnehmer die Straße wieder befahren. Die Buslinie 223 der Vestischen hat die planmäßige Route über die Hülsbergstraße wieder aufgenommen.
Fahrbahn und Gräben saniert
Auf einer Länge von etwa 200 m, von der Einmündung der Hülsstraße aus gerechnet, wurde der vorhandene Fahrbahnbelag aufgenommen und der vorhandene Unterbau verstärkt. Anschließend ist neuer Asphalt eingebaut worden. Neben der Fahrbahnerneuerung wurden auch die vorhandenen Straßengräben profiliert, so dass die Straßenentwässerung sichergestellt ist.

Der ZBH bedankt sich bei den Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für deren Verständnis für die durch die Bauarbeiten entstandenen Behinderungen und Belästigungen

6. März 2014

Schwarz-Roter Griff in die Sozialkassen

Die Koalition greift weiter munter in die Sozialkassen. Mit dem Rentenpaket und nun der massiven Kürzung im Gesundheitsbereich sollen die schwarz-roten Ankündigungen aus dem Wahlkampf realisiert werden. Für Haushaltskonsolidierung und Wahlversprechen dürfen die Beitrags- und Steuerzahlerinnen und -zahler aufkommen. Zu nachhaltigen strukturellen Reformen und Subventionskürzungen ist die Große Koalition weder willens noch in der Lage, meint WIR für Marl.Olym 055
Die haushaltspolitischen Tricksereien der Bundesregierung sind schamlos. Völlig kurzsichtig wird die derzeit durchaus stabile Finanzlage der Sozialkassen ausgenutzt. Schwarz-Rot wählt den vermeintlich bequemsten Weg. Die Sozialbeiträge werden so mittel- und langfristig steigen müssen. Ab 2017 werden sowohl bei der Rente als auch für den Gesundheitsfonds erhöhte Bundeszuschüsse unumgänglich werden. Aber diese Belastungen schiebt Schwarz-Rot galant einer kommenden Regierung zu.

Das Rentenpaket der Bundesregierung wird bis 2030 mindestens 160 Milliarden Euro kosten, ohne dass damit die wirklich drängenden Herausforderungen wie die Bekämpfung von Altersarmut oder die demografische Absicherung des Rentensystems angegangen werden. Union und SPD haben vielmehr die Bedienung ihre Wählerschaft im Blick. Um sich zu verständigen, wählten sie die teuerste Kompromissvariante: Gemacht werden sowohl die Rente mit 63 als auch die sogenannte Mütterrente. Da sie schon diese Maßnahmen nicht solide finanzieren können, bleibt für die tatsächliche Bekämpfung von Altersarmut kein Geld.

Die Kürzung beim Gesundheitsfonds folgt keinerlei gesundheitspolitischer Strategie. Es geht einzig und allein darum, auf die Schnelle Mittel für den Bundeshaushalt locker zu machen. Echte und nachhaltige Haushaltskonsolidierung sieht anders aus. Mit dem Abbau ökologisch schädlicher Subventionen, einer gerechten Ausgabenkritik und einer Verbesserung der Einnahmeseite wäre es möglich, den Haushalt ohne Griff in die Sozialkassen zu sanieren.
Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied:
Krankenkassen: Kürzung des Bundeszuschusses provoziert Zusatzbeiträge

Vor aktuellen Plänen des Bundesfinanzministeriums, den Bundeszuschuss für den Gesundheitsfonds kürzen zu wollen, warnt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Die Gefahr, dass die Krankenkassen schon sehr bald Zusatzbeiträge von den Versicherten eintreiben müssten, würde durch die Kürzung des Bundeszuschusses drastisch ansteigen.
Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied:
„Die Kürzung der GKV-Zuschüsse um sechs Milliarden Euro wäre ein weiterer Raubzug des Bundes durch die Kassen der Sozialversicherungsträger, den die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über Zusatzbeiträge teuer bezahlen müssten. Die Koalition darf sich von den derzeitigen Überschüssen in der GKV nicht blenden lassen, denn diese sind nur vorübergehend. Die Ausgaben der GKV werden sich auch in den nächsten Jahren deutlich nach oben bewegen. Die Gefahr, dass die Krankenkassen schon sehr bald Zusatzbeiträge von den Versicherten eintreiben müssen, steigt durch die Kürzung des Bundeszuschusses drastisch an. Es ist unverantwortlich, wenn die Koalition so künstlichen Druck erzeugt, der zu einseitigen Belastungen für Arbeitnehmer und Rentner führt.

