Schauspielsaison in Marl startet rockig

Spring-Awakening
Szene aus dem Rock-Musical „Spring awakening – Frühlingserwachen“: Das Stück über die Jugend und die sexuelle Aufklärung…

Spring-Awakening

…wird in dieser Inszenierung im Kontrast mit Rock-, Pop- und Folksongs als Aufschrei der heutigen Jugend auf die Bühne gebracht.

Mit dem besonderen Rock-Musical „Spring awakening – Frühlingserwachen“ eröffnet das Theater Marl am 24. September um 20 Uhr schwungvoll die neue Schauspielsaison. Das Stück nach Frank Wedekind über die Jugend und die sexuelle Aufklärung wird in dieser Inszenierung im Kontrast mit Rock-, Pop- und Folksongs als Aufschrei der heutigen Jugend auf die Bühne gebracht.

Rock Musical mit literarischen Wurzeln

Dabei entsteht ein Spannungsfeld der Reflektion über Vergangenheit und Gegenwart. Die jungen Absolventen der Folkwang Hochschule und das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen bringen das Rock Musical mit literarischen Wurzeln auf die Bühne. Laut und wild – aber auch leise und gefühlvoll – kommt die Koproduktion des Musiktheater im Revier mit der Folkwang Universität der Künste daher. Die Presse urteilte: „Ein poppiger Abend mit komischen, aber auch traurigen Momenten, der schwere Kost in leichtem Ton verpackt – und Erfolg damit hat.“

„Das Bildnis des Dorian Gray“

Einfühlsam und mit Hilfe von Filmzitaten widmet sich der bekannte Schauspieler Erol Sander am 25. November dem berühmten Roman von Oscar Wilde „Das Bildnis des Dorian Gray“. Ab 20 Uhr bringt Erol Sander dem Publikum im Roman von Oscar Wilde beschriebenen scheiternden Versuch eines Lebens als Kunstwerk, die dramatische Beziehung zwischen Schönheit und Sittlichkeit näher. Dieses Thema der europäischen Dekadenz war bei seinem Erscheinen auch Wildes ureigenster Konflikt. So wurde der Roman, der bei seinem Erscheinen einen Skandal auslöste, zum Dokument der Krise im künstlerischen Selbstverständnis des Exzentrikers Wilde. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Freundeskreis Türmchen zum 20järhigen Bestehen.

„Doktor Faustus“

Die historische Überlieferung des Faust-Stoffes hat sich das Hohenloher Figurentheater für eine besondere Inszenierung vorgenommen, die am 26. November auf der Studiobühne im Marler Theater zu sehen sein wird. Sie beruht auf dem „Doktor Faustus“ von Marlowe. Mit Hilfe der handgefertigten wunderschönen Puppen entführen die Spieler das Publikum in eine mittelalterliche Welt mit ihren Vorstellungen von Gut und Böse, von Teufelsbund und Höllenfahrt. So ist diese Aufführung nicht nur ein sagenhaftes Vergnügen für jeden Zuschauer, sondern gibt auch Einblicke in Theaterinhalte der Vergangenheit und stellt damit die Erhaltung und Weiterführung wertvoller Traditionen des Puppenspiels dar.

Die weiteren Schauspieltermine…

… im neuen Jahr sind: 23. Januar, 19 Uhr, Kabale und Lie-be, Prinz-Regent-Theater Bochum; 19. Februar, 20 Uhr, Die Mittagsfrau, Theater Osnab-rück; 19. März, 20 Uhr, Felix Krull, Euro-Studio Landgraf; 27. März, 20 Uhr, Die Päpstin, Theaterlust München.

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