Archive for Juli 5th, 2012

5. Juli 2012

Geschichte erleben zum Nulltarif

LWL-Industriemuseum lädt zum kostenlosen Besuch ein

 Geschichte erleben zum Nulltarif: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt Interessierte am Freitag, 6. Juli, dazu ein, die acht Standorte seines Industriemuseums kostenlos zu besuchen. Neben den Denkmälern und ständigen Ausstellungen zur Geschichte der ausgedienten Industrieanlagen locken interessante Sonderausstellungen zu einem Ausflug.

Auf der Zeche Zollern in Dortmund können Besucher den „eintrittsfreien Freitag“ nutzen, um die internationale Wanderausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg.“ zu sehen. Wer den Start in die Ferien zu einem Besuch im idyllischen Ruhrtal nutzt, sollte einen Abstecher zur Henrichshütte Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis) einplanen. Hoch oben vom ältesten Hochofen des Reviers genießt man den besten Überblick über die Region. Tief in den Berg geht es im Besucherbergwerk der Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis), die nur wenige Kilometer flussaufwärts liegt. Der Eintritt ist auch hier frei; für die Stollenführungen wird ein geringes Entgelt (2 / 1 Euro) erhoben.

Ferienstimmung kommt beim Besuch des LWL-Industriemuseums in Waltrop (Kreis Recklinghausen) auf: Im Hafenwasser des Schiffshebewerks laden mehrere Museumsschiffe dazu ein, an Bord zu gehen. Dort gibt es Einiges zu entdecken. Im Bauch der „Ostara“ zum Beispiel sind beeindruckende Fotos von Welterbestätten am Wasser zu sehen. Gleich nebenan im Hafenmeistergebäude eröffnet die Ausstellung „Kaiser, Kohle und Kanal in 3D“ ganz neue Perspektiven.

ede Menge Mode lockt zu einem Ausflug nach Bocholt (Kreis Borken). Über 100 modische Outfits vor allem aus den 1970er Jahren machen in der Ausstellung „Fashion-lights!“ anschaulich, wie die Mode in den Stoff kommt. Nach einem Rundgang durch die Schau im TextilWerk kann man im Café-Bistro auf dem Dach der Spinnerei den Blick über die Dächer der Stadt bis zum nahe gelegenen Aaasee schweifen lassen.

Wer bei sich bei einem Glas kühler Limo immer schon gefragt hat, woher das Gebräu eigentlich kommt, ist in der Ausstellung „Zum Wohl. Getränke zwischen Kultur und Konsum“ im LWL-Ziegeleimuseum Lage (Kreis Lippe) gut aufgehoben. Die Schau erzählt unter anderem die Geschichte der ostwestfälischen Marke Sinalco.

Gleich drei besondere Angebote waren auf die Besucher in der Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke). Im Herrenhaus des Museums ist zur Zeit die Sonderausstellung „Rotation SiO2 – 200 Jahre Glashütte Gernheim“ zu sehen. Auf dem Museumsgelände errichten vier estnische Glaskünstler einen Glasperlenofen nach antikem Vorbild. Museumsbesucher sind eingeladen, bei Bau und Betrieb des Ofens zuzuschauen. Ebenfalls zu sehen ist die Sonderausstellung des estnischen Fotografen Jaan Pääsuke unter dem Titel „Malen mit Licht“.

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5. Juli 2012

Marl : Verkehrsampel am Finanzamt wird neu geschaltet

Verkehrsampel am Finanzamt wird neu geschaltet
Verkehrsampel am Finanzamt wird neu geschaltet

Die Verkehrsampel an der Hervester Straße/Brassertstraße (Finanzamt) wird am Mittwoch (11.7.) neu geschaltet.

In dieser Zeit wird die Ampel abgeschaltet. Nach der Umschaltung erhalten Autofahrer künftig eine getrennte Signalisierung, wenn sie von der Brassertstraße in die Hervester Straße links oder rechts abbiegen möchten.

