Zukunft des Standortes Auguste Victoria in Marl im Blick

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Das insgesamt ca. 130 ha große Plangebiet besteht im Kern aus der noch aktiven Schachtanlage Auguste Victoria 3/7 sowie dem dazugehörigen Hafen und wird noch bis Ende 2015 von der RAG Aktiengesellschaft im Rahmen der Steinkohlenförderung genutzt.

Die Stadt Marl, RAG Montan Immobilien und Evonik Industries AG haben die Zukunft des Standortes Auguste Victoria weiterhin fest im Blick und jetzt eine neue Arbeitsgruppe gegründet.

Vertreter der Stadt Marl, der RAG Montan Immobilien und der Evonik Industries AG werden künftig bei der Entwicklung eines Folgenutzungskonzeptes für den Bergwerksstandort Auguste Victoria sowie weiterer östlich an den Chemiepark angrenzenden RAG-Flächen intensiv zusammenarbeiten.
Abstimmung

Im Rahmen eines gemeinsamen Termins am vergangenen Freitag in Marl stimmten sich Thomas Wessel, Arbeitsdirektor im Vorstand der Evonik Industries AG, und Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung RAG Montan Immobilien GmbH, gemeinsam mit Marl und dem Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Marl, Dr. Manfred Gehrke, über die Gründung dieser Arbeitsgruppe ab.
Enge Verbindung zu Marl

„Evonik und RAG haben eine gemeinsame Geschichte und sind eng mit der Stadt Marl verbunden. Da ist es für uns selbstverständlich, dass wir unser Know-how in der Standortvermarktung aktiv in die Arbeitsgruppe einbringen“, betont Thomas Wessel. „Wir werden alles dafür tun, um Ansiedlungsmöglichkeiten zu evaluieren, die Arbeitsplätze im Chemiepark sichern und Beschäftigung in unmittelbarer Nachbarschaft bringen.“
Weichenstellung
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Das insgesamt ca. 130 ha große Plangebiet besteht im Kern aus der noch aktiven Schachtanlage Auguste Victoria 3/7 sowie dem dazugehörigen Hafen und wird noch bis Ende 2015 von der RAG Aktiengesellschaft im Rahmen der Steinkohlenförderung genutzt. Schon jetzt sollen allerdings die Weichen für eine wirtschaftliche Folgenutzung und zielführende städtebauliche Entwicklung gestellt werden. Hierzu bewirbt sich die Stadt um Fördergelder des Landes für eine erste Machbarkeitsstudie, an der sich dann die Partner in der Arbeitsgruppe aktiv beteiligen. „Wir alle verfolgen das gemeinsame Ziel, den Standort Auguste Victoria auch nach 2015 als attraktiven Standort für Unternehmen zu etablieren“, betont Prof. Dr. Hans-Peter Noll. Durch die Erreichbarkeit über Schiene, Wasser und Straße, die sogenannte Trimodalität, bietet sich das Areal besonders für eine Nutzung durch Logistikunternehmen an. Daher wird auch die logport ruhr GmbH als Experte für Standorte mit direkter und multimodaler Vernetzung in die Entwicklung eingebunden werden. Die logport ruhr ist ein Gemeinschaftsunternehmen der RAG Montan Immobilien und der Duisburger Hafen AG.
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Das erste Treffen der Arbeitsgruppe ist im Anschluss an die in München stattfindende Gewerbeimmobilienmesse Expo Real geplant.

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