Archive for Februar, 2014

28. Februar 2014

Marl: Lilia Vishnevetska ist neue Geschäftsführerin des Integrationsrates

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Lilia Vishnevetska ist die neue Geschäftsführerin des Integrationsrates der Stadt Marl. Nach einigen Monaten kommissarischer Tätigkeit ist die 55-jährige Marlerin jetzt offiziell zur Geschäftsführerin bestellt worden.
Sie spricht fließend Russisch und Ukrainisch
Zu ihren Aufgaben zählen insbesondere der Schriftwechsel des Integrationsrates, das Vor- und Nachbereiten von Sitzungen und Veranstaltungen, die Unterstützung des Vorstandes sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Lilia Vishnevetska, die fließend Russisch und Ukrainisch spricht, tritt die Nachfolge von Fatma Kücük an und leitet zunächst bis zum Ende der Legislaturperiode die Geschäftsstelle des Integrationsrates im Rathaus der Stadt Marl. „Über eine Wiederbestellung nach der Wahl im Mai würde ich mich aber natürlich sehr freuen“, sagt die gebürtige Ukrainerin.
Seit 1998 in Marl und seither ehrenamtlich tätig
Lilia Vishnevetska lebt seit 1998 in Marl und ist seither ehrenamtlich tätig. Sie ist „Freizeit-Mutti“ an der Martin-Luther-King-Gesamtschule und engagiert sich in der Christlich-Islamischen Arbeitsgemeinschaft Marl (CIAG) u.a. fürs Abrahmsfest, im Begegnungszentrum Pütt sowie im Internationalen Bildungs- und Begegnungszentrum „Intercent“. Bereits 1999 ist sie erstmals in den Ausländerbeirat (dem heutigen Integrationsrat) gewählt worden und war von 2004 bis 2008 sogar stellvertretende Vorsitzende.
Bürgerinnen und Bürger können die neue Geschäftsführerin im Rathaus, Turm I, Zimmer 213 (montags von 11 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 11 bis 17 Uhr), aufsuchen. Telefonisch ist Lilia Vishnevetska unter der Rufnummer (02365) 99-2470 oder via E-Mail unter integrationsrat@marl.de zu erreichen.
Der Integrationsrat wird alle fünf Jahre gewählt
Der Integrationsrat ist ein unabhängiges, demokratisch gewähltes Gremium der Stadt Marl. Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre. Der Integrationsrat besteht aus 26 Mitgliedern. Er setzt sich zusammen aus 13 direkt gewählten Migrantenvertretern, acht vom Rat der Stadt Marl benannten Ratsmitgliedern und fünf beratenden Mitgliedern aus verschiedenen Einrichtungen.

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28. Februar 2014

Marl hat im März und April viel zu bieten

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Die aktuelle WOHIN IN MARL-Ausgabe steht ganz im Zeichen des 50. Grimme-Preis-Jubiläums. „Die Stadt und ihr Preis“ – dies ist nicht nur das Motto einer Veranstaltungsreihe zum 50. Grimme-Preis-Jubiläum, sondern auch der aktuellen „WOHIN IN MARL“-Ausgabe. Das Stadtmagazin ist diesmal besonders prall gefüllt mit Beiträgen und Veranstaltungshinweisen.
Interview, Porträt und jede Menge Veranstaltungstipps
Ein Interview mit Monika Kaczerowski, der Leiterin der Marler Gruppe; ein Porträt des Grimme-Preis-Referenten Dr. Ulrich Spies und jede Menge Veranstaltungen: Die Redaktion hat rund um die Grimme-Preis-Gala am 4. April Interessantes und Wissenswer-tes zu dem renommierten Fernsehpreis zusammengestellt. In den Specials gibt es darüber hinaus Tipps zu den Themen „Bauen & Renovieren“ und „Gesundheit & Wellness“.
Online kostenlos herunterladen
Die neue Ausgabe von WOHIN IN MARL liegt kostenlos im Rathaus, im Stadtinformations-büro i-Punkt, in Banken und Sparkassen sowie in vielen öffentlichen Einrichtungen aus. Es kann auch im Internet unter http://www.marl.de/veranstaltungen heruntergeladen werden.

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24. Februar 2014

Warum macht SARIA den Lärmschutzwall in Marl Frentrop niedriger?