Zum Hintergrund:

Aufgrund der Unfallstatistik vergangener Jahre hat sich die Arbeitsgruppe Unfallverhütung der Stadt Marl zur separaten Signalisierung der Links- und Rechtsabbieger an dieser Verkehrsampel entschlossen. Zum einen kollidierten Linksabbieger von der Brassertstraße mit entgegenkommenden Verkehrsteilnehmern bzw. nach dem Abbiegen mit Fußgängern und Radfahrern auf den Furten über die Hervester Straße. Zum anderen kam es nicht selten zu Unfällen zwischen rechts abbiegenden Kraftfahrzeugen von der Brassertstraße in die Hervester Straße und querenden Fußgängern und Radfahrern. Die Gefährdungslage führte dazu, dass die Verkehrsampel nach wie vor als Unfallhäufungsstelle eingestuft wurde.

Stadt bittet um umsichtige Fahrweise

Im Rahmen der Umschaltung werden Absperr- und Sicherungsmaßnahmen eingerichtet, die von der Polizei begleitet werden. Die Stadt Marl bittet um eine umsichtige Fahrweise und verstärkte Rücksichtsnahme auf Fußgänger und Radfahrer.

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5. Juli 2012

Haltern am See : „Die Maus im LWL-Römermuseum“

 

Orange ist die Farbe des Sommers im LWL-Römermuseum in Haltern am See, denn vom 10. Juli bis zum 26. August macht die beliebte Maus aus dem Fernsehen mit ihren Freunden dort Ferien. Berühmt durch ihr unverwechselbares Augenklappern, kennt sie nicht nur jedes Kind. Mit Witz, Geduld und in verständlicher Sprache erklärt sie in der Sommerferien-Aktion, was es mit den antiken Olympischen Spielen auf sich hatte, wie es im alten Rom zuging und was die Römer in Germanien erlebten.

Original-Requisiten aus 17 verschiedenen „Sendungen mit der Maus“, Filme, Mitmach-Stationen und vier große Modelle von Olympia, einer Mietskaserne aus Ostia, der Ara Pacis (Friedensaltar) und dem Augustus-Mausoleum aus Rom werden dafür thematisch in die Dauerausstellung eingebunden.

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5. Juli 2012

Marl : Hallenbad bleibt bis Herbstferien geschlossen

Hallenbad am Badeweiher
Hallenbad bleibt bis Herbstferien geschlossen

Das städtische Hallenbad am Badeweiher bleibt ab Montag (9.7.) aufgrund von Sanierungsarbeiten bis voraussichtlich Ende der Herbstferien (19.9.) geschlossen.

Im Hallenbad wird die Fensterfassade und die Innendecke von Beginn der Sommerferien (9.7.) bis voraussichtlich Ende der Herbstferien (19.9.) saniert. Die Schulen und Vereine wurden vorab informiert.

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5. Juli 2012

Marl : Vision einer atomwaffenfreien Welt

Der weltweite Verband Bürgermeister für den Frieden ruft ihre Mitgliedstädte auf, die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" am 8. Juli 2012 zu unterstützen. Foto: Mayor for Peace
Der weltweite Verband Bürgermeister für den Frieden ruft ihre Mitgliedstädte auf, die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ am 8. Juli 2012 zu unterstützen. Foto: Mayor for Peace

Eine Welt ohne Atomwaffen: Das ist das Ziel der „Bürgermeister für den Frieden“. Dafür möchte die Nichtregierungsorganisation in diesen Tagen ein weiteres, deutliches Zeichen setzen.

 

Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“

Atomwaffen sind unbenutzbar, unmoralisch und illegal – vor allem auch wegen der weitreichenden Folgen eines Atomwaffeneinsatzes für Mensch und Umwelt. Am Sonntag (8.7.) wollen die „Bürgermeister für den Frieden“ mit der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ ein erneutes Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen setzen. Warum gerade am 8. Juli? Weil der Internationale Gerichtshof am 8. Juli 1996 in einem Rechtsgutachten im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen verkürzt festgestellt hat, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich völkerrechtswidrig sind.

