Stadt Marl richtet zweite „Eltern-Haltestelle“ ein

Mit der zweiten „Eltern-Haltestelle“ soll das Umfeld für Kinder an der Harkortschule noch sicherer werden. Die Stadt Marl hat jetzt gemeinsam mit der Schulleitung, der Schulpflegschaft, Polizei und ADAC eine zweite „Eltern-Haltestelle“ im Umfeld der Harkortschule eingerichtet. Die neue Hol- und Bringzone an der Dormagener Straße soll das Schulumfeld für Kinder noch sicherer machen.

Die Aktion, bei der Schulkinder am Dienstag (8.10.) gelbe Füße auf den Gehweg an der Dormagener Straße gemalt haben, gehört zu einem bundesweit ersten Musterprojekt zur Vermeidung von Verkehrsgefährdungen im direkten Schulein-gangsbereich durch den Hol- und Bringservice sogenannter „Elterntaxen“. Im Auftrag des ADAC hat die Bergische Universität Wuppertal zusammen mit dem Ingenieurbüro bueffee mehr als 750 Grundschulen in NRW untersucht, um Empfehlungen zur Vermeidung von Gefahren im alltäglichen Hol- und Bringverkehr zu geben.
Erlebnisweg

Daraufhin richtete die Stadt bereits im September die „Eltern-Haltestelle“ an der Gendorfer Straße ein, die mittlerweile morgens und mittags von rund 50 Eltern angesteuert wird. „Die Eltern nehmen die Haltestelle bislang sehr gut an“, bilanziert Udo Lutz, Verkehrsplaner bei der Stadt Marl, die ersten beiden Wochen. „Wichtig ist“, so Lutz, „dass wir jetzt mit beiden Haltestelle den Kindern einen sicheren Sammelplatz sowie einen überschaubaren und sichereren Fußweg zur Schule anbieten können“. Denn der Fußweg sei für die Kinder ein Erlebnisweg, durch den Gesundheit gefördert und die eigenständige Mobilität erlernt werde.
„Verkehrszähmer“

Von den an der Harkortschule eingerichteten „Eltern-Haltestellen“ führen diese Fußwege auf sicheren Gehwegen und gesicherten Querungen zur Schule. Die Wege sind ausreichend beleuchtet, im Winter geräumt und frei von gefährlichen Sichtbehinderungen.
Die Eltern wurden über die Fußwege und die gesamte Aktion informiert, von Seiten der Harkortschule wird die Einrichtung der Hol- und Bringzonen durch die Aktion „Verkehrszähmer“ begleitet. Die „Verkehrszähmer“ sind ein von der Bundesanstalt für Straßenwesen geprüftes und vom NRW-Schulministerium empfohlenes Projekt, bei dem Schulklassen für den eigenständigen Fußweg zur Schule Zaubersterne sammeln können, die zu verlängerten Pausen und ähnlichen Belohnungen für die Kinder führen.
So berichtete die Stadt auf facebook.

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