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Die Bürgerinitiative “Marler haben Nase voll” hatte für Sonntag, (23.Febr.) zu ihrem Offenen-Info-Spaziergang eingeladen. Treffpunkt war wie immer um 14 Uhr das Wäldchen Rennbachstraße/Ecke Markenweg in Marl-Frentrop.
Dabei beschäftigt die Protestmaschierer vor allem die Frage, warum die Firma SARIA den Lärmschutzwall im Januar niedriger gemacht hat und die Anwohner jetzt noch mehr durch Lärm und Licht belästigt werden.
Die Protest Spaziergänger äusserten ihre Unzufriedenheit mit der Informationspolitik der Stadt. besonders des Bürgermeisters. Es gibt es trotz wiederholter Nachfragen immer noch keine konkreten Antworten zur Errichtung und Abtragung des Walls neben der Saria-Anlage. Er sollte den Schutz vor Lärm der gegenüberliegenden Wohnbebauung reduzieren. Der Wall war im Zuge der Erweiterung der Knochen Linie der KFU errichtet wurden. Ist durch die Veränderung nicht zumindest ein neues Lärmgutachten erforderlich?
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“Am Einfachsten wäre es gewesen, wenn SARIA uns von Anfang an in die Planungen einbezogen hätte”, sagte ein Sprecher der Anwohnerinitiative. “Erst recht jetzt, wo der Wall deutlich weniger wirksam ist, wäre es sinnvoll, wenn SARIA mit uns Bürgern in einem persönlichen Gespräch direkt vor Ort erklären würde was gemacht wurde und warum. Doch unserer zweifachen Bitte nach einem Orts-Termin wurde noch nicht zugestimmt.”

In der Anwohnerinitiative engagieren sich Bürger aus den Stadtteilen Riegefeld, Alt-Marl, Frentrop und Polsum. Sie wehren sich gegen das geplante Industriegebiet vor dem Riegefeld, das durch die umstrittene Erweiterung von SARIA im Landschaftsschutzgebiet geplant ist. Die BI kritisiert die beabsichtige Zerstörung des Naherholungsgebiets.

Bereits jetzt hat die Firma SARIA eine unter besonderem Schutz stehende Wiese und einen Wald von einem Landwirt aus Dorsten Altendorf Ulfkotte gekauft um direkt neben dem bestehenden Standort im Landschaftsschutzgebiet zu bauen, wurde von Spaziergängern vermutet. Die CDU nominierte ihn, Andreas Vortmann zum CDU-Ratskandidaten für den Wahlkreis Altendorf-Ulfkotte/Feldmark. Ausführlich wird über Ausgleichmassnahmen am Standort SARIA unter folgender Adresse im Web berichtet.
http://www.stiftung-westfaelische-kulturlandschaft.de/fileadmin/user_upload/Presse/LWBlatt26-2010.pdf
WIR für Marl hält die Erweiterung von SARIA im Landschaftsschutzgebiet Rennbach für unverantwortlich und fordert die Marler Ratspolitiker auf, die Lebensqualität der Menschen in den vier betroffenen Stadtteilen zu sichern, so wie sie es den Bürgern vor Jahren durch einen Ratsbeschluss versprochen haben.