„Vision 2020 keineswegs unrealistisch“

„Atomwaffen sind ein Relikt des Kalten Krieges und aus vielen Köpfen seit seinem Ende spurlos verschwunden“, . Daher ist es jetzt umso wichtiger, dass die Vision einer atomwaffenfreien Welt noch mehr öffentliche Beachtung findet. „Das Ziel, eine atomwaffenfreie Welt bis zum Jahr 2020 zu erreichen, ist keineswegs unrealistisch“,  „Um die notwendigen Schritte zur Überwindung der atomaren Bedrohung stärker ins Bewusstsein zu rücken, ist es wichtig, verschiedene Aktionen zu starten und an die Vision einer atomwaffenfreien Welt zu erinnern“.

Abschaffung aller Atomwaffen

Der Bürgermeister der Stadt Marl ist seit 1985 Mitglied der Initiative „Bürgermeister für den Frieden“ (Mayor for Peace). Vor zwei Jahren, 65 Jahre nach der Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki, unterzeichnete Marls Bürgermeister Werner Arndt erneut eine Erklärung der Organisation für die weltweite Abschaffung aller Atomwaffen.

 

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5. Juli 2012

Marl : Frische Farbe für Bänke am Brunnen in Hüls

Hannelore Spranger (r.), Andrea Hinz (3.v.r.) und Natalia Tokar müssen sich noch etwas gedulden, bis Malermeister Klaus Fischer die Bänke im Auftrag der Buchhandlung Wystup & der Bücherwurm in Hüls neu streichen kann. Auch Bürgermeister Werner Arndt (l.) über-zeugte sich davon, dass die Sitzgelegenheiten zunächst grundlegend aufgearbeitet werden müssen und dankte Hannelore Spranger für ihr Engagement
Hannelore Spranger (r.), Andrea Hinz (3.v.r.) und Natalia Tokar müssen sich noch etwas gedulden, bis Malermeister Klaus Fischer die Bänke im Auftrag der Buchhandlung Wystup & der Bücherwurm in Hüls neu streichen kann. Auch Bürgermeister Werner Arndt (l.) über-zeugte sich davon, dass die Sitzgelegenheiten zunächst grundlegend aufgearbeitet werden müssen und dankte Hannelore Spranger für ihr Engagement.

Die Bänke in der Fußgängerzone in Hüls könnten etwas frische Farbe gut vertragen, dachte sich Hannelore Spranger und entschied spontan, die Sitzgelegenheiten aufarbeiten und streichen zu lassen – sehr zur Freude von Bürgermeister Werner Arndt.

Der Inhaberin des Buchladens Wystup & der Bücherwurm war der Zustand der Bänke bei den Vorbereitungen zur Eröffnung ihrer neuen Filiale aufgefallen. Bevor Malermeister Klaus Fischer allerdings mit dem Streichen loslegen kann, müssen die vier Sitzbänke demontiert und generalüberholt werden. Das stellte sich bei einem Ortstermin heraus, an dem auch Bürgermeister Werner Arndt für kurze Zeit teilnehmen konnte.

„idealer Platz zum Lesen“

Die Bänke kommen jetzt – in Abstimmung mit der Stadt Marl – jeweils paarweise in eine Werkstatt und werden grundlegenden überarbeitet, um anschließend in frischer Farbe den Platz am Brunnen zu bereichern. Hannelore Spranger und Filialleiterin Andrea Hinz haben sich in den vergangenen Jahren gemeinsam mit vielen Schulen, der Stadtbibliothek und der Kinder- und Jugendbibliothek „Türmchen“ für die Leseförderung engagiert. Sie verstehen ihre Initiative als weiteren praktischen Beitrag und wünschen sich, dass die Hülserinnen und Hülser die neuen Bänke später „auch als idealen Platz zum Lesen entdecken“.