Damit die Belastungen der Versicherten nicht durch die Decke schießen, fordern wir die Koalition eindringlich auf, von einer Deckelung der Arbeitgeberbeiträge abzulassen, um Zusatzbeiträge zu vermeiden. Es ist höchste Zeit für ein nachhaltiges und sozial gerechtes Finanzierungskonzept für die GKV. Dazu gehört neben der paritätischen Finanzierung auch, dass die zugesagten Zuschüsse der GKV bestehen bleiben und nicht haushaltspolitischer Opportunität geopfert werden.“
http://www.dgb.de/themen/++co++c7efbd26-a520-11e3-…

2. März 2014

Beate Sombetzki im Kulturzentrum Hof Jünger in Bottrop-Kirchhellen mit der Ausstellung „Verzweigungen“

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Die Ausstellung „Verzweigungen“ zeigt einen Querschnitt durch die Arbeiten von Beate Magdalena Sombetzki der letzten Jahre – angefangen von eher realistischen bis hin zu informellen Bildern.
Die Themen der Ausstellung sind:
Bäume, Landschaften
– äußere und innere
Masken und Gesichter.

Die meisten ihrer Bilder befinden sich an der Grenze zwischen konkreter und abstrakter Malerei. Sie sind so etwas wie ‚abstrahierende Expressionen’ bzw. ‚expressive Abstraktionen’.
Die Faszination natürlicher Oberflächen, Formen und Strukturen – zu finden in Baumrinden, Steinen, Erdschichten, Pflanzenfasern, Wurzeln, Moosen usw. – beeinflusst die Themen, Materialien und die Maltechnik vieler ihrer Bilder. In dem Sinne ist ihre Malweise eine Organische.
In zahlreichen ihrer Arbeiten tritt der Inhalt, den sie ausdrücken will, gegenüber den Materialien, die sie verwendet und der Technik, die sie anwendet, in den Hintergrund. Die Eigendynamik der Farben und der sich entwickelnden Strukturen gewinnen an Bedeutung. So entstehen oft auf spontane Weise Bilder, die Ausdruck unbewusster, innerer Befindlichkeiten sind.
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Ausstellungseröffnung:
Verzweigungen, Ölbilder von
BEATE MAGDALENA SOMBETZKI
Sonntag, 16. März 2014, 11 Uhr,
Hof Jünger, Haus 1 / Tenne
Kulturzentrum Hof Jünger
Wellbraucksweg 2 – 4
46 244 Bottrop – Kirchhellen
Öffnungszeiten:
So., 16. März, 1 1 – 1 8 Uhr
Sa., 22. März, 1 5 – 1 8 Uhr
So., 23. März, 1 1 – 1 8 Uhr
Sa., 29. März, 1 5 – 1 8 Uhr
So., 30. März, 1 1 – 1 8 Uhr

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Die Künstlerin Beate Magdalena Sombetzki (Szielasko) ist 1951 in Marl geboren. GGS Haardschule, Marl Schulzeit 1957 bis 1962
Geschwister-Scholl-Gymnasium, Marl Schulzeit 1962 bis 1968

Sie hatte 1971 – 1977 das Studium der Pädagogik (1. Staatsexamen Kunst u.a.) und Sonderpädagogik in Dortmund vollendet. Sie war 1981 – 2010 Sonderschullehrerin an einer Förderschule für Geistige Entwicklung in Witten. Seit 2006 hatte sie eine Künstlerische Fortbildung zum Thema „Ausdrucksformgestaltung mittels Malerei und Zeichnung“ bei Eugen Bednarek, Malschule des Projektes ZKE, Essen. Seit 2011 ist sie Meisterschülerin des Essener Künstlers Eugen Bednarek. 1980 – heute Künstlerische Fortbildung bei Michael Goerler, Hattingen; Autodidaktische Weiterbildung in Aquarell-, Acryl-, Pastell- und Ölmalerei sowie Zeichnen und Bildhauerei
Seit 2008 ist sie Mitglied Künstlergruppe MultiColor in Hattingen
Eine Auswahl der Gruppenausstellungen und Einzelausstellungen
2007 – 2013 JAHRESAUSSTELLUNGEN, Große Kunstgalerie Zeche Königin Elisabeth, Essen
2007 KALEIDOSKOP, Rheinisches Institut für Fort- und Weiterbildung in der Psychiatrie, Solingen
2008 PROMETHEUS, Westf. Industriemuseum Henrichshütte, Hattingen
2009 PHÄNOMANIA, Extraschicht, Zeche Zollverein, Essen
2009 ANNÄHERUNG BAUM, Volksbank Hattingen
2012/13 VIER JAHRESZEITEN, Große Kunstgalerie, Zeche Königin Elisabeth, Essen
2013 „Auf Spurensuche“ im Marienhospital, Herne
2013 GRENZERFAHRUNGEN im Marler Kunststern
2013/14 1. SPÄTHERBSTAUSSTELLUNG,
Zeche Königin Elisabeth, Essen
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