24. Februar 2014

Faltbootclub Hamm-Marl e.V. 55 startet in die neue Paddelsaison 2014

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Die Tourenprogrammgruppe hatte für dieses Jahr wieder ein ausführliches Programm vorgelegt. Ein Ausschnitt vom Tourenprogramm 2014 des Faltbootclub Hamm- Marl.
Am 07. -09.03.14 findet ein Wander- und Rodelwochenede in Winterberg (Lange Wiese) statt.
Das Anpaddeln der Marler Kanu Vereine ist am 23.03.14.
Eine Tagestour auf der Wupper, ist für 14. – 24.04.14 geplant.
Am 04. – 06.04.14 findet eine Fahrt zur Sieg statt.
Eine Fahrt zur Diemel, Camp beim KC Warburg, wurde traditionell angeboten.
Der Verein wird am 17. – 18.05.14 eine Canadiertour auf der Lippe (Gepäckfahrt)
machen. Auch eine Fahrt zur Sauer in Luxemburg fand grosse Zustimmung.
Die Tour de Ruhr, Camp beim KC Wickede, am 19. – 22.06.14 ist wieder dabei.
27. – 29.06.14 ist eine Fahrt zur Lahn, Campingplatz in Limburg, angesagt.
Mitglieder des Vereins fahren am 06. – 26.07.14 in ein Sommercamp in die Bretagne. Das Bootshauswochenende ist wieder mit Spiel und Spaß am Bootshaus, am 29. – 31.08.14. Eine Fahrt zur oberen Lippe, WSC Lippstadt, ist für den 06. – 07.09.14 vorgesehen.
Eine Fahrradtour auf der Römerroute Niederrhein mit einer Übernachtung in Reken, ist am 06. – 26.07.14.
Eine Hüttenwanderung in den Hohen Tauern wird durchgeführt, Anmeldeschluss ist der 07.09.14.
Am 15.10.14 ist das Abpaddeln der Marler Kanu Vereine.
15.11.14 ist Wander- und Wellnesswochenende, in derJugendherberge Finnentrop. Mit der Nikolausfeier im Bootshaus am Kanal am 07.12.14 enden die Vereinsaktivitäten 2014
Jahreshauptversammlung 2014
Die Kuchenspenderinnen hatten wieder selbstgebackenen Kuchen mitgebracht. Nach ausführlichen Begrüssungen und Gesprächen begann die Versammlung.
Mit einem kräftigen Ahoi wurden die Vereinsmitglieder/innen, zur jährlichen Jahreshauptversammlung 2014 begrüsst.
Beim Kassenbericht 2013 gab es keine Beanstandungen. Der Kassenprüfer Timo beantragte die Entlastung des Vorstands und der Einkäufer. Berichte der Wander- und Jugendwarte wurden zu stimment zur Kenntnis genommen. Die Wahl des 1. Vorsitzenden, deren Durchführung durch den Vereinsältesten Herman erfolgte, bestätigte Josef Oeinck mit grosser Mehrheit wieder zum Vorsitzenden. Heike wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Andrea wurde wieder einstimmig zur Geschäftsführerin bestimmt. Die Wahl des Wanderwarts Jürgen,Wahl des Jugendwarts Timo und die Wahl des Bootshauswarts Achim und seines Vertreters Holger fanden in grosser Einmütigkeit statt. Danach wurden die Gemeinsame Aktivitäten und Verpflichtungen im laufenden Jahr 2014 besprochen. Die zunehmende Müllpoblematik im Kanalbereich kam zur Sprache. Kanusportler sind nicht nur Sportler, sondern, weil es der Ort ihrer vorzugsweisen Freizeitgestaltung ist, auch Naturliebhaber. Die Beobachtungen der Kanusportler am Ufer, auf dem Wasser, auf Inseln, an Bacheinläufen, an künstlichen Einläufen, können wertvolle Hinweise auf Verschmutzungen und Beschädigungen der Fauna und Flora liefern.

22. Februar 2014

An der Baustelle Bergstraße in Marl Hüls fallen zwei Bäume

Bis die schweren Baumaschinen wieder ihre Arbeit an der Bergstraße in Hüls aufnehmen, vergehen noch ein paar Wochen.
Damit der Baubeginn im Frühjahr wieder planmäßig und ungehindert starten kann, werden auf der zukünftigen Baustelle zwischen der Einmündung der Hülsstraße und der Ziegeleistraße einige Vorarbeiten erledigt. Dies teilt der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) mit.
Zwei Bäume weichen dem Geh- und Radwegbergstr 009
Zu den Vorarbeiten gehört auch das Fällen von zwei Bäumen im Knick der Bergstraße / Hülsstraße, die auf der Trasse des noch zu erstellenden neuen Geh- und Radweges stehen. Die Fällaktion am Samstag, 22. Februar wurde aus Gründen des Naturschutzes bewusst in diese Zeit gelegt. Nach Abschluss aller Bauarbeiten erfolgt die Pflanzung der neuen Straßenbäume an den vorgesehenen

