Archive for Juli 22nd, 2012

22. Juli 2012

Deutsche AIDS-Hilfe: Freiheit und Solidarität retten Leben

– „Your FREEDOM OF CHOICE“ – Unter diesem Motto präsentiert sich die Deutsche AIDS-Hilfe bei der Internationalen AIDS-Konferenz in Washington, die heute beginnt. Die Deutsche AIDS-Hilfe unterstreicht damit, dass im Umgang mit HIV und Aids nicht nur medizinische Fortschritte zählen.

Menschenrechtsfragen wie die Diskriminierung von HIV-positiven Menschen und der besonders stark von HIV betroffenen Gruppen dürfen nicht aus dem Blick geraten.

Zur Aktion „Your FREEDOM OF CHOICE“ sagt Carsten Schatz, Vorstandsmitglied der Deutschen AIDS-Hilfe:

„Über Fragen des eigenen Lebens selbstbestimmt entscheiden zu können, ist in den USA – und nicht nur dort – ein hoher Wert. In Bezug auf Sexualität, Drogen und das Leben mit HIV wird dieses Ideal aber außer Kraft gesetzt. Dabei haben Repression und Diskriminierung immer auch fatale Folgen für die HIV-Prävention. Ein selbstbestimmtes Leben ist eine unverzichtbare Grundlage für den Schutz vor HIV.“

An ihrem Stand im „Global Village“ der Konferenz zeigt die Deutsche AIDS-Hilfe ab Montag an vier Thementagen, was FREEDOM OF CHOICE konkret bedeutet und welche dramatischen Folgen mit Bevormundung und Ausgrenzung bestimmter Gruppen von Menschen weltweit einhergehen. Die Titel der Tage lauten:

"Drug use - Prohibition kills!" 
"Sex work - Repression kills!" 
"HIV+ - Discrimination kills!" 
"Gay Life - Exclusion kills!"

Weitere Informationen und Flugblätter zu den einzelnen Themen können Sie in unserem Pressebereich (http://www.aidshilfe.de/de/presse/int-aids-konferenz/kampagne) abrufen.

Die Deutsche AIDS-Hilfe ist mit einem größeren Team (http://aidshilfe.de/de/presse/int-aids-konferenz/kontakt) in Washington, zu dem Expertinnen und Experten für alle Themen der Konferenz zählen. Zur Delegation gehören neben Vorstandsmitglied Carsten Schatz und Geschäftsführerin Silke Klumb auch HIV-positive Rollenmodelle beziehungsweise Botschafter der Kampagnen ICH WEISS WAS ICH TU (www.iwwit.de) und „Positiv zusammen leben“ (www.welt-aids-tag.de), außerdem zahlreiche weitere Menschen aus der HIV/Aids-Community.

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22. Juli 2012

Finger weg von der Arktis: Greenpeace-Aktivisten verstärken Protest gegen Shell

 

Nach einer furiosen Woche mit weltweiten Aktionen gegen Shells Arktis-Projekt verzeichnet der Protest von Greenpeace-Aktivisten in Deutschland heute einen neuen Höhepunkt: An über fünfzig Shell-Tankstellen bundesweit bekleben Aktivisten Zapfsäulen und Zapfpistolen mit Protest-Labeln und informieren die Kunden über die Pläne des Ölkonzerns.

21.07.2012: Ehrenamtliche Greenpeace-Aktivisten - hier in Bad Oeynhausen - bekleben an bundesweit über fünfzig Shell-Tankstellen Zapfsäulen und -pistolen mit Protest-Labeln und...

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  • 21.07.2012: Ehrenamtliche Greenpeace-Aktivisten – hier in Bad Oeynhausen – bekleben an bundesweit über fünfzig Shell-Tankstellen Zapfsäulen und -pistolen mit…
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Auf der Seite savethearctic.orghaben in nur wenigen Wochen über eine Million Menschen für den Schutz der Arktis unterzeichnet. Die Namen der Unterzeichner werden in einer speziellen Kapsel im kommenden Jahr am Nordpol befestigt: Ein symbolischer Akt, der deutlich machen soll, dass die Arktis als Erbe der Menschheit nicht dem Interesse einiger Großkonzerne geopfert werden darf.

Das Ökosystem der Arktis ist eine der empfindlichsten Regionen dieser Welt. Ölunfälle sind dort kaum zu bekämpfen, sagt Kai Britt von der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace.

Ölbohrungen von Shell bedrohen die Arktis – erster Unfall in Dutch Harbour

Bereits bei der Vorbereitung auf die Bohrungen hat Shell Schwierigkeiten, mit den Wetterverhältnissen in der Arktis zurecht zu kommen. Das Bohrschiff Noble Discoverer, mit dem Shell in wenigen Wochen mit Ölbohrungen in der Arktis beginnen will, ist vor einer Woche gefährlich nahe an die felsige Küste abgetrieben, während es in Alaska vor Anker lag. Derzeit gibt es widersprüchliche Informationen darüber, ob das Schiff auf Grund lief oder nicht.