„Bürgerschaftliches Engagement herzlich willkommen“

 

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5. Juli 2012

Umweltbrummis sind im Juli in Marl unterwegs

Bürgerinnen und Bürger können im Juli wieder umweltschädliche Stoffe an der Feststation entsorgen
Bürgerinnen und Bürger können im Juli wieder umweltschädliche Stoffe an der Feststation entsorgen.

Am Samstag, 7. Juli 2012, sind wieder vier Umweltbrummis in den Marler Stadtteilen unterwegs und nehmen Problemabfälle in haushaltsüblichen Mengen an.

Zudem können Bürgerinnen und Bürger umweltschädliche Stoffe an der Feststation entsorgen. Die Feststation ist von 9 bis 11.30 Uhr auf dem Wertstoffhof des Zentralen Betriebshofs der Stadt Marl (ZBH) an der Zechenstraße aufgebaut. Von 12.30 bis 15 Uhr steht die Station dann auf dem Marktplatz in Hüls.

Im Auftrag des ZBH ist der Umweltbrummi wie folgt unterwegs:

  • Alt-Marl: Riegestraße 84: Heinrich-Kiehlhorn-Schule: 9 – 9.30 Uhr; Parkplatz zwischen St. Georg und Michaelhaus: 10 – 10.30 Uhr; Königsberger Straße/Kreuzstraße: 10 – 10.30 Uhr
  • Brassert: Plaggenbrauckstraße/Schachtstraße: 13 – 13.30 Uhr; Brassertstraße/Marktplatz: 14 – 14.30 Uhr
  • Drewer: Westfalenstraße/Auferstehungskirche: 11 – 11.30 Uhr; Kampstraße/Lipper Weg: 12 – 12.30 Uhr
  • Hamm: Merkelheider Weg/Günther-Eckerland-Realschule: 9 – 9.30 Uhr; Bachackerweg/Wilhelm-Raabe-Schule: 10 – 10.30 Uhr
  • Hüls: Carl-Duisberg-Straße/Pestalozzi-Schule: 10 – 10.30 Uhr; Georg-Herwegh-Straße/Gesamtschule: 11 – 11.30 Uhr; Max-Reger-Straße/Einkaufszeile: 12 – 12.30 Uhr
  • Lenkerbeck: Bahnhofstraße/Zur Höhe: 13 – 13.30 Uhr
  • Polsum: Ehrenmal: 9 – 9.30 Uhr
  • Sickingmühle: Zur Freiheit/Hammer Straße: 9 – 9.30 Uhr
  • Sinsen: In de Flaslänne/Marktplatz: 14 – 14.30 Uhr.

 

Alle Sammeltermine sind auch im Abfall- und Umweltkalender 2012 nachzulesen. Interessierte können den Abfall- und Umweltkalender auch online unter www.marl.de/zbh herunterladen.

Hinweis:

Der ZBH weist darauf hin, dass bei allen Schadstoffsammlungen wegen der begrenzten Kapazitäten in den Sammelwagen nur haushaltsübliche Mengen angenommen werden können. Ist das Fassungsvermögen des Schadstoffmobils insgesamt erschöpft, können keine weiteren Schadstoffe mehr aufgenommen werden.

Zum Problemmüll gehören:

Pflanzenschutzmittel, Desinfektionsmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Lacke, Farben und damit getränkte Lappen, Holzschutz- und Holzbehandlungsmittel, Rostschutz- und Lösungsmittel, Kosmetika, Fotochemikalien und Fieberthermometer. Schadstoffhaltige Abfälle dürfen nicht in die Restmüll- oder Biotonne oder in den Gelben Sack gegeben werden. Auf keinen Fall dürfen schädliche Abfälle ins Abwasser gelangen.

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