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22. Februar 2014

Fahrbahnerneuerung Hülsbergstraße in Marl am Donnerstag, 27. Februar

Verkehr 011Die Sanierung eines Teilstückes der Hülsbergstraße wird kurzfristig umgesetzt. Dies teilt der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) mit. Beginnen werden die Arbeiten am Donnerstag, 27. Februar. Der ZBH rechnet mit einer Bauzeit von rund zwei Wochen.
Ein Teilstück der Hülsbergstraße wird erneuert
Auf einer Länge von etwa 200 m, von der Einmündung der Hülsstraße aus gerechnet, wird der vorhandene Fahrbahnbelag aufgenommen und der vorhandene Unterbau verstärkt. Anschließend wird neuer Asphalt eingebaut.
Während der Arbeiten kann der Durchgangsverkehr wegen des vorhandenen Baumbestandes nicht aufrechterhalten werden. Aus diesem Grund müssen die Arbeiten unter Vollsperrung ausgeführt werden. Die Umleitung wird über die Hülsstraße, den Ovelheider Weg und die Victoriastraße ausgeschildert. In der Kreuzung der Victoriastraße / Bahnhofstraße / Hülsbergstraße werden die Verkehrsteilnehmer frühzeitig durch große Plantafeln auf die Baustelle hingewiesen. Der ZBH bittet alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer, sich an die ausgeschilderte Regelung zu halten, da es unmittelbar vor der Baustelle keine Wendemöglichkeit gibt.
Buslinie 223 fährt eine Umleitung
Die Buslinie 223 der der Vestischen Verkehrsbetriebe wird für die Dauer der Arbeiten ebenfalls umgeleitet. Die Haltestellen Lenkerbeck Feuerwehrhaus und Korthausen werden aufgehoben. Alternativ bittet die Vestische ihre Fahrgäste, die Haltestellen Lisztstraße und Marl Flugplatz zu nutzen. Durch die Umleitung werden die Haltestellen Lisztstraße, Brucknerstraße, Versöhnungszentrum, Sibeliusstraße und Ringerottstraße entgegengesetzt der normalen Fahrtrichtung des Busses angefahren. Fahrgäste mit dem Fahrtziel Recklinghausen Hbf. nutzen für die Dauer der Baumaßnahmen, an ihrer gewohnten Einstiegshaltestelle bitte die auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite befindliche Haltestelle in Fahrtrichtung Marl-Mitte. Fahrgäste mit dem Fahrtwunsch Marl-Mitte steigen an ihrer Haltestelle in Fahrtrichtung Recklinghausen Hbf. in den Bus ein. Die Haltestelle Lisztstraße wird zudem in die Ringerottstraße verlegt.

Der ZBH bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die durch die Bauarbeiten entstehenden Behinderungen und Belästigungen.

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21. Februar 2014

Diätenerhöhung von über 10 Prozent im Bundestag beschlossen

Der Bundestag hat sich mit den Stimmen der Großen Koalition eine saftige Diätenerhöhung von über 10 Prozent genehmigt. Beim Verdienst wollen unsere Volksvertreter mit Bundesrichtern gleichgestellt werden, aber auf ihre Privilegien gegenüber den Richtern, z.B. die unbegrenzte Möglichkeit zu Nebeneinkünften, wollen sie nicht verzichten.
Gleichzeitig wurde ein wirkungsloses Gesetz gegen Abgeordnetenbestechungpostumus-5u00k75wdwg1gmszc2ft_wmlayout beschlossen. Ein Änderungsantrag der Opposition, der die kritisierte Formulierung „im Auftrag oder auf Weisung“ streichen wollte, wurde abgelehnt.
Zu kritisieren ist insbesondere, dass die Strafbarkeit der Abgeordneten zu eng gefasst wird. Die Koalition will nur solche Handlungen unter Strafe stellen, die Mandatsträger „im Auftrag oder auf Weisung“ von anderen vornehmen oder unterlassen. Da das aber kaum zutreffen wird, droht die Regelung teilweise leerzulaufen.
Die Abgeordneten Michael Groß (SPD) und Rita Stockhofe (CDU) aus dem Wahlkreis, zu dem Marl gehört, haben laut Bundestagsprotokoll mit ja gestimmt
Leider haben viele Abgeordneten die Vorurteile gegen „die da oben“ mit ihrem Abstimmungsverhalten einmal mehr bestätigt. Damit verschärfen sie die ohnehin herrschende Vertrauenskrise in die Demokratie.
Dass einige Politiker im Fall der Strafbarkeit von Abgeordnetenbestechung immer an die „Freiheit des Mandats“ erinnern, ist nicht nachvollziehbar. Denn einer strengen Regelung steht besagter Artikel 38 gar nicht entgegen – ganz im Gegenteil, wie bei der öffentliche Expertenanhörung im Rechtsausschuss des Bundestag darlegt wurde: „Die Freiheit des Mandats bedeutet laut Bundesverfassungsgericht auch die Unabhängigkeit von finanziellen Interessen – und zwar ausdrücklich auch von solchen, die sich an ‚das finanzielle Eigeninteresse der Abgeordneten wenden‘. Daher verlangt der Grundgesetz-Artikel 38 geradezu eine strenge Strafbarkeit der Abgeordnetenbestechung!“