Shell geht unterdessen juristisch gegen den Greenpeace-Protest vor. Der Konzern will mit einstweiligen Verfügungen weitere Demonstrationen verhindern. So dürfen sich beispielsweise Greenpeace-Schiffe oder Greenpeace-Mitarbeiter in US-Gewässern nicht näher als 500 Meter (in manchen Fällen sogar 1,5 Kilometer) derShell-Flotte nähern.

21.07.2012: Ehrenamtliche Greenpeace-Aktivisten - hier in Bad Oeynhausen - bekleben an bundesweit über fünfzig Shell-Tankstellen Zapfsäulen und -pistolen mit Protest-Labeln und...

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  • 21.07.2012: Ehrenamtliche Greenpeace-Aktivisten – hier in Bad Oeynhausen – bekleben an bundesweit über fünfzig Shell-Tankstellen Zapfsäulen und -pistolen mit…
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Wir lassen uns unser Recht auf freie Meinungsäußerung und aktiven Protest nicht verbieten, kommentiert Kai Britt von Greenpeace. Die Arktis ist unser gemeinsames Erbe, wir werden nicht tatenlos zusehen, wie Industriegiganten sie zerstören. Durch Androhungen von einstweiligen Verfügungen lassen wir uns nicht einschüchtern.

In der vergangenen Woche haben in Deutschland über 500 ehrenamtliche Greenpeace-Aktivisten in 73 Städten anShell-Tankstellen Bürger und Passanten über das Arktis-Projekt des Ölkonzerns informiert. Die Aktionen in Deutschland sind Teil einer weltweiten Informations- und Aktionswoche von Greenpeace.

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22. Juli 2012

„OpasBlog“: Großväter entwickeln Generationenprojekte online

. Das Online-Portal „OpasBlog“ ist im Münsterland gestartet. Über die Website wollen Großväter Diskussionen über ihre Biografie, die Beziehung zum Enkel oder auch Ideen für Spiele öffentlich machen und Internetnutzer aus ganz Deutschland einbinden. So sollen unter anderem Ideen für gemeinsame Projekte mit Vätern und Enkeln entstehen und umgesetzt werden.

Betreut wird der Blog von einer Großvätergruppe beim Deutschen Roten Kreuz (DRK). „Für viele Großväter ist es noch ungewohnt, sich über ihre eigene Entwicklung und ihre Rolle auszutauschen“, berichtet Klaus Tembrink, der das Generationenprojekt beim DRK in Borken leitet, über die ersten Erfahrungen. „Großväter sind oft noch sehr fit und haben ein großes Wissenskapital, das sie in die Gesellschaft einbringen können. ‚OpasBlog‘ soll helfen, in der Diskussion mit anderen Internetnutzern herauszufinden, welche Angebote und Aktionen gefragt sind, bevor man sie startet.“

Weitere Informationen:
http://www.opasblog.de/

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22. Juli 2012

Grund- und Gewerbesteuerhebesätze aller Kommunen Deutschlands für das Jahr 2011 im Internet verfügbar

Das Bild zeigt einen See, über den hinweg der Fotograf das Rathaus der Stadt Marl fotografiert hat.

Welche Kommune in Deutschland bietet den Unternehmen den günstigsten Gewerbesteuerhebesatz? Wo sind für Landwirte und wo für Hauseigentümer die Grundsteuerhebesätze am höchsten? Wie Information und Technik Nordrhein‑Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stehen diese Informationen ab heute kostenlos im Internet zur Verfügung. Die Gemeinschaftsveröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder beinhaltet für alle knapp 11 300 deutschen Kommunen Angaben zu den Hebesätzen der Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen), der Grundsteuer B (für sonstige Grundstücke) und der Gewerbesteuer im Jahr 2011.

Hebesatz
von…
bis…
Prozent
Städte und Gemeinden 2011 nach der Höhe der Hebesätze
in Deutschland in Nordrhein‑Westfalen
Grundsteuer… Gewerbe-
steuer
Grundsteuer… Gewerbe-
steuer
A B A B
  unter 200 96 21 62
  200 – 299 4 847 1 463 424 301 3
  300 – 399 5 530 8 418 10 003 31 133 21
  400 – 499 694 1 294 862 2 238 374
  500 – 599 84 83 3 22 1
  über 600 43 15 2
Insgesamt 11 294 11 294 11 294 396 396 396

Bei den 396 Städten und Gemeinden in Nordrhein‑Westfalen lag die Spanne bei der Grundsteuer A zwischen 150 Prozent (Langenfeld/Rheinland und Verl) und 402 Prozent in Selm. Den geringsten Hebesatz bei der Grundsteuer B meldeten mit 265 Prozent Schloß Holte-Stuckenbrock und Verl, die höchsten Werte verzeichneten mit 590 Prozent, Essen, Solingen, Leverkusen, Nottuln und Düren. Der Gewerbesteuerhebesatz war in Siegburg mit 515 Prozent am höchsten und in Straelen (310 Prozent) am niedrigsten.

Im Internet stehen die „Hebesätze der Realsteuern – Ausgabe 2011” zum kostenlosen Downloadbereit. (IT.NRW)

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