20. Februar 2014

Marl: „Integration durch Sport fördern“ erstes interkulturelles Judo-Turnier

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Der Judo Budo Club Marl (JBC) Marl richtet im März das erste interkulturelle Judo-Turnier auf Bezirksebene in der Rundsporthalle aus.
Der Judo Budo Club Marl veranstaltet am ersten Märzwochenende (1. und 2. März) gemeinsam mit dem StadtSportVerband Marl e.V. das Judo-Bezirks-Turnier der männlichen und weiblichen Jugend.
Gekämpft wird in den Klassen U12, U15 und U18. Es ist nicht nur das erste interkulturelle Judo-Turnier in Marl, sondern das erste Turnier im Bezirk Münster, das als „Integrations-Turnier“ veranstaltet wird.
Interkulturelles Rahmenprogramm
Die Sportler und Besucher erwartet in der Rundsporthalle zu Turnierbeginn ein interkulturelles Rahmenprogramm. Der Verein „Marler Friedenswege e.V.“ bietet den ganzen Tag türkische und arabische Speisen und Getränke an. Sehenswert ist die Ausstellung über Integration im Sport und die verschiedenen Kampfsportarten der teilnehmenden Vereine. Die Stadt Marl eröffnet den Wettkampf am Samstag (1.3.) um 11.30 Uhr und wird auch die Auszeichnung der schnellsten Kämpferinnen und Kämpfer vornehmen. Sport kann in besonderer Weise die Integration fördern, weil er durch direkten Kontakt Fremdheit überwinden und Toleranz wecken kann. Das Turnier bietet eine hervorragende Chance zur weiteren interkulturellen Öffnung des Sports in unserer Stadt und darüber hinaus.
WIR für Marl meint: Der Sport ist für eine langfristige Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern von herausragender Bedeutung.
Integration ist eine wichtige, dauerhafte, politische und gesellschaftliche Aufgabe. Mit dem Programm „Integration durch Sport“ beteiligt sich der Sport aktiv an dieser Aufgabe.

DOSB-Programm
Das interkulturelle Judo-Turnier läuft unter dem Programm „Integration durch Sport“ vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).
Programm- Zeitplan
Samstag, 01.03.2014
11.00 Uhr TANZ“Gartenzwerg-Tanz“ – Tamilische Mädchen-Gruppe
11.30 Uhr ERÖFFNUNG durch Stadt Marl
11.35 Uhr TANZ „Fröhlicher Frühlingstanz“ – Tamilische Mädchen-Gruppe
11.00-11.30 Uhr Waage Jugend U 15 weiblich
11.45 Uhr BEGINN der Wettkämpfe
13.30 Uhr Waage Jugend U 15 weiblich
Sonntag, 02.03.2014
9.00 – 9.30 Uhr Waage Jugend U 12 männlich
11.00-11.30 Uhr Waage Jugend U 12 weiblich
13.00-13.30 Uhr Waage Männer U 18
14.00-14.30 Uhr Waage Frauen U 18
Ende ca. 18.00 Uhr

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19. Februar 2014

Eklat im Stadtrat um Marls ehemaligen Bürgermeister Rudi Heiland

cropped-pict0027.jpgIm Rat der Stadt Marl kam es zu heftigen Auseinandersetzungen über den ehemaligen Bürgermeister Rudi Heiland. Hier einige Fakten aus seinem Leben. Rudolf-Ernst Heiland wurde am 8. September 1910 in Hohndorf geboren. Er starb am 6. Mai 1965 in Marl. Heiland war ein umstrittener Politiker, Mitglied bei den Parteien SPD, SAPD, LO, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und 1948/49 Mitglied des Parlamentarischen Rates.
Der ehemaligen Bürgermeister war eine umstrittene Persönlichkeit, deren politisches Wirken eng mit der Entwicklung der Stadt Marl verbunden war. Heiland forcierte prestigeträchtige teure Bauprojekte.
In einem rasantem Tempo entstanden das Theater Marl (1953), Hans-Böckler-Berufskolleg (1953), das erste eigene Gebäude für die insel-VHS (1955), heute Sitz des Grimme-Institut ist. Die Paracelsus-Klinik (1955), die als modernster Krankenhausneubau in Europa galt, oder das heutige Albert-Schweitzer-/ Geschwister-Scholl-Gymnasium (1958). 1960 wurde der Grundstein für das Rathaus gelegt, für das Heiland sich mit Nachdruck eingesetzt hatte. 1964 wurde der Grundstein für eine Schule nach Plänen des Architekten Hans Scharoun, die heutige Scharounschule gelegt. Die Lobeshymnen sind verstummt. Die Prophezeiungen des Bundes der Steuerzahler gingen in Erfüllung. Alles Bauten deren Sanierung den Marler Steuerzahler Millionen Euro kosteten und noch kosten werden. Die Folgekosten spielten für ihn und seine Partei die SPD keine Rolle. Die Kassen leer, die Stadt verschuldet. Heute ist der stolze Traum von Heilands Marl ausgeträumt. Das Rathaus ist ein Sanierungsfall der Millionen kosten wird. Heiland focht es nicht an, daß seine großzügigen Bauvorhaben mit Schulden finanziert wurden. Das Erbe der früheren SPD Politiker ist nicht einfach , sie gaben das Geld mit vollen Händen aus, Rücklagen für schlechtere Zeiten wurden nicht gebildet.
Leben und Beruf
Heiland kam 1912 mit seinen Eltern nach Marl, wo sein Vater Arbeit gefunden hatte. Von 1925 an arbeitete er als Hilfsmonteur beim örtlichen Elektrizitätswerk.
1933 aus politischen Gründen aus dem städtischen Dienst entlassen, danach in Gelsenkirchen und Wesermünde im Fischgroßhandel. 1936 Verhaftung und Verurteilung zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus wegen „Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens“, Vollzug Februar 1936-November 1938 in Celle. 1939-1945 als Hilfsarbeiter in den damals deutschen Ostgebieten dienstverpflichtet, zuletzt in Danzig. 1945 kehrte er nach Marl zurück und machte sich als Kaufmann selbständig.
ParteiOlym 055
Heiland gehörte seit 1924 der SAJ und 1928 der SPD an. 1931 schloss er sich der neu gegründeten SAPD an, wechselte 1932 zur trotzkistischen LO und war im Widerstand gegen den Nationalsozialismus in der aus dieser hervorgegangenen IKD aktiv. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er wieder der SPD bei, wurde deren Ortsvorsitzender in Marl und gehörte auch dem Vorstand des Parteibezirks westliches Westfalen an.
Abgeordneter
Heiland gehörte dem Rat der Stadt Marl seit 1945 und dem Kreistag des Kreises Recklinghausen seit 1946 an. Von 1947 bis 1949 war er Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen. Heiland war 1948/49 Mitglied des Parlamentarischen Rates. Er gehörte dem Deutschen Bundestag seit dessen erster Wahl 1949 bis zu seinem Tode 1965 an. Er wurde von Bundestagspräsident Dr. Erich Köhler am 22. März 1950 wegen unparlamentarischen Verhaltens für acht Sitzungstage ausgeschlossen, nachdem er gemeinsam mit Herbert Wehner und einigen anderen SPD-Abgeordneten den rechtsextremen und zuvor ebenfalls ausgeschlossenen Abgeordneten Wolfgang Hedler aus dem Ruheraum für Abgeordnete vertrieben hatte, wobei Hedler eine Treppe heruntergefallen war. Heiland zog immer über die nordrhein-westfälische Landesliste seiner Partei ins Parlament ein.
Einen weiteren Beweis für seine eigenwilligen Handlungen lieferte Heiland 1962, als er sich in Besitz eines persönlichen Briefes brachte, den der damalige NRW-Kultusminister Werner Schütz an die Marler CDU geschrieben hatte. Heiland, damals auch Bürgermeister von Marl, öffnete den Brief und kopierte den Inhalt. Der Verstoß gegen das Briefgeheimnis wurde bekannt und er wurde nach seiner Rechtfertigung gefragt. Seine Antwort lautete aber lapidar. „Das lassen Sie mal meine Sorge sein.“
Öffentliche Ämter
Heiland war von 1946 bis zu seinem Tode Bürgermeister der Stadt Marl. Die sprudelnden Einnahmen der Gewerbesteuer, insbesondere der Chemischen Werke Hüls, verwendete er für eine ehrgeizige und aufwendige Stadtplanung. Er plante mit der SPD die neue Stadtmitte mit dem Rathaus (Architekten van den Broek und Bakema, Bauzeit 1960 – 1967), zu Lasten der bestehenden alten Stadtteile. Er beauftragte den Architekten Hans Scharoun mit dem Bau einer Grundschule an der Westfalenstraße, der heutige Scharounschule, deren Sanierungskosten explodierten.
Das Ende der Karriere
Anfang der 60er Jahre warfen Geldgeschäfte, die Heiland und der damalige Kämmerer am Rat der Stadt vorbei mit einem (später als betrügerisch entlarvten) Bankier gemacht hatten, einen Schatten auf seine Karriere. Man schätzt das es hier um einen Verlust für die Stadt Marl von 1,55 Millionen ging. In den Jahren 1962 und 1963 hatte Marls Kämmerer Dr. Seyfert dieses Geld auf Anweisung Heilands, am Stadtrat vorbei, überwiesen. Sechs Tage vor Heilands Tod platzte der erste Scheck in Höhe von 50000 DM der zur Rückzahlung fällig gewesen wäre.

18. Februar 2014

Informationsveranstaltung „Ökoprofit“ am 13. März um 17.00 Uhr im Anwenderzentrum H2Herten, Doncasterplatz 5-7, 45699 Herten

oekoprofitlogoIm Mai startet die mittlerweile fünfte Runde des kreisweiten Projektes „Ökoprofit“, in der weitere Unternehmen die Chance haben, mit grünen Maßnahmen schwarze Zahlen zu schreiben.
Wie lukrativ eine Beteiligung am Ökoprofit-Projekt ist, zeigt eindrucksvoll das Ergebnis der letzten Ökoprofit-Runde mit insgesamt 16 ausgezeichneten Unternehmen. Die Betriebe sparen rund 850.000 Euro im Jahr ein. Darüber hinaus entlasten sie die Umwelt, indem sie jährlich über 3.525 MWh an Energie, 10.900 m³ Wasser und 13 Tonnen Abfall einsparen bzw. vermeiden. Insgesamt werden 2.750 Tonnen CO2 weniger emittiert und damit ein erheblicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet.
Infoveranstaltung
Damit sich jeder Betrieb ein eigenes Bild vom Projekt machen kann, laden der Kreis Recklinghausen und die beteiligten Kommunen zu einer Informationsveranstaltung, an der auch bereits zwei zertifizierte Ökoprofit-Unternehmen für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen. Die Informationsveranstaltung findet am 13. März um 17.00 Uhr im Anwenderzentrum H2Herten, Doncasterplatz 5-7, 45699 Herten, statt. Anmeldungen bitte bis zum 7. März an g.engelhardt@baumgroup.de
In Marl beteiligten sich am letzten Ökoprofit-Projekt folgende Unternehmen bzw. Einrichtungen: Ein Auszug
August-Döhr-Schule
Einsparungen laut Umweltprogramm Ökoprofit: 2.745 €
Abfall:2,9 t• Energie:10.101 kWh• Klimaschutz:3 t CO2•
Stadt Marl: Haard-/Johannesschule
Einsparungen laut Umweltprogramm Ökoprofit: 2.740 €
Abfall:2,9 t• Energie:17.215 kWh• Klimaschutz:4,2 t CO2• Wasser:36 m3
Overbergschule
Einsparungen laut Umweltprogramm Ökoprofit: 2.870 €
Abfall:2,9 t• Energie:17.385 kWh• Klimaschutz:4,7 t CO2
Grundschule Sickingmühle
Einsparungen laut Umweltprogramm Ökoprofit:3.298 €
Abfall: 2,9 t• Energie:3.255 kWh• Klimaschutz:1,8 t CO2• Wasser:55,6 m3
S+B Industrial Minerals GmbH
Einsparungen laut Umweltprogramm Ökoprofit: 208.019 €
Energie: 166.772 kWh • Klimaschutz:527,6 t CO2• Wasser:500 m3
Stadt Marl, Kindertageseinrichtungen Wirbelwind und Zwergenland
Einsparungen laut Umweltprogramm Ökoprofit:520 €
Energie:3.500 kWh • Klimaschutz:0,7 t CO2 • Wasser:60 m3